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Reisebericht: 2002 COSTA RICA

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doneduardo

ein Freizeitprofi

aus Leipzig

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Im November ging es nun für 23 Tage nach Costa Rica.Auf zu Nebelwald,Vulkanen,Karibik,Grenzfluss San Juan(Nicaragua) und Pazifik.Die Erwartungen waren groß und wurden voll erfüllt.

1.Tag:Also auf zum langen Flug ab Berlin über Amsterdam und Miami nach San Jose. Nach extrem langem Aufenthalt mit sämtlichen Kontrollen in Miami, kamen wir dann endlich in der Nacht am Ziel an.Die kleine Reisegruppe (8 Leute plus Reiseleiter gleichzeitig auch Fahrer), hatte sich schnell gefunden und der Weg zur ersten Unterkunft nach Piededas de Santa Ana war auch relativ zügig geschafft.

2.Tag:Heute ging es mit unserem Kleinbus ca. 180km bis in den Nebelwald von Monteverde. Die Fahrt war über Schotterpisten stellenweise recht beschwerlich. Nach der Ankunft in der Finca Valverde und einem typischen Essen, Callo pinto (Reis mit schwarzen Bohnen und anderen leckeren Zutaten), haben wir gleich noch eine erste Erkundung des Hochgebirgswaldes unternommen. Die hohe Luftfeuchtigkeit machte sich dann doch sehr schnell bemerkbar.

3.Tag:Nach der ersten Nacht im Nebelwald, mit für mich doch eher ungewöhnlichen Geräuschen des Waldes, ging es heute mit einem einheimischen Führer durch das Gehölz. Es ist schon erstaunlich, an was man alles, mit einem ungeübten Auge, vorbei laufen würde. Ob irgendwelche Insekten oder andere kleinen Tiere, ohne fachkundigen Führer wäre ich sicherlich nur so " durch den Wald gelaufen". Selbst einen farbenprächtigen Quetzal bekamen wir mit Hilfe eines Fernglases zusehen. Für ein gutes Foto, war er dann aber doch zu weit weg. Das Wegenetz war in sehr gutem Zustand. Durch die Begrenzung der Besucher, die gleichzeitig in den Park dürfen, hielt sich der Eindruck von Massentourismus in Grenzen. Nur vor den Nasenbären sollte man sich in Acht nehmen. Diese haben vor Menschen keine Scheu mehr und klettern am Imbiss in einem unbeobachteten Moment schon mal über Stühle und Tische, um sich eine Portion Fressen zu sichern. Rucksack geschlossen halten!!!! Am Abend haben wir noch dem Froschterrarium einen Besuch abgestattet. Da die Frösche erst zu dieser Zeit aktiv werden, war natürlich eine super Stimmung und durch die fachkundige Führerin bekamen wir einen sehr guten Einblick in die Vielfalt dieser Tierart. Dabei überraschte mich besonders die Farbenpracht der Tiere, was aber oft auch ein Hinweis darauf ist, dass diese teilweise sehr giftig sind.

4.Tag:Den heutigen Tag konnte sich jeder einteilen wie er mochte. Also ging es mit dem Taxi zum Sky Walk, welcher im Nebelwaldreservat von Santa Elena liegt. Hier kann man auf Hängebrücken auf Höhe der Baumkronen durch den Wald bewegen. Mit etwas Glück fliegt oder läuft einem das ein oder andere Tier vor die Optik. Wenn nicht ist es aber trotzdem sehr lohnenswert, sich in dieser Höhe zu bewegen, zumal die Stege sehr gut abgespannt sind und keine Schwindelgefühle aufkommen sollten. Auf jeden Fall waren in diesem Park sehr wenige Leute unterwegs. Als weitere Attraktion gibt’s hier noch den Sky Trek. Hier kommt man an einem Siel hängend von Plattform zu Plattform und rast so recht flott an den Baumriesen entlang. Mir war es damals zu teuer, obwohl es sicherlich viel Gaudi gebracht hätte.

5.Tag:Nach reichhaltigem Frühstück, ging es heute für die nächsten zwei Tage weiter zum Arenalsee. Die Unterkunft lag direkt oberhalb des Sees, mit sehr schöner Aussicht auf diesen. Allerdings hatten wir mit dem Wetter an diesen beiden Tagen kein Glück und so viel das Bad buchstäblich ins Wasser. Also waren nun die Regenjacken das bevorzugte Kleidungsstück. So blieben wir in der Unterkunft und genossen wieder mal das hervorragende Essen. Der Besitzer war ein deutscher Auswanderer, der schon einige Jahre hier lebte und die Finca mit seiner Frau betrieb. So wurde es noch ein langer Abend, mit dem einen oder anderen Drink.

