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Reisebericht: 2500 km durch die Mongolei

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batana

ein Freizeitprofi

aus Kärnten

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Freitag, 4.7.

Über den Loibelpass zum Flughafen Laibach, von Brigitte verabschiedet und eingecheckt. Fensterplatz beim Notausgang bekommen, was eine gute Beinfreiheit garantiert. Wollte grad den Platz einnehmen, als es hieß, alles wieder raus aus dem Flieger, einem Bombardier 900. Nach 25 Minuten im heißen Bus vor dem Flugzeug hieß es dann wieder einzusteigen. An Platzmangel konnte ich mich nicht beklagen, ich hatte keinen Nebensitzer. Die Klimaanlage hatte einen Defekt, erfuhren wir dann vom Kapitän, als wir mit knapp einer Stunde Verspätung nach Moskau abhoben. Herrliche Aussicht auf Graz und Bad Waltersdorf, sehr gutes Flugwetter. Zum Essen gab es Rohschinken, Kornweckerl, Butter und Käse als Vorspeise, danach Hühnergeschnetzeltes mit Djuvec-Gemüse und Bandnudel. Nach 2 Stunden und 20 Minuten erreichten wir Moskau und ich machte mich auf den Weg zum Transit-Schalter. Pass und Ticket kontrolliert, alles ok – und die Aufforderung und eine Handbewegung in Richtung Glaswand - go out there. Na gut, die Glastüre geht nicht von selber auf, Personal ist keines in der Nähe. Ich will aber raus. Entdecke zwei Schalter bei der Türe, dabei ein Zettel, drauf steht: do not touch. Ich drücke den unteren Schalter und ca. 50 Lampen erlöschen. Zur Sicherheit mach ich schnell die Fliege, weil wer weiß, was jetzt passiert. Aus sicherer Entfernung beobachte ich, wie andere Touristen ebenfalls vor der geschlossenen Türe stehen, bis auf einmal eine Uniformierte auftaucht, die den ANDEREN Schalter betätigt und die Türe damit öffnet. So einfach geht’s. Bis zum Weiterflug habe ich 4 Stunden Zeit, die ich im Dutyfree und so verbringe. Gekauft hab ich nur Carlsberg-Bier um 1,50 Euro für die kleine Dose, die restlichen Sachen sind sau teuer. So kostet eine Flasche Rotwein ab 40 Euro, eine Packung Butterkeks ist um 5 Euro zu haben. Und für einen Kaffee in einem Restaurant zahle ich stolze 6 Euro.Auf der großen Anzeigetafel steht eine Stunde vor dem Abflug nach Ulan Bator „DELAY“, kurz danach dann „ASK FOR INFORMATION“. Nur wo bitte, soll ich fragen? Ich gehe zum Gate und lese am dortigen Monitor „BOARDING“. Interessant, besonders, weil ca. 100 Leute anstehen. Marschiere aber an allen vorbei (sie checken nach Brüssel ein) und checke ein. Mein Sitzplatz ist von einer Chinesin besetzt, die sich neben ihre Freunde gesetzt hat. Auch egal, tausche ich halt mit ihr den Platz – und sitze vor der Tragfläche am Fenster, der mittlere Platz ist leer und den Gangsitz hat eine Mongolische Studentin. Platz genug …Abflug in Moskau um 20,50, Flugdauer 5 Stunden und 30 Minuten. Als Abendmenü gibt es wieder Hühnergeschnetzeltes, diesmal aber mit Reis und Kartoffel. Ich schlafe dann so ca. 3 Stunden mehr schlecht als recht, bis wir gegen halb 8 in Ulan Bator landen.

Samstag, 5.7.

Die Pass- und Visumkontrolle in UB ist schnell erledigt und ich werde schon von meiner Guidin erwartet. Zwei Schweizer werden die nächsten zwei Wochen meine Tourgefährten sein – Sidy und Heinz. Wir werden ins Büro von Steppenfuchs-Reisen gebracht, wo wir vom Chef, Herrn Scholz Vait, auf die Reise eingestimmt werden. Anschließend fahren wir zum Hotel Mongolia (20 Minuten auf einer so genannten „Straße“), wo ich meine Jurte beziehe und sofort die Dusche teste. Nach dem Mittagessen (Mongolian Barbeque) besichtigen wir das Gandan Kloster, das die größte Buddhistische Bibliothek des Landes beherbergt. Im Anschluss daran besuchen wir den Boghd-Khan-Palast, die Winterresidenz des letzten Khans. In einer Bank tauschen wir Geld um, weiters erwerbe ich mir eine mongolische Telefonwertkarte, mit der ich um 40 Eurocent pro Minute nach Österreich telefonieren kann. Mit meiner t-mobile-Karte kostet die Minute ca. 4 Euro. Gegen Abend besuchen wir eine Folklore-Vorstellung, die uns sehr interessante Einblicke in die Mongolische Kultur vermittelt. Besonders der Kehlgesang, bei dem der Sänger extreme Töne erzeugt, hat es mir angetan. Heute ist auch den ganzen Tag Alkoholverbot, von den Unruhen wegen dem Wahlbetrug vor ein paar Tagen ist aber nichts mehr zu merken. Auf der Rückfahrt zum Hotel will ich noch einen buddhistischen Friedhof besichtigen, ein paar Leute, die dort an einem Haus arbeiten, vertreiben uns aber.

