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Reisebericht: Philippinen 2008 BOHOL und MANILA
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Bohol
Eine Schnellfähre verbindet Cebu mit Bohol. In knapp 1 ¾ Stunden landeten wir in Tagbilaran an, der Hauptstadt der Insel Bohol. Ein Taxibus führte uns auf die kleinere Insel Panglao an die Alona Beach.
Wie anders sieht es hier aus. Das Wetter schön, der 1 ½ km lange Strand mit weissem Pulversand, das Meer ruhig und warm. Die Insel macht insgesamt einen gepflegteren Eindruck wie Cebu.
Kaum angekommen mussten wir einfach als erstes an den Strand und ins Meer. Dass im Wasser nach etwa 50 – 8o m Seegras den Meeresboden bedeckte störte uns wenig. Vorher ist schöner Sandboden und über das Gras konnten wir problemlos schwimmen. Auch fanden wir schöne Seesterne, farbige Seeigel und sogar eine „Nemo“ Fischfamilie.
Bohol bietet einige schöne und interessante Ausflüge an. Zwei davon – zu den „Chocolate Hills“ und eine Flussfahrt auf dem Loboc River – standen auf unserem Programm. Viele Touristen kombinieren dies in einer Fahrt. Es lohnt sich jedoch, die Touren zu trennen – man hat weniger Stress, sieht mehr und es ist gemütlicher. Die Kosten halten sich im Rahmen (Unterschied knappe 1`000.—Pesos p/P 25.—SFr. Peannuts!)
Mit dem privaten Bustaxi unternahmen wir den Ausflug zu den Chocolates Hills. (500.—Pesos + Trinkgeld/Pers. dazu etwa 500.—Pesos/Pers. Eintrittsgelder. / Ca. 25.-- SFr).
Der Legende nach handelt sich es bei diesen Hügeln um die versteinerten Tränen des unglücklichen Riesen Argo, der um seine verstorbene Angebetete Aloya weinte. Im Sommer sind diese Hügel braun, daher der Name Chocolate Hills. Wir erlebten sie aber in schönstem Grün.
Auf der Rückfahrt führte der Weg vorbei an Reisfeldern, in eine Schmetterlingsfarm, durch einen Mahagoni-Wald und zu einer Hängebrücke aus Bambus. Ein kurzer, heftiger Regenschauer erwischte uns während der Lunchpause. Doch bis wir in Loboc waren, klärte sich der Himmel wieder auf.
Neben der „Stupid-Bridge“ – eine Brücke die nie fertig gestellt wurde, steht die im 17. Jahrhundert erbaute Kirche mit einem angegliederten Museum. Die Kirche mit einer bemerkenswerten Decke und einem schönen Altar ist sehenswert, doch das Museum lässt in unseren Vorstellungen zu wünschen übrig. Die Exponate sind etwas dürftig.
In einem kleinen Tiergehege gibt es auch eine Pyton-Schlange zu besichtigen. Diese wurde vor etwa 5 Jahren auf Bohol gefunden und dient seitdem als Touristen-Attraktion.
Der zweite Ausflug führte uns wieder nach Loboc – doch dieses Mal mit dem Schwerpunkt einer Flussfahrt. Da bis zu derer Abfahrt genügend Zeit war, besichtigten wir ein paar Orte, die sonst nicht unbedingt in einem Ausflugsprogramm stehen. Z.B. einen Fischmarkt, eine Bienen-/Imkerfarm, ein Handwerkszentrum, ein exklusives Resort und die Hinagdanan Tropfsteinhöhle.
Selbstverständlich besuchten wir auch die süssen kleinen Tarsiere, auch Koboldmakis genannt. Leider waren diese nicht in Freiheit, obschon es auf der Insel Bohol noch welche gibt. Die kaum handgrossen Tierchen sind aber so scheu bzw. so klein, dass man sie kaum finden kann.
Um die Mittagszeit ging dann die Flussfahrt los. Auf dem breiten Zweirumpfboot wurde erstmal ein recht reichhaltiges Mittagessen vom Buffet angeboten. Gemütlich ging die Fahrt flussaufwärts, geschoben von einem Motorboot. Langsam zogen wir an der schönen Flusslandschaft vorbei, bis wir bei einer Stromschnelle , den Busay - Wasserfällen anlangten.
Auf dem Rückweg gab es einen kurzen Halt. Eine Schule zeigte uns einheimische Tradition und Tänze begleitet mit ebensolcher Musik.
Gegen 15.00 Uhr ging die Fahrt zu Ende. Die Entscheidung, diese Attraktionen – Chocolate Hills und Flussfahrt – zu trennen war richtig.
Alles hat einmal ein Ende. So ging auch die Zeit auf dieser wirklich schönen Insel ihrem Ende entgegen. Wir genossen den schönen Strand, das gute Essen, die Ausflüge – einfach alles.
Doch wir konnten uns auf weitere Exkursionen freuen – Manila und vor allem die Reisterrassen in Nord-Luzon standen uns noch bevor.
Manila
Was gibt es zu Manila zu sagen – es ist eine Grossstadt mit über 10 Millionen Einwohner. Viel zuviele Autos, schlechte Luft, grosse Slums. Eigentlich lohnt sich keinen Aufenthalt. Die paar wenige schöne Plätze oder Sehenswürdigkeiten sind an einer Hand zu zählen.
Trotzdem – für einige Fotomotive hat es trotzdem gereicht.
Schon 100m neben dem repräsentativen Roxas Boulevard ist es mit der Herrlichkeit vorbei.
Verkehr, Verkehr, Verkehr. Doch der RIZAL PARK ist eine Oase in dieser hektischen Stadt. Die römisch-katholische Kathedrale ist auch ein Besuch wert.
Fort Santiago an der Mündung des Pasig Flusses, wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern errichtet. Es diente als berüchtigtes Gefängnis in dem unzählige Filippinos ihr Leben liessen. Auch der Freiheitsheld Dr. Jose Rizal wurde bis zu seiner Hinrichtung am 30. Dezember 1896 in diesen Mauern gefangen gehalten. Sogar noch während der japanischen Besetzung bis 1944 diente das Fort den brutalen Besatzern als Folterkammer.
Nach Chinatown trauten wir uns nur, da unser private Guide von Beruf Polizist war. The Chinese Cementry - hier ruhen reiche verstorbene Chinesen.
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