6.Tag:Ein banger Blick am Morgen aus dem Fenster ließ die Stimmung gleich wieder sinken. Unser Gastgeber hatte mit seiner Vorhersage leider Recht behalten und unser abendlicher Einsatz an der Bar, das trübe Wetter weg zu trinken, hatte keinen Erfolg. In der Hoffnung auf doch noch besseres Wetter, machten wir uns auf den Weg zu unserem Reitausflug. Auf dem Rücken eben dieser Pferde ging es dann zum Cote-See. Die Nässe von Oben hatte fast ganz nachgelassen und auf dem aufgeweichten Boden kamen die Tiere zum Glück sehr gut zurecht. Am See sind wir dann trotz der grauen Wolken mal ins Wasser gesprungen. Man kann ja die Badesachen nicht umsonst mit schleppen. Bei anderem Wetter wäre der Ausritt sicherlich besser gewesen aber bei schönem Wetter kann´s ja schließlich jeder. Den Nachmittag war dann jeder mit dem Reinigen und irgendwie Trocknen seiner Sachen beschäftigt.

7.Tag:Heute führte uns unser Weg weiter um den Arenalsee bis nach La Fortuna. Dabei kamen wir dem Vulkan Arenal immer näher und bei nun sehr schönem Sonnenschein, konnten wir ihn in voller Größe betrachten und die aufsteigenden Rauchfahnen endlich auch mal fotografieren. Das kleine Städtchen La Fortuna liegt in unmittelbarer Nähe zum Vulkan. Der Weg zum Wasserfall Rio Fortuna ist zum Schluss recht steil und teilweise sehr rutschig. Das erfrischende Bad, in dessen Becken, entschädigte aber für die Anstrengungen .Auf dem Rückweg sind wir noch in die Thermalquellen von Tabanacon. Diese werden durch den Arenal gespeist und die vielen Becken sind sehr großzügig und schön angelegt. Da es nun schon dunkel geworden war, wirkte die ganze Sache, durch Beleuchtung und den aufsteigenden Wasserdampf gespenstig .Da diese Quellen sehr touristisch vermarktet werden, war der Preis doch etwas hoch. Angenehm überrascht war ich allerdings, dass trotz der vielen Autos, es irgendwie nicht überlaufen wirkte und man ständig über Leute stolpert. In der Nacht hatten wir dann noch einen schönen Blick auf die glühende Lava, die sich die Hänge herab wälzte.

8.Tag:Am Morgen hieß es nun Gepäck umpacken. Für die nächsten drei Tage konnten wir nur das Nötigste mitnehmen. Jetzt ging es erstmal im Bus wieder ostwärts, bis Puerto Viejo, wo wir die "Zivilisation" hinter uns lassen sollten. Am Bootsanleger angekommen, waren wir doch etwas über die "Größe" unseres Transportmittels erstaunt, zumal ja noch viele andere mit wollten. Es haben aber alle, nebst Gepäck (Tiere und anderer wichtiger Sachen), einen Platz gefunden. Nachdem ich mich an das rhythmische Schaukeln gewöhnt hatte, konnte man ganz entspannt das vorbei ziehende Ufer betrachten. An einigen Siedlungen wurden die Heimkehrenden schon sehnsüchtigst erwartet und mit großem Hallo begrüßt. Besonders die vielen Kinder machten ein heiden Spektakel. Ich glaub die Fahrt hat sicherlich über drei Stunden gedauert, bis wir Trinidad erreichten. Nun handelt es sich hier aber nicht um bekannte Insel, sondern um einen Ort am Fluss San Juan, der die Grenze zu Nicaragua bildet. Wobei Ort zuviel gesagt ist. Trinidad besteht aus einer Grenzstation, unserer Lodge und einigen Unterkünfte, die weit verstreut am Fluss liegen. Auf jeden Fall sind wir gut angekommen und das ohne Reiseleiter, aber irgendwer wird sich schon um uns kümmern. Nach etwas Entspannung in den Hängematten haben wir noch einen Kleinen Rundgang unternommen und die Haltbarkeit der Lianen getestet sowie einige Brüllaffen aufgespürt. Die hatten aber noch keine Lust zum brüllen.