Sonntag, 6.7. Ulaanbaatar – Darkhan – Kloster Amarbajasgalant, 334 km

Um 9,30 werden wir vom Hotel abgeholt und fahren Richtung UB, vorbei an den beiden bei den Unruhen in Brand gesteckten Häusern der regierenden Partei.Bei Superwetter verlassen wir Ulan Bator und fahren auf einer ziemlich neuen und schlaglochfreien Straße Richtung Westen, um später dann Kurs in den Norden zu nehmen. Ziel für heute ist das 334 km entfernte Kloster Amarbarjasgalant. Vorher kaufe ich am Markt noch eine „originale“ Samsonite Reisetasche um 9 USD. Bald sind die letzten grässlichen Plattenbauten entlang der Hauptstraße hinter uns und wir sehen zum ersten Mal die mongolische Landschaft: grüne Wiesen soweit das Auge reicht. 10.000e Schafe, Ziegen, Pferde und Rinder auf beiden Seiten. Unterwegs machen wir in einem „Restaurant“ Mittagspause, ich esse eine mongolische Nudelsuppe mit (sehr zähem) Beef. Dazu trinken wir Wasser aus Plastikflaschen. Dann wird noch ein kleiner Flüssigkeitsvorrat angelegt – eine Packung mit 12 Flaschen mongolischem Bier und ein wenig Vodka. Die Landschaft ist weiterhin sensationell, abertausende Tiere, alle paar Kilometer eine Jurte, in der die Nomaden wohnen. Von Ackerbau ist erst nach ca. 150 km was zu sehen, die Felder haben km²-Größe. Nach ca. 300 km verlassen wir die gute Straße und rumpeln 35 km über Stock und Stein Richtung Kloster Amarbarjasgalant, wo wir ca. 1 km vorher unsere Zelte aufstellen. Zum Abendessen kocht unsere Guidin dann ein Gemisch aus Bohnen, Mais, Nudel und so eine Art Braunschweiger. Hat sehr gut geschmeckt, auch die paar Bier die wir auf meinem heutigen Geburtstag tranken, waren nicht zu verachten. Um 22 Uhr war es ziemlich kühl und wir verzogen uns in unsere Zelte, begleitet von Muh und Bäääh vieler Tiere. Gegen 2 Uhr musste ich dann hinaus – und sah einen traumhaften Sternenhimmel. So viele Sterne hab ich noch nirgends vorher gesehen. Muss an der klaren Luft liegen, weil der Sternenhimmel in der Mongolei ist ja der gleiche wie in Österreich.

Montag, 7.7.Kloster Amarbajasgalant – Bulgan – Orchon,

190 km

Habe die Nacht ganz gut verbracht, zum Frühstück gab es Nescafe, Streichkäse und gute Wurst. Wir haben genügend Zeit, weil das Kloster ist erst ab 10 Uhr für die Besichtigung offen. Kann nur soviel dazu sagen: SEHENSWERT, das zwischen 1727 und 1736 erbaute Kloster. Es wurde aber wie viele andere auch von den Russen zerstört und in den letzten Jahren wieder aufgebaut. Nach 12 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum Highway, um dann an einem wildromantischen Bachufer die Mittagspause zu verbringen. In unmittelbarer Nähe grasen ca. 100 Pferde, die Sonne scheint vom Himmel, ein absoluter Traum. In der Industrie- und Bergbaustadt Bulgan stoppen wir zum Einkaufen, wir brauchen Bier, Vodka und Wasser (Reihung nach Alfabeth, nicht nach Wertigkeit). Kaum aus der Stadt draußen, sind wir schon wieder im Niemandsland. Ebene Flächen rund um uns, kaum Jurten und noch weniger Autos. In diesem Niemandsland bauen wir dann unser Nachtlager auf, essen sehr gutes Beef aus der Dose, dazu Reis und Gemüse. Sind dann noch bis ca. 22 Uhr vor den Zelten gesessen, dann ging es in die Schlafsäcke. Des Nachts wurden wir mehrmals durch Regen samt Donner aufgeweckt. Fahrstrecke heute 190 km, wobei aber ab Blugan nur mehr Rumpelpiste vorhanden war. Asphaltierte Straßen werden wir jetzt länger nicht mehr sehen.

