Thailand/Kambodscha - Reise gewonnen
12.12.2007
Angefangen hat alles mit einem Aufruf bei trnd .
Es wurden Berichterstatter für ein Reiseprojekt mit der Reiseagentur shoestring gesucht.
Die Reiseagentur shoestring, die bereits in den Niederlanden, Spanien, Italien und England auf dem Markt vertreten sind, lädt 16 trnd-Mitglieder auf eine 9-tägige Backpacking-Tour ein.
Beworben hatte ich mich mit einem Auszug aus einem meiner Reiseberichte aus umdiewelt.de und das am 03.12.2007, am letzten Tag der Bewerbungsphase.
Heute (12.12.2007) kann ich es kaum glauben - ich bin unter den 16 Auserwählten für das trnd/shoestring-Projekt. Ich bin im Projektteam mit dabei!
Zusammen mit den anderen 15 glücklichen Reiseberichtlern und einem VIP-Begleiter geht es vom 20. - 29. Januar 2008 nach Thailand und Kambodscha. Als offizieller Expeditionsteilnehmer erstelle ich Reportagen über diese Reise.
Auszug aus der trnd-Email vom 11.12.2007:
"Hi trnd-Partner hupfi76,
vielen Dank für Deine Bewerbung zu unserem shoestring-Projekt. Wir hatten viele Bewerbungen - die Konkurrenz war riesengroß und Du hast es doch tatsächlich geschafft:
Du bist dabei! Willkommen im Projektteam!
Du bist somit einer der 16 Reisereporter, der mit shoestring nach Thailand fliegt! [...]"
Was/Wer ist shoestring?
shoestring ist ein niederländischer Rucksackreiseveranstalter. Der Firmenname ist inspiriert von der englischen Redewendung "on a shoestring", was so viel wie "mit ein paar Groschen / mit wenig Geld" bedeutet. Geführte günstige Fernreisen mit, laut eigenen Angaben, viel Platz für individuelle Erfahrung, stehen bei shoestring auf dem Programm.
Was/Wer ist trnd?
the real network dialogue. Mundpropaganda-Marketing. Marketing zum Mitmachen.
trnd.de ist ein Testportal für sehr unterschiedliche Produkte, das auf Mundpropaganda setzt. Hier werden viele neue Trends gezeigt und ab und an neue Produkte in Projekten an die Mitglieder, die sich zum jeweiligen Projekt beworben haben, ausgegeben. Diese Leute sollen dann die Produkte testen und mittels Mundpropaganda bekannt machen. Von Autotests, Kaugummis, Tiefkühlkost, Clubreisen, Test von neuen Autoscheinwerfern ... war schon vieles dabei.
Inklusivleistungen der Reise
Inklusive:
* Organisierte Transfers mit Bus, Fahrrad, etc.
* Unterkünfte
* Englischsprachige Führungen
* Eintrittspreise
* Flüge BKK-REP//REP-BKK//USM-BKK mit Bangkok Airways
* Flüge BKK-URT mit Thai Air Asia
* Hin- und Rückflug FFM-BKK, BKK-FFM
Nicht inklusive:
* Alle Getränke
* Visum Gebühren (Thailand kostenlos, Kambodscha 20 USD)
* Persönliche Ausgaben
* Trinkgelder
* Versicherung
Das Startpaket
Zum Projektstart erhalte ich und die anderen 15 Teilnehmer ein kostenloses Projekt-Startpaket mit folgendem Inhalt:
* Reisegutschein für neun Tage Shoestringurlaub für eine Person, beinhaltet:
- Flug (von und nach Frankfurt am Main)
- Flughafen-Transfer in Thailand (vom Flughafen zum Ausgangsort der Tour und zurück)
* Shoestring Reisekit:
- Shoestring Notizblock für Deine Reportagen
- Aufblasbares Nackenkissen
* Infobroschüren zum Weitergeben an Freunde und Bekannte
Reiseverlauf:
20. Januar 2008: Abflug in Frankfurt
21. Januar 2008: Ankunft in Bangkok
22. Januar 2008: Bangkok
23. Januar 2008: Bangkok - Siem Reap
24. Januar 2008: Siem Reap
25. Januar 2008: Siem Reap - Bangkok - Surat
26. Januar 2008: Khao Sok - Samui
27. Januar 2008: Samui
28. Januar 2008: Samui - Bangkok
29. Januar 2008: Rückflug nach Frankfurt
Vorbereitungen – 12.12.2007 - Flugdaten:
Heute haben wir die Flugzeiten erhalten:
Hinflug
20.01.08 Frankfurt (14:25h) nach Dubai (23:30h)
21.01.08 Dubai (03:15h) nach Bangkok (12:05h)
Rückflug
29.01.08 Bangkok (01:30h) nach Dubai (05:00h)
29.01.08 Dubai (08:40) nach Frankfurt (12:45h)
Vorbereitungen - 07.01.2008 - Filmteam:
Durch einen Blog-Eintrag haben wir heute erfahren, dass uns ein professionelles Filmteam auf der Tour begleitet und Reisevideos für shoestring erstellt.
Vorbereitungen - 09.01.2008 - Packliste:
Ich packe meinen Rucksack und nehme mit:
Kleidung
- 1 kleines Handtuch
- Unterwäsche
- 3 Paar Socken
- 2-3 T-Shirts
- Fleece-Jacke (habe ich schon im A/C an)
- 2 3/4 Hosen
- 1 lange Hose (habe ich schon im A/C an)
- 1 Bikini
- 1 Paar Flip-Flops
- 1 Paar Turnschuhe (habe ich schon im A/C an)
Der Rest wird dann in Bangkok gekauft 
Hygiene
- 1 Rolle Klopapier (wichtig, denn in Thailand a.d. WC's gibt es zu 99% kein Toilettenpapier!)
- Reiseapotheke
- Waschzeug
- Brille und Kontaktlinsen (ja, klein Isa ist ein Blindfisch)
Papiere
- Reisepass + Kopie
- 2 Passfotos fürs Visum Kambodscha
- Kopie Impfausweis
- Police Reisekrankenversicherung
- Flugtickets + Kopie
- Reiseschecks und Bargeld in €
- VISA-Karte + Kopie
- Reiseführer
- Schreibsachen und Reisetagebuch
Diverses
