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Reisebericht: Auf den Spuren der Maya in Mexiko, Guatemala und Belize

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mushroom

eine Entspannte

aus Hamburg

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(9 Bewertungen)

Makkez: 5 Sterne


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Mexiko:

Valladolid - Chichen Itza - Merida - Palenque - Misol Ha - Agua Azul - San Cristobal

Vorbereitung
In drei Tagen soll es schon losgehen, also lassen Claudia und ich schnell noch einmal die vorsorglichen Impfungen über uns ergehen (was bei mir bedeutet, zwei Spritzen in jeden Arm zu bekommen, .- und das nach einer schlaflosen Nacht am Flughafen und anschließendem Arbeitstag.. ;-)) und entstauben unsere Backpacks. Die letzte größere Reise ist doch schon ein Weilchen her. Mit dem Vorsatz uns auf der Reise mit Souvenirs einzudecken wird nur das Notwendigste mitgenommen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich beim Packen ganz gute Arbeit geleistet habe, nur eine Unterwasserkamera wäre für Belize noch traumhaft gewesen...

Verbotene Fotos in Chichen Itza
Nach einem 11-stündigen Flug von Amsterdam nach Cancun mit unserer „Lieblingsairline“ Martinair können wir unsere Füße endlich wieder aus dem Sitz des Vordermanns lösen. Der Zoll erleichtert uns um ein paar Gramm, indem er unsere aus Europa importierten Obststücke wegnimmt. Draußen erwarten uns die Agentin mit unseren Reisepapieren.. und schwüle Hitze. Ein freundlicher mexikanischer Taxifahrer bringt uns rasant nach Valladolid, unserem ersten Übernachtungsort. Nach einer Stadterkundung von etwa 10 Minuten fallen wir müde in unsere Betten. Eigentlich haben wir uns vorgenommen, ein späteres Süppchen im Hotelrestaurant zu genießen, der Wecker wird jedoch ignoriert und nur Claudia wacht noch einmal auf, als ein Glotzer durchs Zimmerfenster starrt. Am nächsten Morgen sind wir dafür schon um 6 Uhr munter und genehmigen uns ein leckeres Frühstück mit horchata (Reismilch) und Omelettes. Dann ist es an der Zeit, sich zur Busstation zu begeben, wo wir ein erstes Mal das wahrliche Vergnügen haben mit einem ADO Linienbus zu reisen. Nach einer halbstündigen Fahrt kommen wir auch schon an einem der neuen 7 Weltwunder, Chichen Itza, an. Wir gehören zu den ersten Besuchern des Tages und außer uns genießen nur ein paar überdimensionale Leguane die Magie des Ortes. Wir geben unsere Backpacks in der kostenlosen Gepäckaufgabe ab, wechseln Euros um und los geht’s. Wir schlendern durch die Anlage und kommen zuerst zum berühmten castelllo. Der Anblick ist umwerfend, und man fragt sich wirklich, wie die Maya bereits im 5. Jahrhundert zu solch einer architektonischen Höchstleistung fähig waren. Etwas enttäuscht sind wir bloß darüber, dass man nicht mehr, wie auf vielen Fotos gezeigt, auf die Spitze der Pyramide steigen kann, seitdem eine 91-jährige angeblich dort hinuntergepurzelt ist... Wir spazieren in aller Ruhe an diversen Ruinen und an ein paar Händlern vorbei, und wissen noch nichts von den Touristenmassen, die zur Mittagszeit aus Cancun einfallen werden. Wir kommen schließlich über einen von Kunsthandwerk, Kleidung, Schmuck und Taschen gesäumten Weg zum Cenote, einem natürlichen Brunnen, der früher für Opfergaben an die Götter diente. Die Mittagshitze treibt uns schließlich in das Restaurant im Eingangsbereich, wo wir uns mit einem köstlichen Fruchtcocktail erfrischen. Am Ballspielplatz sind nun die ersten Reisegruppen angekommen und wir widmen uns der Gegend um die grupo del observatorio. Ganz in der Nähe erblicken wir ein paar perfekt für ein Foto geschaffene kleinere Steinsäulen am Nonnenkomplex, keine Verbotsschilder weit und breit. Begeistert posen wir auf den Säulen und der Selbstauslöser unserer Kamera blinkt schon, als ein schriller Ton aus einer Trillerpfeife ertönt. Warum starren uns eigentlich alle an? Eine mexikanische Familie, die bereits für das gleiche Motiv ansteht, klärt uns auf. Uns gilt die Trillerpfeife des Wächters! Gut, dann machen wir uns jetzt lieber mal aus dem Staub. Die wütenden Schreie des vorher noch friedlich schlafenden Wächters verfolgen uns dennoch, bis wir den gesamten Bereich verlassen haben. Säulen-Posing ist in Chichen Itza also verboten. Nach diesem Schreck erholen wir uns bei einem weiteren Fruchtcocktail bevor wir mit unserem verbotenen Foto im Gepäck am späten Nachmittag mit ADO nach Merida fahren.

