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Reisebericht: Eine Reise für Potterfans

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dieschönenomadin

eine Entspannte

aus Liverpool

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Eigentlich dachten wir, es würde eine ganz normale Reise nach Devon werden....aber je länger wir uns durch engste einspurige Sträßchen quälten, desto weniger wussten wir, wohin uns die Reise bringen würde. Und siehe da....

... wir landeten im Lande des Harry Potter. Verwunschene Wälder und Bäume, gruselige Geräusche und verschlungene Pfade. Wer nie wusste, wie er sich den Verboten Wald vorstellen sollte, ist hier an der richtigen Stelle. Einmal in der Stunde kam eine Dampflokomotive vorbei gerauscht und wir sahen den Dampf zwischen den Bäumen hervorlugen. Die Kinder, die dabei waren, waren mehr als begeistert. Ein kleiner polnischer Junge sagte 3 Tage lang immer nur "Lokomotiva, Lokomotiva" und zeigte in die Richtung der Strecke der Dampflok.

Wirlich ein wunderschöner Platz. Wir hatten mit einer Gruppe von ca. 60 Leuten eine ganze Jugendherberge in der Nähe von Torquay gemietet und machten uns Freitag nachmittag von Liverpool gen Devon auf. Die Fahrt war nicht kurz, da wir uns trotz Navigationssystem in Devon völligst verfuhren, aber dafür umso lustiger. Ich weiß nicht, ob ihr so was kennt.... Aber manchmal passen die Dinge einfach zusammen. Wir fuhren in Exeter von der Autobahn ab und dachten, jetzt brauchen wir noch eine halbe Stunde und dann sind wir da. Und wie es manchmal so kommt, befanden wir uns plötzlich echt im Nirgendwo. Unsere Fahrerin meinte des öfteren: "Denkt ihr wirklich das ist eine Straße und nicht der Eingang zu einem Privatgelände?" Der Weg war echt abenteuerlich. Die Straßen sind wie in die Erde eingepflügt, das heißt man fährt zwischen zwei ca. 3 m hohen Wällen, die mit Sträuchern bedeckt sind hindurch und hat deshalb wirklich absolut keine Idee, wo man sich befinden könnte - da man nichts sieht. In unserem Fall war es auch schon recht dunkel und irgendwann standen wir dann so gegen 22 Uhr an einer Kreuzung im Nichts, wohin uns das Navi geführt hatte. Glücklicherweise kamen dann zwei Autos mit sehr hilfreichen "Einheimischen" vorbei. Die Dame aus dem einen Auto rief die Fähre an, die wir wohl überqueren müssten, um auf die andere Seite des großen Flusses zu kommen (zu diesem Zeitpunkt wussten wir dann endlich, wo wir gelandet waren). Und der nette Herr aus dem anderen Auto fuhr uns dann voraus, so dass wir es auch bis zur Fähre schafften. Ich muss sagen, die Engländer sind wirklich hilfreich, wenn man sich nicht auskennt oder Hilfe braucht. Das ist mir jetzt schon öfter aufgefallen.

Was aber das lustige an dem Ganzen war, ist das wir die ganze Fahrt über Musik hörten. Aber sobald wir anfingen uns zu verfuhren, kamen die passendsten Songs. "Who can tell where the road goes...." (ich denke, das ist der Beginn eines Enya Songs). "I am driving like crazy" und so weiter. Wir konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen. Es kamen wirklich mehrere dieser Songs hinter einander, so dass uns die 3 Stunden, die wir brauchten um da unten unser Ziel zu finden, wie im Nu herum gingen.

In Torquay an der Fähre angekommen staunte ich. Ich hätte nicht gedacht, dass England solch schöne Plätze besitzt. Ein Ort, angelegt an einem Hang mit einem Hafen, der mich an Bilder von Nizza etc. denken ließ. Yachten und Boote zuhauf...

Aber die volle Pracht kam erst am nächsten Morgen zutage als sich der Morgennebel gelichtet hatte. Ein glitzender Fluss, bewaldete Hänge - ein Traum von Ort. Wer dort unten eine Jugendherberge sucht, ich kann diese nur empfehlen (http://www.hostel-escapes.com/features/hostels/river_dart_maypool_youth_hostel/). Man tritt aus dem Essensraum raus in den Garten und hat den wunderschönsten Blick auf die Wälder und den Fluss. Wir konnten es alle gar nicht recht glauben, an welchem Ort wir da gelandet waren - und am ersten Morgen standen so alle mit ihrem Kaffee in der Hand draußen im Garten und starrten auf die Aussicht :-))

Von der Jugendherberge kann man herrliche Spaziergänge in den verwunschenen Wald, auf Hänge und Wiesen machen. Echt ideal auch für Kinder. Vor allem wegen der Dampflok, die jede Stunde etwas entfernt vorbei rauscht. Unterhalb der Herberge grasten weiße Pferde. Und da wir uns sowieso wie im Lande des Harry Potter fühlten, sprachen wir von da ab nur noch von unseren Einhörnern ;-))

Das ganze war ein Riesenspaß und vor allem wirkliche Erholung. Bilder findet ihr in der Erlebnismaschine...

Ein spannender Ausflug mit ungeahntem Ausgang. Mehr in der Erlebnismaschine... :-))



Kommentare

Humor ist...

 

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jonny2 sagt dazu...

....wenn man sich trotz Nave drei Stunden im Auto verfahren kann und trotzdem lacht ;)

 
 

muy bien

 

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gita sagt dazu...

 
 

 

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Andi sagt dazu...

 
 

 

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Weltenbummler sagt dazu...

Wie geil!

Gerade zurück aus London und echt: UK rulz

 
 

 

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Chefin sagt dazu...

hey schöner bericht und tolle bilder

 
 

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