9.Tag:Die Nacht war heute früh zu Ende, denn mit Beginn der Dämmerung hatten die Brüllaffen plötzlich ihre Stimme wieder gefunden. Trotz der einfachen Unterkunft, recht hartem Bett und einiger "Mitbewohner", habe ich aber sehr gut geschlafen. Immerhin gab´s auch fließendes Wasser und sanitäre Einrichtungen in jeder Unterkunft. Nachdem der Dieselgenerator zu Hochleistung hochgefahren war, gab es Frühstück. Dieser wurde nur dreimal am Tag für ca. zwei Stunden in Betrieb gesetzt. Somit war am Abend die Taschenlampe das wichtigste technische Gerät. Frisch gestärkt ging es dann wieder in den Einbaum und auf nach Nicaragua. Zuerst zum Grenzposten von Costa Rica Hier brauchten wir nur einen Zettel mit allen Namen abgeben. Auf nicaraguanischer Seite ging es da schon etwas förmlicher zu. Hier mussten alle den Pass zeigen und vor allem die Einreisegebür von 10Dollar zahlen. Dann konnte es endlich losgehen. Die gesamte Bootfahrt auf dem San Juan dauerte ca. vier Stunden und führte uns an vielen kleinen Hütten und Pflanzungen der Einheimischen vorbei Ein Großteil des Lebens der Leute hier spielt sich auf dem Wasser ab, da sie ja quasi die Hauptstraßen sind Es ist schon erstaunlich unter welch einfachen Bedingungen die Leute hier leben und auf ihre Weise mit der Situation glücklich sind. Man kennt es zwar aus dem Fernsehen, aber es dann selbst zu sehen, ist schon etwas anders. Von der Tierwelt war vom Boot aus nicht sehr viel zu sehen, aber die üppige und vielartige Fora ist schon beeindruckend.

10.Tag:Heute ging es noch im Dunkeln zurück nach Puerto Viejo. Die Fahrt war wieder sehr angenehm und trocken. Unterwegs auf der Fahr Richtung Karibik konnten wir noch einen kurzen Blick in eine Bananenfabrik werfen, wo einiges von den ganzen Arbeitsschritten erläutert wurde. Eine große Palette von bekannten und unbekannten Früchten wachsen sprichwörtlich an jeder Ecke. Je weiter wir nach Osten kommen, umso mehr lässt sich die Salzluft riechen. Gegen Nachmittag kamen wir in Puero Viejo de Limon an, wo nun für vier Tage das Kontrastprogramm zu den letzten Tagen beginnt.Sonne, Strand, Karibik, vier Tage zur freien Verfügung, kein Gruppenzwang(obwohl nie nervend), sehr geräumige Bungalows und nur hundert Meter zum Strand.

11.Tag:Karibikfeeling, Hängematte, Rum, Sonne, Salsa. Herz was will´s du mehr?

12.Tag:Die Ruhe lässt sich schon nicht mehr aushalten. Darum geht´s heute in den Cahuita Nationalpark. Zuerst zu Fuß, dann mit dem Bus. Bevor es losgehen soll noch eine Stärkung und pünktlich als wir am Eingang des Parkes stehen, fängt es wieder mal an zu regnen. Eigentlich hat der Park mit die schönsten Strände und wir wollten hier auch Schwimmen und Schnorcheln, aber das Wetter machte wieder mal einen Strich durch die Rechnung .Im Park gibt es sehr viele Tiere, wobei aber nur die Affenwirklich zu sehen sind und diese sich sehr gut in den Rucksäcken der Touristen zurecht finden. Hier kann man sicherlich sehr viel Zeit verbringe n, wenn die Sonne scheint. Der Rückweg gestaltete sich noch ein wenig kompliziert. Am Parkausgang gab es zwar eine Haltestelleaber so lange wir da waren kam kein Bus .Also Beschluss: erstmal laufen, trampen und wenn ein Bus kommt, der hält sicherlich an. Denkste. Nach einiger Zeit kamen zwei Busse, aber keiner machte Anstalten zu halten. Dabei sahen wir nach unserer Meinung doch vertrauenswürdig aus. Langsam wurde es auch schon Dunkel und der Weg war noch weit. Unterwegs sagte man uns dann, dass wir an der Haltestelle warten müssen, zwischen den Haltestellen halten die Busse nicht. Das hätte man mal vorher wissen sollen.