Auf der Flucht in Merida
Merida steht unter Wasser als wir gegen Abend am Busterminal ankommen. Nach einer halben Stunde "Taxischlacht" werden auch wir beide endlich einem Fahrer zugeordnet, dankbar verzichten wir auf das sonst übliche Preisaushandeln. Vor einem schönen Hotel bleibt das Taxi stehen und wir sind hellauf vom ‚Maria Jose’ begeistert, Claudia strahlt und hat ihr Lieblingshotel gefunden. In der Gewissheit ein gemütliches Dach über dem Kopf zu haben, machen wir uns gleich wieder auf in die Stadt. Der Plaza Mayor ist nur 5 Gehminuten entfernt, hier scheinen uns kunstvoll beleuchtete mexikanische ‚Kakteen’ entgegen, die ganze Stadt scheint zu flanieren. Wir drehen eine Runde und laufen schon einem, durchaus sympathischen, Touristenfänger in die Arme. Uns geschickt umgarnend stehen wir wenige Minuten später auch schon in seinem Laden, wo es von Hängematten über Panamahüte alles Erdenkliche zu kaufen gibt. Aber unsere Portemonnaies bleiben für diesen Abend fest versiegelt, unsere Rundreise beginnt ja erst und wir wollen (noch) auf Ballast verzichten – fragt sich, wie lange es dabei bleibt. Kaum entkommen haben uns auch schon die Nächsten im Visier. Unser Versuch uns in einem Restaurant mit Livemusik zu platzieren scheitert vergeblich. Fünf verschiedene Kellner stürzen auf uns zu und sehen uns vor ihrem geistigen Auge scheinbar schon an ihren Tischen sitzen. Sooo nicht! Etwas von ‚mas tarde’ murmelnd drehen wir eine Runde mehr als gewollt und positionieren uns schräg gegenüber im ‚Belle Epoque’ mit seinen freundlichen, zurückhaltenden und sehr zuvorkommenden Kellnern. Mit einem Mojito wollen wir den Abend ausklingen lassen, nur die Eiswürfel sind uns im Wege. Unter unserem Tisch bildet sich eine immer größer werdende Pfütze, schließlich weiß man nie mit welcher Art von Wasser man es da so zu tun hat – nächstes Mal wird ‚sín hielo’ bestellt. Gerne wären wir länger in dieser freundlichen Stadt geblieben, aber am nächsten Morgen geht es schon weiter nach Palenque, und darauf sind wir auch äußerst gespannt. Wir genießen ein leckeres Frühstück mit Pancakes und frischen Früchten, das von dem sehr sympathischen, wenn auch etwas vergesslichen, Mitarbeiter aufgefahren wird. Dann ist es auch schon an der Zeit dieser netten Stadt den Rücken zu kehren, mit dem Bus geht es in Richtung der nächsten Maya-Ruinen.

Vom Dschungel von Palenque nach San Cristobal
Am nächsten Morgen machen wir uns schon früh auf zu den Ruinen von Palenque. Die Maya-Stätte fängt uns sofort mit ihrer einmaligen Atmosphäre ein: die Tempel liegen mitten im Dschungel und sind teilweise auch davon überwachsen! Und das Beste ist, dass man hier noch auf die Pyramiden steigen darf und dadurch von oben einen herrlichen Blick über die Ruinen und den Regenwald hat. Schön, dass wir jede Menge Zeit haben und es uns somit so richtig gemütlich machen können um diese geniale Aussicht ausführlichst auf uns wirken zu lassen. Gegen Mittag geht es weiter nach San Cristobal de las Casas. Auf dem Weg legen wir eine erfrischende Pause an den Wasserfällen Misol-Ha und den noch größeren Agua Azul ein. Dort kann man sich außerhalb der Regensaison ein prächtiges Bad im klaren blauen Wasser genehmigen - für uns reicht es allerdings nur zu einer tropischen Regendusche von oben ;-).



Kommentare

 

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stumpilumpi sagt dazu...

hallo zusammen,

war im oktober in mexiko,guatemala und belize. die absoluten highlights meiner reise waren der wasserfall misol-ha und palenque in den frühen morgenstunden, tikal!!!! und caye caulker. absolut sehenswert!

 
 

 

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Makkez sagt dazu...

Super Bericht

Gracias

Belize brauch ich auch noch....

 
 

cooler bericht:)

 

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Yanek sagt dazu...

Wie lange habt ihr für die ganze reise gebraucht?
welcher ort würdet ihr am besten weiterempfehlen?

lg yanek

 
 

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