Dienstag, 8.7.

Orchon – Ogii nuur, 144 km

Frühstück um ¾ 8, eine Stunde später weiter gefahren. Gleiches Bild wie bisher: km²-große Wiesen, 10.000e Tiere. Bei einer Bezirksgrenze springt unser Fahrer auf die Bremse, als er am Straßenrand ein Auto stehen sieht – und einige Bekannte. Auch wir steigen aus, es ist halb 10 und wir bekommen unser zweites „Frühstück“: Tee mit Stutenmilch, dazu Vodka. Weiter ging es in eine kleine Ortschaft, wo die Mutter des Fahrers wohnt. Wir machen natürlich der Dame die Aufwartung, essen köstlichen Ziegenquark (heißt echt so, ist ein säuerlicher, fester Topfen von Ziegenmilch), dazu so eine Art Ricotta und Tee mit Milch. Ich mache vom Fahrer und seiner Mutter einige Bilder und muss das Versprechen abgeben, Abzüge zu schicken - dieses Versprechen halte ich sicher. Wir verlassen dann die Familie und haben eine Beifahrerin für die nächsten 5 Km oder eine halbe Stunde. Es ist die Frau des Freundes vom Fahrer. Wir sind zu deren Jurte eingeladen und haben die Möglichkeit, das Nomadenleben hautnah kennen zu lernen. Eigentlich unvorstellbar, dass eine Familie mit Mann, Frau und drei halbwüchsigen Kindern in einer Jurte leben kann. Die Eltern schlafen im Bett, die Kinder am Boden. Tagsüber kümmern sich die Männer bzw. Jungen um die Herde, während die Frau für den „Haushalt“ verantwortlich ist. So eine Jurte bietet eigentlich alles, was notwendig ist. Vom Stromgenerator bis zum Fernseher, Wasserkocher usw. ist alles in den einzigen Raum vorhanden. Über dem Ofen, der mitten in der Jurte steht, trocknet Schaffleisch. Für uns werden magere Stücke heruntergeschnitten, die zu aus 100 % Fett bestehenden anderen Stücke gehören der Familie – und sonst niemanden. Die Frau des Nomaden schnipselt eine schönes und vor allem mageres Stück Schaffleisch auf, unsere Guidin kocht inzwischen Wasser und Nudel. Einziges Gewürz ist Salz, das aber auf alle Fälle reicht. Weil das Fleisch der Tiere ist von Natur aus sehr schmackhaft, es geht eben auch ohne Kunstfutter. Ich geben den Kindern zum Abschied noch einige Müsliriegel, dann geht unsere Reise weiter – und zwar über Stock und Stein nach Ögi Nuur, einem sehr schönen und ca. 25 km² großen und sehr fischreichen See. Leider ist der Himmel voller Wolken, es regnet auch immer zwischendurch. Also nix mit Fischen oder Reiten. Ich setze mich ins Lokal, bestelle mir ein 1 kleines Bier und schreibe am Reisebericht, anschließend stelle ich mich nach zwei Tagen endlich wieder unter die Dusche. Zum Abendessen gibt es in Teig gebackenen Fisch mit Tunke und Champignonsauce. Es waren also auch schon deutsche Gourmets vor uns hier ...Zeit für einen ersten Rückblick auf die Reise bisher, während die Sonne wieder da ist und am Horizont langsam zwischen den restlichen Regenwolken verschwindet: alles bestens, besser kann es nicht sein. Der Gang aufs WC ist zwar in der Wüste nicht so einfach, aber trotzdem, SUPER Reise bisher. Die Tierwelt, die Landschaft – in dieser Form gibt es das in Europa nicht.

Mittwoch, 9.7.Ogii nuur – Karakorum,

118 km

In der Nacht hat es sehr fest geregnet, zum Glück war das Zelt dicht. Um 9,15 Uhr kommt mich der Fahrer wecken, ich hab das Frühstück glatt verschlafen. Die ersten 40 km schaffen wir in knapp zwei Stunden, Rumpelpiste pur. Und dann plötzlich eine nagelneu Straße, schön asphaltiert und fast keine Kurven bis nach Karakorum, der alten Hauptstadt. Gleich am Stadtrand befindet sich Kloster Erdene Zuu, das 1586 als erstes großes Kloster der Mongolei erbaut wurde. In seiner besten Zeit lebten hier an die 10.000 Mönche, heute sind es nicht einmal mehr 100.Als Mittagessen gibt es das Nationalgericht der Mongolei, gedämpfte Teigtaschen, gefüllt entweder mit Beef oder Lamm, was halt gerade vorhanden ist. Dann auf einem Hügel etwas außerhalb der Stadt gefahren, auf dem ein großes Monument steht, auf dem in Reliefs die flächenmäßige Entwicklung in der Geschichte der Mongolei dargestellt wird. Am anderen Ortsende sind viele Leute, Jurten, Autos und so zu sehen, eh klar, Naadam-Fest. Beim mongolischen Nationalfest dürfen wir natürlich nicht fehlen. Es gibt Ringkämpfe zu bestaunen und den Zieleinlauf von einem Pferderennen über 25 km. Bogenschiessen steht auch am Programm, aber erst morgen. Die Leute ziehen für dieses Fest die schönsten Trachten an, die Pferde sind auf Hochglanz poliert. Und während wir dem bunten Treiben fasziniert zuschauen, unterhält sich unser Fahrer mit Bekannten und einer Flasche Vodka. Die 3 km zum Ger-Camp waren aber kein Problem für ihn. Dieses Camp ist einfach super. WC-Anlage nagelneu, sauberst verfliest, sogar eine Sauna ist vorhanden, nur Internet gibt es nicht. Abends gibt es Beef mit Reis und Gemüse – und eine Folklorevorführung vom feinsten. Und wieder mit Kehlgesang, faszinierend, wie man so singen kann.