- Digi-Cam, Ersatzakkus, Ladegerät, USB-Kabel, Ersatz-SD-Karten
- Steckdosen-Adapter
- Bauchgurt (damit die wichtigsten Dokumente nicht gestohlen werden koennen)
- Vorhängeschloss
- Sonnenbrille
- ein gutes Buch
- Taschenlampe (auch wichtig)
- dünnes Schlafsackinlett (damit man nicht friert, falls es mal in der Unterkunft keine Decke gibt)
- Ohrstöpsel (ganz wichtig)
- kl. Rucksack (für Ausflüge)
- Handy mit Aufladekabel
- ein paar Meter dünne Schnur (zum Aufhängen von nasser Wäsche)
- Nähzeug
… und natürlich mein shoestring-Reisekit
Vorbereitungen - 10.01.2008 - Profilseiten
Heute wurden die Profilseiten aller 16 trnd-Partner veröffentlicht, die als Reisereporter gemeinsam mit shoestring nach Thailand/Kambodscha fliegen und nach dem Trip von den Erfahrungen mit der organisierten Backpacking-Gruppenreise von shoestring berichten. Auch bekommt jeder Autoren-Archiv für seine Blog-Einträge.
=> Hier meine Profilseite :
Shoestring Reisereporterin hupfi76
Hallo ich bin die Isabell aus Nürnberg, 31 Jahre jung und freue mich eine der 16 Glücklichen zu sein, die Dank trnd bei dem Shoestring-Reiseprojekt teilnehmen darf ;) .
Ursprünglich komme ich aus Baden-Württemberg und wohne seit 1989 in Bayern. Ich war 2 Jahre Flugbegleitung und arbeite mittlerweile wieder in meinem gelernten Beruf als Bürokauffrau.
Ich erhoffe mir von der trnd-Projekt viele neue Eindrücke und bleibende Erinnerungen von einem tollen Land mit dessen Kultur und Leuten, viele tolle Fotos für mich und meine Familie/Freunde zu Hause und viel Spaß mit den weiteren glücklichen trnd-Reisepartnern.
Meine bisherigen Reisen
Da die Welt so wunderschön ist, reise ich für mein Leben gern und freue mich riesig auf den Shoestring-Trip nach Thailand und Kambodscha. In den letzten Jahren konnte ich schon viele Reiseerinnerungen u.a. in der näheren Umgebung wie Österreich, Frankreich, Italien, Großbritannien, aber auch in der Dominikanischen Republik, Kanaren, Balearen, Indonesien, Ägypten, Malediven, Türkei, Thailand, Tunesien und USA sammeln.
Mein Reisemotto:
Durch den Wald und über den Berg - die Welt ist so riesig und ich nur ein Zwerg.
Vorbereitungen - 15.01.2008 - Startpaket:
Heute habe ich das Startpaket von trnd erhalten.
Darin waren u.a. auch das Shoestring-Shirt und 3 Reisetagebücher mit einer persönlichen Widmung von trnd. Das fand ich echt sehr lieb.
Vorbereitungen - 18.01.2008 - Unterkünfte:
Heute habe ich mir mal im Internet die Unterkünfte angeschaut, in denen wir übernachten werden. Einfach nur WOW! Ich dachte es wird ein ähnlicher Backpacking-Urlaub werden, wie damals im Dezember 2005 aber diesmal ist alles schon viel nobler.
Ich habe mich daher (schweren Herzens) entschieden das Schlafsackinlett, das kl. Kopfkissen, die Decke, mein Handtuch und die Rolle Klopapier zu Hause zu lassen *g*.
Hier noch die Unterkünfte:
21.+22. Januar: Übernachtung in Bangkok in der Buddy Lodge
23.+24. Januar: Übernachtung in Siem Reap in der Casa Angkor
25. Januar: Übernachtung in Khao Sok in der Art's Riverview Jungle Lodge
26.+27. Januar: Übernachtung auf Koh Samui im Nova Samui Resort
Vorbereitungen - 19.01.2008 - Ich packe meinen Rucksack ...
... und nehme viel zu viel mit ...
Tag 1 - 20. Januar 2008: Abflug in Frankfurt
Projekt shoestring - Es geht los!
Der Wecker klingelt, es ist 6.30 Uhr – es ist soweit! Mein Rucksack ist gepackt und wiegt nur 11 kg. Den gesamten gestrigen Tag habe ich mit Umzugskartons auspacken und Rucksack einpacken verbracht. Jetzt bin ich froh, dem Stress zu Hause und in der Arbeit 9 Tage den Rücken kehren zu können und Dank trnd und shoestring ins Land des Lächelns reisen zu dürfen! Laut trnd haben sich über 140 trnd-Mitglieder für das shoestring-Projekt beworben. Schön, dass ich ein Teil der 16-köpfigen Reisegruppe sein darf!
Die Anreise zum Frankfurter Flughafen musste jeder Projektteilnehmer selbst organisieren. Ich wurde von meinem Freund mit dem Auto nach Frankfurt gefahren. Mit im Gepäck hatten wir Manuel aus Augsburg, auch ein glücklicher trnd/shoestring Gewinner, den wir in Fürth einluden.
Ankunft in Frankfurt
Bereits gegen 11.00 Uhr kamen wir am Flughafen in Frankfurt an.
In der Abflughalle vom Terminal 2E warteten wir auf die restlichen trnd-Fernreise-Reporter. Als Erkennungszeichen hatten wir alle unser shoestring T-Shirt an. Von trnd kam auch die Nini aus München, um uns allen im Namen von trnd eine gute Reise und viel Spaß zu wünschen. Leider durfte sie uns nicht begleiten.
Von René erhielten wir alle noch einen Aufkleber mit unseren Vornamen und trnd-Nicknamen zum besseren Kennen lernen. Das war eine tolle Idee.
Das Einchecken der Rucksäcke (und Koffer) verlief problemlos, denn die Sitzplätze für unseren Flug von Frankfurt nach Dubai und Weiterflug von Dubai nach Bangkok waren von shoestring bereits reserviert.