13.Tag:Heut war wieder Ruhe und Strand angesagt .Das Faultier im Garten unserer Anlage hatte auch keinen Stress .Seit wir hier sind, hängt es mehr oder weniger immer noch an derselben Stelle. Auch kein schlechtes Leben.Letzten Abend war in diesem Puerto Viejo endlich mal was los und das zum Montagabend, nachdem am Wochenende alles wie ausgestorben wirkte. Seltsamer Rhythmus, soll aber wohl immer so sein .Zumindest damals. Wie überall gibt es hier natürlich auch Unmengen von Hunden, die in regelrechten Rudeln durch die Gegend ziehen, aber auch keinem etwas tun Im Ort gab es damals auch einen privaten Schmetterlingsgarten, der leider durch ein Unwetter stark beschädigt worden war und der große Teil der Tiere sich aus dem Staub gemacht hatte Da wir ja direkt an der Küste waren, stand natürlich jeden Abend Fisch auf der Speisekarte und der schmeckte wirklich vorzüglich.

14.Tag:Karibik ade!Heute Mittag geht es weiter .Wieder im Kleinbus, ins Zentrale Hochtal nach Orosi. Nach einer kurzen Strecke Zwischenstopp an einer Tierauffangstation. Hier wurden verletzte Tiere gepflegt, um sie später möglichst wieder auszuwildern. Der Vorteil für uns hier konnten wir endlich einige Faultiere, Papageien und Tukane aus der Nähe betrachten. Besonders die weiblichen Teilnehmerinnen waren begeistert, mal ein Faultier auf den Arm zu nehmen. Die nachfolgende Fahrt war sehr kurvenreich und unser Reiseleiter wollte wohl einen neuen Streckenrekord aufstellen. Nach lauten Protesten aus dem hinteren Busteil, drosselt er das Tempo ein wenig. Schließlich wollte wir den restlichen Urlaub nicht im Krankenbett verbringen. Unterwegs wieder große Ananasplantagen und immer mehr Kaffeeplantagen. Die Kaffeepflücker bekamen nur einen Hungerlohn, selbst im Vergleich zu den Preisen zu der er hier im Lande verkauft wird. Ich weis nicht mehr wie viel sie für einen Korb bekamen, aber es war verdammt wenig. Unsere Unterkunft –die Sanchiri Lodge- oberhalb des Orosi-Tals, war sehr schön gelegen. Von hier aus hatte man einen herrlichen Blick über das üppig grüne Tal. Das Restaurante war bei den Hauptstädtern offenbar sehr beliebt, denn jetzt am Wochenende war es regelrecht übervölkert.

15.Tag:Nach einer etwas "wackeligen " Nacht, wollen wir heute hoch hinaus auf den Vulkan Irazu.In der Nacht gab es ein kleines Beben, dass ich aber nur im Unterbewusstsein wahrgenommen habe und hätte niemand darüber gesprochen, wäre es sicher nicht im Gedächtnis geblieben. Also vorsichtshalber Regenjacke und dicken Pullover ins Handgepäck, denn auf über 3000 Metern ist das Wetter sicherlich nicht so angenehm. Der Irazu ist mit 3430 Metern der höchste Vulkan Costa Ricas. Man kann bis zum Krater mit dem Auto fahren Oben angekommen, war das Wetter natürlich wieder mal schlecht. Nebel und Nieselregen. Von dem giftgrünen Kratersee keine Spur, zumindest optisch. Riechen konnte man ihn dagegen sehr stark. Wie eine LKW-Ladung verfaulte Eier. Unser Reiseleiter war Optimist und behauptete doch felsenfest in einer halben Stunde sieht alles viel besser aus. Und wie das so ist, er hatte recht und ich meine Wette verloren. Jetzt war nur noch der Wind etwas unangenehm und der Kratersee sieht wirklich so aus, wie es die Fotos aus dem Reiseführer versprechen. Selbst in dieser unwirklichen Gegend mit seinen giftigen Dämpfen, wachsen einige widerstandsfähige Pflanzen. Nicht sehr groß und üppig, aber sie wachsen. Weiter ging es dann über San Jose bis Santa Anna.