Donnerstag, 10.7.Karakorum – Ulaan Gol Wasserfall,

170 km

Wie üblich ist es in der Früh kühl, heute sind auch noch viele Gräserpollen in der Luft, eine Packung Taschentücher hab ich gleich verbraucht. Die ersten 25 km fahren wir noch auf Asphalt, dann wieder die übliche Rumpelpiste, Schnitt von ca. 30 km/h.Die Landschaft ist wie bisher, Ebenen, ein paar größere Hügel, viele 1000e Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde. Und parallel zu unserer „Straße“ entsteht die Neue, ca. 80 km lang ist der Bauabschnitt. Das Wetter wird immer schlechter, es regnet teilweise ziemlich fest. Trotzdem halten wir am Ufer des Orchon an, es wird Mittagessen gekocht: eine Packung Nudelsuppe, dazu Weißbrot. Der Regen wird nicht weniger, die Fahrbahn ist sehr rutschig. Beim Wasserfall (10 m breit, 20 m hoch, wildromantische Gegend) haben wir Wetterglück, es regnet nicht, es zeigt sich sogar kurz die Sonne. Im Juli hat es noch nie soviel Regen gegeben, normalerweise ist der Wasserfall fast trocken, heuer transportieren die beiden Flüsse Orchon und Ulaan Gol aber sehr viel Wasser. Heute wäre wieder eine Übernachtung im Zelt angesagt, was wir aber verweigern. Wir wollen eine Jurte – und kriegen auch eine um 6 USD statt um 11. Ich nehme den Ofen in Betrieb und hänge meine feuchten Sachen zum trocknen auf. Warmwasser für die Duschen muss 2 Stunden vorher bestellt werden – wir einigen uns auf morgen um 7 Uhr. Später erfahren wir, dass der Ofen zum Wasseraufheizen kaputt ist und wir nur kalt duschen können. Schaut so aus, als ob der Ofen auf Bestellung kaputt wurde.Heute hätten wir eigentlich 240 km fahren sollen, aber durch die vom Regen sehr schlecht befahrbaren Wege wurden es nur 170, wir werden die fehlenden Km morgen aufholen, sagt der Fahrer. Am heutigen Tag sind uns wieder so um die 5 Autos begegnet, was in dieser Gegend schon viel ist.

Freitag, 11.7.Ulaan Gol – Kloster Ongij,

265 km

Zahlen für die Übernachtung statt den vereinbarten 6 USD jetzt 8 USD, die gute Frau hat sich gestern bei der Preisangabe versprochen, erklärt sie uns heute.Die heutige Etappe ist eine Marathonetappe. 265 sind vor uns, drei Pässe sind zu überwinden, der höchste mit 1580 Meter Höhe. Die ersten paar Kilometer geht es ganz gut dahin, jedoch je höher wir kommen, desto schlechter (ja, Steigerung ist noch möglich) wird der Weg. Jeder Waldweg in Österreich ist dagegen eine Fernstraße. Teilweise im Schritttempo quält sich unser Fahrer durch Bäche, über Steine und so weiter. Die Landschaft ist wunderschön, die Sonne scheint auf riesige Lärchenwälder. Am ersten der Pässe machen wir eine kurze Pause, dann geht es wieder abwärts. Durch den Regen der vergangenen Tage ist der erdige Boden rutschig wie bei Glatteis, nur mit Mühe schafft unser Fahrer manche Bachdurchfahrten. Grasland um uns herum, wieder 1000e Tiere, ab und zu eine Jurte. Und auch ein anderes Auto. Schließlich erreichen wir ordentlich durchgerüttelt die ca. 40.000 Einwohnerstadt Arwajcher am Rande der Wüste Gobi. Unsere Vorräte an Bier und Vodka werden aufgefüllt, auch Lebensmittel und vor allem Trinkwasser kommen ins Auto. Ein paar Kilometer außerhalb von Arwajcher beginnt die unendliche Weite der Gobi. Flach bis zum Horizont, nur wenig Gras oder sonstiges Gewächs. Ab und zu sehen wir Kamele, ca. alle 10 km eine Jurte, Auto ist uns keines begegnet. Und am Horizont wechseln sich Hochhäuser, Seen und Berge ab – eine Fatamorgana nach der anderen. Gegen Abend erreichen wir das Gercamp in der Nähe der Klosterruinen von Ongij und essen frittierte Teigtaschen, gefüllt mit Hammelfleisch, dazu gibt es ein paar Bier und ein wenig Vodka. So um 22 Uhr veranstalten wir mit Anderen eine Steinüberdenflusswerfenolympiade. Sportlich fair wie wir sind, überlassen wir den Sieg unserem Fahrer, der als einziger das andere Ufer erreichte.

