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Reisebericht: Srinagar - Das Venedig Indiens
Reise-Blog mit vielen Tipps, Geschichten, Kosten, Empfehlungen zu gesamt Südostasien: http://www.südostasien-reise.de Chris: Nach ca. 80 min Flug von Delhi kamen wir auch schon am frühen Morgen in Srinagar an, welches nur wenige Kilometer von Afghanistan und Pakistan entfernt ist. Am Flughafen angekommen, wurden wir auch schon von einem Fahrer empfangen, welcher uns zu unserem Hausboot fahren sollte. Nach dem ersten gefahrenen Kilometer waren wir ziemlich verwundert, da an jeder Ecke und vor jedem Acker das Militär mit schweren Gewehren stand. Selbst der Flughafen wurde wie ein Hochsicherheitstrakt umzäunt und mit schwerem Geschütz gesichert. Diese hohen Sicherheitsmaßnahmen kommen daher, da dieses Gebiet bis zum Jahr 2003 vom Terrorismus betroffen war. Franzi: Angekommen auf einem wunderschönen Hausboot wurden wir auch schon vom Manager herzlichst mit frisch gekochtem Chai-Tee und einen kleinem Frühstück empfangen. Das war sehr lecker und machte uns auf Anhieb wieder fit für die bevorstehende Sightseeing Tour rund um den Dal Lake in Srinagar. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust, ich wollte eigentlich nur auf dem Boot schön am Steg chillen J aber nix da… Eine ganze Runde um den See, vorbei an Tempeln, Mogul Gärten und beeindruckenden Moscheen, in denen ich jedesmal ein „wunderschönes“ Kopftuch oder auch ein „Kartoffelsack“ zum anziehen erhielt. Das war aber okay, die Menschen sind sehr herzlich und man sollte die gewisse Kleiderordnung in Ihren Gebetshäusern respektieren und achten. Der Shankaracharya Hindu-Tempel war auch der absolute Wahnsinn, in diesem fand gerade eine Zeremonie statt und viele Hindus standen vor der Pforte des Tempels – wir schlossen uns an. Es war Pflicht alles an Leder abzulegen und wie überall die Schuhe auszuziehen. Wir gingen hintereinander nach und nach hinein, HAMMER sag ich euch, es wurde laut beschworen und alle Beteten. Selbst wir wurden mit einem orangenen Punkt auf der Stirn und mit Zucker gesegnet. Die Erfahrung war einfach unglaublich. Chris: Der krönende Abschluss des Abends war der sogenannte „Shikara Ride“. So werden die kleinen, bunt bemalten Boote auf dem See und dessen Kanälen genannt. Der „Kapitän“ unseres Bootes kutschierte uns ca. 100 min über den See und zeigte uns die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Die Tour begann gegen 18:00 Uhr wo es noch hell war und endete in völliger Dunkelheit, sodass wir all die Hausboote auch bei Dunkelheit bewundern konnten. An diesem Abend haben wir noch 2 Engländer und 4 Inder kennengelernt, welche auf dem gleichen Hausboot wie wir wohnten. Wir kamen ins Gespräch und der Abend entwickelte sich in eine sehr lustige Runde mit den verschiedensten Nationalitäten. Die 4 jungen Inder luden uns alle dazu ein mit ihnen Whiskey zu trinken und Shisha zu rauchen. Sie füllten die großen Gläser bis zur Hälfte mit dem guten Whiskey … wir waren schon sehr verwundert aber als diese dann meinten, dass es in Indien ein Brauch sei das gesamte Glas mit einem Schluck zu leeren wurde uns schon etwas anders. Aber wir haben uns natürlich nicht lumpen lassen. Also runter mit dem Zeug. J Und siehe da… es war mega lecker. Wir verabredeten uns alle zum gemeinsamen Frühstück, welches letztendlich nicht stattfand, da einige von Kopfschmerzen geplagt waren. Franzi: Nicht zu vergessen, Rucksack packen, denn unser Abenteuer ging nun über zur geplanten Trekking-Tour durch das Himalaya-Gebirge. Es sollte nur das nötigste eingepackt werden, welches uns sehr schwer fiel, da alles nötig ist J… Wen ich an dieser Stelle nicht vergessen möchte ist der Waschmann auf seinem Bötchen. Morgens um 8:00 Uhr nahm er unseren Wäschebeutel mit und abends erhielten wir unsere frisch gewaschene Kleidung mit 18 Teilen für nur ca.450 Rupien (6,50 EUR) zurück. Also ein großes Dankeschön an den Waschmann. Zeitraum: Srinagar 05.07. & 09.07.2012 (2 Tage)
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