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Reisebericht: Uluru - Eine Autoreise durchs Outback
Man befindet sich auf einem Kontinent, der so groß ist wie Europa oder USA und eine Bevölkerungsdichte von 3 Menschen pro qkm schon sprengen würde. Das alles so ziemlich im Herzen Australiens, wo die Städte 200 km entfernt liegen und die Tankstelle schon die halbe Stadt ausmacht. Landschaft bedeutet hier Straße durch Wüste und als richtiger Aussie gehört es sich, jedem Fahrer zu grüßen, der dir entgegenkommt. Was nicht oft vorkommt. Und nach Tagen der Hitze, des Schweißes und der öden Landstriche, erblickt man einen einzigen Berg. Eine einzige Erhebung. Einen Fels. Eine Abwechslung am Horizont, die sofort ins Auge sticht, Aufmerksamkeit erregt, eben alle Blicke auf sich zieht. Blass schimmernd in der Ferne. Uluru. So faszinierend, als würde dort in der Wüste der Eifelturm stehen. Allein, ohne Paris. Nur das der Uluru kein Bauwerk von Menschenhand ist, sondern von der Natur. Und das beeindruckte mich sehr. Der Ayers Rock sei doch nur ein Klumpen? Und ob er das ist. Der einzige weit und breit und wenn nichts da ist, womit man ihn vergleichen kann, ist er auch der Schönste. Ich glaube, die Faszination eines solchen Monolithen kann nur verstanden werden, wenn man zuvor durch das Outback gereist ist und seine Augen sich an das Wenige dort gewöhnt haben. Denn dann ist so ein großer Klumpen mitten im Nichts was ganz tolles. Also ihr habt verstanden, was ich hier sagen will.
Kommentare
Uluru und Olgas
Petraundfrank sagt dazu...
Hallo am Mittag,
das hast du schön geschrieben! Wir waren im Mai diesen Jahres dort und haben uns den Luxus gegönnt mit dem Hubschrauber über die Gegend zu fliegen, weil wir den Wunsch der Einheimischen den Uluru nicht zu betreten respektieren wollten. Der Flug war einfach nur geil! Aber die Olgas haben mir persönlich noch besser gefallen als Uluru. Warst du dort auch?
LG
Petra
Weltenbummler sagt dazu...
Na bei so viel muss ja noch was schönes dabei sein
Mehr bitte, ich brauch doch wenigstens geistigen Urlaub.
re:
cinq sagt dazu...
12 Monate auf Reisen erlebte ich einfach ne Menge. Und ich schreibe die erlebten Faszinationen gerne nieder. Anders vermag ich es nicht zu verarbeiten.
Weltenbummler sagt dazu...
100 Seiten!!!! Fleißig, fleißig. Kam einfach so viel zusammen, oder warum so viel Reisetagebuch?
cinq sagt dazu...
Danke Weltenbummler. habe von 100 Seiten schon das Beste rausgesucht. vielleicht finde ich noch was. LG cinq
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Reiseberichtkommentare
Teschilein
Susn Juchzer
RoteZora007




cinq sagt dazu...
Zusammen mit 2 Freunden war ich 2007 mit einem Ford Falcon für 3 Wochen durchs Outback gedüst. Wir waren erst bei den Olgas, ne schöne Runde spazieren auf den "Valley of the Winds Walk" und den "Walpa Gorg Walk". Die Lookouts waren der Hammer.
Den Uluru haben wir anschließend besucht und dort auch den Sonnenuntergang angeschaut. Am nächsten morgen, früh raus aus dem Zelt, ging es wieder zum Uluru und den Sonnenaufgang anschauen. Ich habe gelesen, dass die Einheimischen es nicht mögen, wenn man ihre heilige Stätte "besteigt". So sind meine Freunde ohne mich auf den Berg. Ich bin den Base Walk gelaufen, also eine Runde rum und es war die beste Entscheidung. Ich habe mir später die Fotos von meinen Freunden angeschaut, die dort oben waren. Mein Vorteil war eindeutig, das ich definitiv mehr vom Berg gesehen habe, während meine Freunde "nur" auf ihn drauf standen.