Samstag, 12.7.Ongij Nuur – Bajandsag,

181 km

Sonnenschein pur und warm. Die jungen Frauen vom Camp wollen unbedingt mit uns fotografiert werden, das anschließende Fotobetrachten war eine Steigerung von kindisch ... Ich musste das Versprechen abgeben, jedem der Mädels ein Foto zu schicken. Nach der Fotosession fuhren wir die paar Kilometer zu dem Klosterruinen, besichtigten 3 Museumsjurten und einen kleinen Tempel, dann ging es weiter. Anfangs durch leicht gebirgige Gegend, später durch Gras-, Sand- und Steinsteppe. Trotz Allrad schaffte unser Fahrer einen Hügel nicht, wir mussten raus und er suchte eine andere „Straße“ – und kam über den Hügel drüber. Ca. alle 15 km sieht man eine Jurte, es leben hier wenig Schafe, aber viele Kamele. Gegen 16 Uhr erreichen wir die „Red Cliffs“. Hier gibt es mitten im flachen Niemandsland einmalig geformte Felsen, über denen die heiße Luft flimmert, in dieser Gegend wurden 1922 auch die ersten Dinosaurier-Eier gefunden. Hier wächst auch der Saxaulbaum, der ein sehr hartes Holz hat und optimal an das Klima der Gobi angepasst ist. Bei den Red Cliffs verkauft eine in einer Jurte wohnende Familie Mineralien und sonstige Fundstücke aus der Gegend, uns hat aber vielmehr die Kühltruhe mit der Aufschrift COLD BEER interessiert. Ca. 30 km weiter südlich beenden wir unsere heutige Etappe mitten im Niemandsland. Es gibt wenig Gras hier, keinen Hügel weit und breit. Zu Abend essen wir feines Beef mit Nudel, danach gibt es wieder ein wenig Bier und Vodka. Dass ein Mongole keinen oder nur wenig Alkohol verträgt, widerlegt unser Fahrer jeden Abend.

Sonntag, 13.7.Bajandsag – Khongoriin Els,

150 km

Um ca. 1 Uhr morgens kam sehr starker Wind auf, die Zeltnägel haben im lockeren Boden nicht gehalten, das Überzelt flatterte wild im Wind. Richtige Sandheringe gab es leider nicht. Sandstaub kam durch sämtliche Lüftungsnetze ins Zelt. Ich ging hinaus um notdürftige Sicherungsmaßnahmen durchzuführen und kam leicht „sandgestrahlt“ wieder ins Zelt zurück. In die Ecken auf der Windseite packte ich meine Taschen, und beruhigte damit das Zelt ein wenig. Ziemlich zerknittert und schlecht ausgeschlafen kommen wir morgens aus den Zelten. Unser Fahrer hat vom ganzen Sturm (bis gegen 5 Uhr) nichts mitgekriegt, er hat sich nur gewundert, warum sein Zelt zusammengebrochen war. Weiter ging die Fahrt durch die Wüste Gobi, Niemandsland so weit das Auge reicht. Die erste Jurte sehen wir nach ca. 50 km Fahrt, ein Auto und ein Motorrad waren der ganze Gegenverkehr. Bei einer Wasserstelle machen wir kurz Rast, da kommen uns noch 6 Jeeps mit Urlaubern entgegen. Soviel Verkehr hatten wir bisher nur in Ulan Bator. Wir überqueren einen Ausläufer des Altai-Gebirges und haben plötzlich die Sanddüne von Khongorin Els vor uns. Der Fahrer versucht auf einem Feldweg, nahe an die Düne heranzukommen, muss aber bald aufgeben. Nur mit Mühe schafft er es trotz Allrad, sich wieder aus dem feinen Sand auszugraben. Ein paar Kilometer weiter macht er einen neuen Versuch, diesmal kommen wir bis direkt an die Düne. Eingebettet zwischen zwei Ausläufern des Altai-Gebirges liegt diese Düne, die ca. 150 km lang und 3 bis 15 km breit ist und an der höchsten Stelle 400 Meter misst. Natürlich wird die Düne bestiegen, ich schaffe den an dieser Stelle höchsten Punkt. Der Ausblick von hier ist gigantisch. Es beginnt leicht zu tröpfeln, im Norden ziehen ganz dunkle Wolken auf. Für heute ist wieder eine Übernachtung im Zelt angesagt, die wir aber streichen. Wir wollen eine Jurte und unser Guide ist gefordert. Bei einem Camp in der Nähe wollen sie 20 USD pro Person, das ist zu teuer. Wir fahren 5 km zurück zum anderen Camp, die haben keinen Platz. Also die 5 km retour, am 1. Camp vorbei und nochmals 5 km zum nächsten. Dort verlangen sie 30 USD. Natürlich auch zu teuer, daher wieder zurück zu dem Camp um 20 USD. Unser Guide verhandelt nochmals und jetzt kostet die Nacht auf einmal nur mehr 15 USD. Da soll sich einer auskennen ...Zu Abend essen wir wieder original mongolisch: mit Beef gefüllte Teigtaschen. Es hat zu regnen begonnen und wir sind froh, dass wir uns gegen das Zelten entschieden haben. Ich genieße eine ausgiebige Dusche, die Haut ist jetzt um einiges heller als vorher. Aus meiner Jurte habe ich einen schönen Ausblick direkt auf die Düne, nur schade, dass vom fast vollen Mond nichts zu sehen ist.