16.Tag:Die Vulkantour geht weiter. Heute steht der Poas auf dem Plan. Also wieder die bewehrten Sachen ins Gepäck und hoffen, dass wir sie nicht brauchen. Wie so oft liegen Wunsch und Realität doch weit auseinander. So auch heute. Das Wetter verschlechterte sich zusehends und oben am Vulkan regnete es schon stundenlang. Hier war es im Gegensatz zum Irazu noch etwas zu laufen bis zum Krater. So konnte nun jeder der wollte seine Regensachen ausgiebig testen. Alle Hoffnungen erfüllten sich leider nicht und der Krater war für uns nur zu riechen. Aber man kann sagen, wir waren mal da. Auf der Rückfahrt glich der Bus innen eher einem Dampfbad. Auf den geplanten Besuch des Handwerkerdörfchens Sarchi hatte keiner wirklich mehr Lust und so ging es wieder ins Hotel, um sich wieder trocken zu legen. Somit war der heutige Tag nicht so besonders, aber das gehört eben auch dazu.

17.Tag:Heute ging es nun zur letzten Etappe der Reise, zum Pazifik. Unterwegs unternahmen wir noch eine Wanderung im Carara Nationalpark.Die erhofften roten Aras konnten wir nur hören. Im dichten Kronendach der Bäume waren sie nicht zu sehen. Dafür konnten wir ein junges Krokodil bestaunen, welches auf der Ladefläche eines Pickups lag. Die Parkranger hatte es in der Nähe ihres Büros gefangen und wollten es etwas weiter im Park, wo keine Besucher hinkommen, aussetzen. Nach kurzer Fahrt entlang der Küste, kamen wir zur letzten Stelle der Reise. Nationalpark Manuel Antonio. Unser Ferienhaus lag etwas oberhalb der Küste und des Nationalparks.

18.-21Tag:

Die nächsten vier Tage sind wieder frei von irgendwelchen Planungen und so kann wieder jeder tun was er will. Also ist erstmal Strand und Erholung angesagt. Zwar ist hier das Wasser nicht so war wie an der Karibik, dafür aber keine starke Brandung und gefährlichen Strömungen. Am Morgen wurden wir immer durch Affenhorden geweckt, die sich kreischend durch die Bäume zogen. Für den nächsten tag hatten wir uns den Besuch des Nationalparks vorgenommen. Man hat nur am Vormittag, während der Ebbe, die Chance den Eingang trockenen Fußes zu erreichen. Nachmittags liegt der Zugang reichlich unter Wasser .Im Park leben sehr viele Tiere, wobei der größte Teil einem aber verborgen bleibt. Ganz aufdringlich sind natürlich die Affen und Leguane. Besonders an der schönen Badebucht sollte man seine Sachen nicht unbeaufsichtigt lassen. Selbst die Leguane kriechen schon mal in einen offenen Rucksack und sehen es überhaupt nicht ein etwas Erbeutetes wieder herzugeben. Der Park bietet auch schöne Wanderwege und durch die Begrenzung der Besucherzahl, trifft man nicht ständig auf Leute.Der Nachbarort Quepos ist nur wenige Kilometer von Manuel Antonio entfernt. Hier sind die Preise etwas moderater und wer nun unbedingt etwas aus dem Urlaub mitbringen muss, findet hier einige Geschäfte. Einige Restaurants und Kneipen sorgen für das leibliche Wohl. Der Hafen hatte viel von seiner früheren Bedeutung eingebüsst, doch im Ort gab es schon noch einige dunkle Ecken, durch die man nicht unbedingt gehen sollte. In Manuel Antonio gibt es aber auch schöne Restaurants. Entweder direkt am Strand oder etwas oberhalb, allerdings mit gehobenen Preisniveau. Aber wir waren ja im Urlaub und jeden Abend muss man auch nicht gehen.

22.Tag:Heute geht es wieder zurück nach San Jose. Der Flieger wartet.In den vergangenen Wochen hab ich sehr viel gesehen. Der Reiseführer hatte schon einige Hoffnungen geweckt und bis ein wenig Regen hat auch alles prima geklappt. An den kitschigen Weihnachtsschmuck muss man sich ja nicht gewöhnen. Es ist erst der 20. November und überall blinkt und leuchtet es, Amerika lässt grüßen.Costa Rica war eine Reise wert.



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