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Reisebericht: Entwurf Kenia Zugfahrt Mombasa nach Nairobi
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Okober 2008
Ich besuchte eine Freundin in Kenia, Ich machte eine Safari nach Masai Mara, Flog anschließend von Masai Mara nach Mombasa zum Ausgangspunkt zurück.
...Jetzt zu dem was ich nur empfehlen kann, für alle die dortin reisen wollen, man sollte es sich nicht entgehen lassen mit dem Zug zu fahren.
Für mich war es ein absolutes Abenteuer, ich hatte schon einiges darüber gelesen, deshalb mein Entschluss das mache ich auch.
Es war etwas schwierig die Fahrkarten zu besorgen. Das Bahnbüro ist nur geöffnet, wenn der Zug fährt. Ich bin von Mombasa nach Nairobi gefahren.
Es ging schon spannend los. Die Zugfahrt ist nachts, da ist es dann nicht so heis, ist ein alter Zug, wie in der Kolonialzeit.
Abfahrt 20.00 Uhr. Es war dunkel, und Stromausfall. Die Karten kaufen... da saß der Verkäufer in seinem Karten Häuschen mit Petroleumlampe, tja auch ohne Strom geht es.
....Karten gekauft, (40 Euro für erste Klasse kann man nicht meckern) dann in unser Abteil, alles war dunkel, aber sie sagten es gibt gleich Licht, wenn die Lok da ist. Der Schafner hat uns mit der Taschenlampe geleuchtet. Wir machten es in unserem Schlafabteil gemütlich.
Dann alles Planmäßig die Lok kommt, Strom war da, und wir fuhren pünktlich ab. Es war wie zu Zeiten meiner Oma. Der Eindruck beim Ausblick aus dem Fenster war unbeschreiblich.
Jetzt gab es auch wieder in Mombasa Strom, die Menschen winken freundlich wenn der Zug vorbeifährt, man sieht viele Industriegebäude von Mombasa.
Es war schon ein beeindruckender Anfang. Später gab es Abendessen, während wir sehr gut im Speisewagen bewirtet wurden, wurde unser Bett gemacht. Das Essen war sehr lecker, Auswahl Chicken oder Beef. Suppe Hauptgang, Nachspeise, Wein.
Der Speisewagen war purr Europa, da waren Touristen von Italen, Spanien, Deutschland,...
Nach dem wirklich sehr gutem Abendessen, gingen wir ins Bett. Jetzt war es so dunkel, man konnte nichts mehr draußen sehen, wir waren auch schon weit weg von Mombasa.
Ich hatte gelesen, der Zug würde sehr langsam fahren, ....von wegen..!!..der hat Gas gegeben, wir sind bestimmt 80-90 km/h gefahren. So schnell sind die langen Güterzuge bei uns auch. Da die Strecke Eingleisig ist, musste der Zug halten, wenn ein Gegenzug kommt.
Es ist etwas schwierig wegen der Wärme gut zu schlafen. (natürlich keine Klimaanlage)
Ich hatte die Wagons vom einem der vielen Gegenzüge gezählt, als wir wegen einem warten mussten.
.....Das waren 80 Wagons, die an der Zugmaschine hingen, oh man ich hätte das nicht gedacht.
Es zeigt, wie Wichtig die Zugverbindung für den Ostafrika Handel vom Hafen in Mombasa ist.
....Dann endlich wieder irgendwann eingeschlafen, wieder Wach wieder Gegenzug.,,,,usw.
Endlich hell, die Sonne geht auf, man kann die Natur und Menschen sehen, die neben der Strecke Laufen oder dort Wohnen. Viele Tiere.
Wer noch keinen Eindruck von Afrika hat bekommt jetzt einen.
Ich kann jedem nur diese Fahrt empfehlen....das absolute Abenteuererlebnis.
Bald leutete die Glocke, es gab Frühstück, das war nicht ganz so toll, wie das Abendessen, liegt aber auch daran, ich bin nicht so für englisches Frühstück.
Später blieb der Zug in einem Kleinen Dorf stehen, Panne, der Gegenzug ist nicht mehr gefahren. Unsere Lok wurde abgekuppelt. Sie hat den Gegenzug abgeschleppt zu unserem Halteplatz, in dieser Zeit konnten wir ein wenig dort rumlaufen. War alles problemlos, hat allerdings eine Stunde verspätung gekostet.
Sehr krass war der Eindruck den ich bekommen habe als wir uns dann Nairobi näherten, dort konnte man die Slums der übelsten Sorte sehen.
Als wir im Bahnhof von Nairobi angekommen waren, war ich sehr froh, dass wir dort direkt vom gebuchten Safariunternehmen abgeholt wurden.
Ich wäre mir nicht besonders sicher in Nairobi vorgekommen. Es ist auch gefählich dort am Bahnhof, versicherte un unser Safariführer.
Ich fragte mich was machen die 2 deutschen Mädels, die wir im Zug kennengelernt hatten, die wusten nicht wo sie hin sollten, wenn sie aus dem Bahnhof gingen. Das wäre mir etwas gefährlich gewesen.
...na ja dann ging alles planmäßig. Das Highlight war jedenfalls die Zugfahrt vom Keniaurlaub.
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