Montag, 14.7.Khongoriin Els – Geierschlucht,

180 km

Laut Reiseplan wäre der heutige Tag ein Tag bei der Düne. Das ist uns aber zu fad und da die Etappe am letzten Tag der Tour 290 km ausmacht, beschließen wir, ab heute täglich mehr Kilometer zu machen, damit wir am Freitag nicht erst am Abend in Ulan Bator eintreffen, sondern schon zu Mittag. Zuerst war der Fahrer dagegen, dann auch unser weiblicher Guide. Wir blieben aber hart, sie telefonierte mit ihrem Boss im Reisebüro und schließlich ging es so, wie wir wollten.Um halb 10 fahren los, entlang der Düne. Straße ist hier keine, eher eine Rumpelpiste, die einen Schnitt von 22 km/h erlaubt. Dann über den Ausläufer des Altaigebirges, hier sinkt der Schnitt unter 20 km/h. Unterwegs besuchen wir eine Nomadenfamilie (die einzige im Umkreis von ca. 25 km). Tee mit Milch lehne ich ab, aber ein Stück Ziegenquark (ziemlich sauer, aber trotzdem gut) verspeise ich doch. Nebenwirkung hatte es keine ;-)). Mittagessen findet wieder im Niemandsland statt, es gibt die übliche „Astronautennahrung“, Instant-Nudel-Suppe made in Russia, dazu Weißbrot und Wasser. Bald danach wird die Straße immer besser, wir erreichen einen Schnitt von 50 km/h, teilweise sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Jurtencamp, wo wir zum Abendessen statt gefüllten Teigtaschen ein Ziegengulasch mit Nudel bekamen. Es lebe die Abwechslung. Wir Urlauber bekamen absolut mageres Fleisch, beim Fahrer sah es schon anders aus. Als er auch noch einen Teller mit Stücken reine Fettes bekam, packt mich die Neugier – und zum Erstaunen von Fahrer und Guidin verspeiste ich ein wohlschmeckendes, heißes – und pures Stück Fett. Zur Sicherheit spülte ich einen Vodka nach, es ist nichts passiert.Die Jurten haben einen Ofen, der aber nicht mit Holz sondern mit getrocknetem Mist zu heizen ist, was aber auf Grund der Schwüle nicht notwendig ist. Sogar ein Feuerlöscher ist vorhanden, Brandklasse B + C, Made in China, Prüfplakette bis 4/2003. Wir sind bis jetzt 10 Tage unterwegs, alles ist perfekt. Der Fahrer ein Meister seines Faches, unsere Guidin spricht einwandfrei Deutsch und erzählt uns viel Wissenswertes. Bis auf Sidy hat niemand Verdauungsprobleme, Hektik und Stress gibt es in der Mongolei sowieso nicht. Wenn z.B. ein Termin ausgemacht wird, heißt es morgen VORMITTAG. Und der Vormittag beginnt um ca. 9 Uhr und endet um ca. 12 Uhr. Also, alles mit der Ruhe, nur keine Hektik.

Dienstag, 15.7.Geierschlucht – 100 km nördl. Dalandsagat,

190 km

Am Vormittag besichtigen wir die Geierschlucht. Wildromantische Gegend, ca. 15 Autos am Parkplatz. Die Schlucht beginnt relativ breit, wird dann immer schmäler und die schwarzen Felsen steigen fast senkrecht auf. Nach gut 30 Minuten Wanderung sind wir dann bei ziemlich viel Gletschereis, das sich hier bis weit in den Sommer hält. Wir besichtigen noch das Museum, wo nicht nur verschiedene ausgestopfte Tiere zu sehen sind, sondern auch die versteinerten Dinosaurier-Eier, die bei den Red Cliffs gefunden wurden. Um die Mittagszeit erreichen wir Dalandsagat, wo wir in einem ganz netten Restaurant Ziegengeschnetzeltes mit Gemüse essen, dazu gibt es wie üblich Wasser. Der Bier-, Vodka- und Wasservorrat wird aufgefüllt, dann fahren wir noch ca. 100 km in 2,5 Stunden durch absolutes Niemandsland – 2 oder drei Jurten, ein paar einsame Kamele, ein am Straßen(?)rand liegendes totes Kamel (laut Guide werden in dieser riesigen Ebene bei jedem Gewitter einige Tiere vom Blitz getroffen), sonst nichts außer Sandsteppe mit wenig Vegetation. Doch unser Fahrer weiß doch einen Platz, wo es etwas grüner ist – und dort stellen wir unsere Zelte für die Nacht auf. Das Abendessen ist heute vegetarisch, es gibt eine würzige Gemüsepfanne, dazu Vodka und Bier. Bier macht ja bekanntlich auch satt – und hat außerdem Vitamin C, das es hier sonst auf keine andere Art gibt. Die Nacht war unruhig, eine weidende Schafherde einer nahen Nomadenfamilie machte uns in der Nacht mehrmals die Aufwartung – mit lautem määäääääääääh und so.

Mittwoch, 16.7.

210 km weiter Richtung Ulan Bator

Der heißeste Tag bisher, wir fahren durch eine fast menschen- und tierleere Sand- bzw. Grassteppe, es begegnen uns 14 Autos. Heute steht die Besichtigung von Tsagaan Suwarga am Programm. Vor Millionen Jahren muss es hier ein Meer geben haben, sehr interessante Felsformationen zeugen noch heute davon. Es ist irgendwie irrational, da fährt man 100e km durch ebenes, maximal leicht hügeliges Land und auf einmal steht man bei einem mini Grand Canyon. In Mandalgovi kaufen wir noch Wasser und ein paar Lebensmittel, dann geht die Fahrt weiter. Wir sehen viele Bussarde am Wegesrand (Straßenrand mag ich nicht schreiben), sonst ist kaum Leben zu sehen. Bei einem verlassenen Haus setzen wir uns in den Schatten und essen die übliche Nudelsuppe mit Weißbrot, dazu Wasser.Um ca. 16 Uhr biegt unser Fahrer nach rechts ab, fährt ein Stück und dann haben wir den Platz für heute Nacht erreicht. Wir sind alle ziemlich geschafft, nicht nur die Hitze, auch die unebene Fahrbahn zehrt an den Kräften. Gegen 21,30 ist Nachtruhe angesagt.

Donnerstag, 17.7.

weitere 170 km Richtung Ulan Bator

Wieder eine Nacht im Zelt überstanden. Ich habe am Abend das Zelt so aufgestellt, dass der Schatten von unserem Auto in der Früh auf mein Zelt fällt, deshalb konnte ich bis gegen 8 Uhr schlafen, es war angenehm kühl im Zelt. In der Sonne begann sofort die Haut zu brennen, ein sehr heißer Tag ist heute. Ziel für heute sind die „großen Erdmuttersteine“ von Gazriin Chuluu. Da wir aber Zeit einsparen wollen, begnügen wir uns mit den „kleinen Erdmuttersteinen“ und sparen somit 2 Stunden oder 60 km Fahrt. Diese Gebiete haben durch die merkwürdig geformten Steine für die Nomaden mystische Bedeutung. Auch wieder faszinierend, dass im Umkreis von zig Kilometer nichts außer Steppenlandschaft ist – und auf einmal diese Naturwunder. Die großen Erdmutterstein (Fläche des Gebietes ca. 30 mal 20 km) sind nicht größer als die Kleinen (ca. 15 mal 10 km), die Angabe bezieht sich nur auf die flächenmäßige Ausdehnung des Gebietes. Hier treffen wir auch auf Touristen, die ersten seit einigen Tagen. Unser Fahrer weiß hier noch ein Naturwunder, die Augenquelle. Mitten auf einem großen Felsblock ist ein Loch, das aussieht, als ob es gebohrt wurde und ca. 30 cm in den Felsen reicht. Und am Boden dieses Loches tritt eine Quelle aus dem Stein, dieses Wasser soll heilende Wirkung auf die Augen haben. Wir benetzen unsere Lider, das Wasser ist eiskalt und glasklar. Mal schauen, wie lange ich meine Lesebrille noch brauchen werde.Die Landschaft wird jetzt wieder zunehmend grüner, auch die Anzahl der Tiere und Jurten steigt. Zwischen zwei sanften Hügeln bauen wir am späteren Nachmittag unsere Zelte auf und freuen uns über blühende Blumen, Rhabarberstauden und viel Gras. Und ganz besonders freut uns, dass es die letzte Nacht im Zelt sein wird.

Freitag, 18.7.

die letzten 130 km nach Ulan Bator

Heute ist der letzte Tag unserer Rundreise, die letzten 130 von ca. 2.500 km sind zu bewältigen. Die Vegetation wird langsam üppiger, auch die Anzahl der Tierherden nimmt zu. Nomaden, die mit LKW’s ihre Jurten zu neuen Weidegebieten transportieren, die Familie im PKW, Herden mit einigen 1000 Tieren am Straßenrand – nein, Rumpelpistenrand muss es heißen. Gegen 13 Uhr erreichen wir Ulan Bator und fahren direkt zum Schwarzmarkt. Ich kaufe mir eine original mongolische Kopfbedeckung, noch eine Samsonite-Reisetasche und ein Duftfläschchen mit Tabakpulver. 3 km vor dem Hotel kommen noch einige Biere und ein paar Flaschen Vodka ins Gepäck, Souvenirs für zuhause. Unser Guide will noch 500 m vor dem Hotel mit uns auf eine Wiese fahren, um das Mittagessen (die übliche Suppe) zu kochen. Wir lehnen dankend ab, wir wollen erst mal eine Dusche. Und essen können wir im Hotel auch. Endstation Hotel Mongolia – alles Gepäck aus dem Auto, jeder von uns gibt dem Fahrer 50 USD Trinkgeld, dafür werden wir von ihm gedrückt und geherzt. Wir bedanken uns für die gute und vor allem sichere Fahrt und verabschieden uns.Und dann die Dusche. Ich dachte, ich bin von der Sonne so intensiv gebräunt worden – doch nach dem zweiten Duschgang sah alles ganz anders aus.Heinz legt sich aufs Ohr, ich gehe mit Sidy essen – ein Yaksteak mit Reis und Gemüse, dazu 3 offenen Mongolia-Bier.Und um 18 Uhr beginnt ein Mini-Naadamfest für uns Gäste. Tolle Vorstellung, auch wieder mit dem faszinierenden Kehlgesang.Jetzt liegt Sidy k.o im Bett, daher geh ich mit Heinz noch auf ein Bier und das war es dann. Für morgen 4 Uhr Ortszeit (22 MESZ) ist Tagwache angesagt. Transfer zum Flughafen um halb 5. Brigitte wird den Weckruf machen, weil ganz sicher bin ich mir nicht, dass die Leute bei der Rezeption verstanden haben, wann ich geweckt werden will. Weil 4 Uhr Früh ist ja „gegen Morgen“, und das kann ja auch ca. 6 Uhr sein. Morgen ist Morgen.

Samstag, 19.7.

Wie zu erwarten war, bin ich kurz vor 4 Uhr munter. Der Weckruf kam auch pünktlich. Morgendusche, letzte Sachen eingepackt, es ist ein paar Minuten vor halb 5 (geplante Abfahrtszeit), als es an die Jurte klopft. Good morning, Sir, this is you wakeup call. Das Auto vom Reisebüro war auch schon da, durch das morgendlich wie ausgestorbene Ulan Bator ging es zum Flughafen. Ein PKW lag auf der rechten Straßenseite am Dach im Graben, der Fahrer winkte um Hilfe. Nicht einmal ignoriert hat ihn mein Fahrer. Etwas später, wir haben gerade meine Guidin abgeholt, sehen wir zwei Autos frontal ineinander verkeilt auf der Straßenmitte. Auch hier kein Anhalten, einfach vorbei ohne Blick nach links.Abflug sollte um 7,35 sein, es wurde 8,15. Dadurch war mein Aufenthalt in Moskau etwas kürzer, nur gute 6 Stunden. Und um 18,15 stieg ich in Laibach aus dem Flieger und ab ging es nach Hause.



Kommentare

 

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Weltenbummler sagt dazu...

Spannend, spannend!

Hmmm, ich hätte jetzt auch Lust aufn Yaksteak

 
 

 

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jonny2 sagt dazu...

Super Bericht! Ich will in die Mongolei seit ich mal den Film "Die Höhle des Gelben Hundes" gesehen habe...

...am liebsten eigentlich mit dem Fahrrad, aber ich glaube ein Motorrad ist bei den Entfernungen um einiges realistischer.

 
 

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