Flug FRA – DXB
Der Flug von Frankfurt nach Dubai hatte 30 Minuten Verspätung und gegen 15.30 Uhr waren wir dann endlich in der Luft. Während der gut 6 ½ Std. Flugzeit hatten wir schon viel Spaß.
Zwischenlandung Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)

In Dubai angekommen, mussten wir über 3 Stunden auf unseren Weiterflug nach Bangkok warten. Wir vertrieben uns die Zeit mit einem ‚Spaziergang’ am Flughafen. Überall lagen schlafende Menschen auf dem Boden. Eine große Schlafhalle wäre bestimmt eine tolle Investition für diesen Flughafen. So würde die Wartehalle bestimmt ihr eigentliches Flair wieder zurück erhalten.
Flug DXB-BKK
Bei unserem Weiterflug von Dubai nach Bangkok hatten wir einen anderen Flugzeugtyp von Emirates. Hier hatten wir die Möglichkeit uns gegenseitig an den Sitzplätzen anzurufen und auch gemeinsame Spiele spielen zu können. Die Freude war groß.
Der Flug dauerte ca. 5 Std. und war für mich etwas unangenehm. Ich war nun 23 ½ Std. auf den Beinen und die Müdigkeit war groß, aber da das Licht von der Crew erst spät ausgemacht wurde, war an Schlaf kaum zu denken. Auch fühlte ich mich an meinem Fensterplatz wie eine Ölsardine in der Dose.

Tag 2 - 21. Januar 2008: Ankunft in Bangkok
Welcome to Bangkok (Thailand)
Ziemlich genau 15 Stunden nach dem Abflug in Frankfurt landeten wir pünktlich um 12 Uhr Ortszeit in Bangkok. Die Uhren wurden um 6 Stunden vorgestellt.
Bei der Einreise (Immigration) am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok mussten wir 1 ½ Std. warten. Obwohl dort viele Schalter vorhanden sind, war nicht mal die Hälfte davon besetzt.

Am Ausgang wurde unsere Gruppe von unserem thailändischen Tourguide Kasama mit einem shoestring-Schild begrüßt. Somit wussten wir, wohin unser Weg führte. Nachdem auch Hans van den Bout, einer der Gründer von shoestring und unser VIP-Reisebegleiter, zu uns gestoßen war (er kam mit einem anderen Flug aus Amsterdam), teilte sich unsere Reisegruppe in 3 Kleinbusse auf und es ging weiter in unsere Unterkunft, die Buddy Lodge, die sich direkt in der Khao San Road, der ersten Anlaufstelle für Rucksackreisende, befindet. Um kurz nach 15 Uhr kamen wir in der Buddy Lodge an. Die Zimmerbelegungen wurden bereits durch shoestring vorgenommen.



Um schon einmal vorweg zu erwähnen, sind die Unterkünfte bei der Reise mit shoestring keine typischen Backpacking (Low Budget) Unterkünfte. Die Buddy Lodge z.B. ist für eine Backpacking-Reise eher hochwertig (ca. € 50,00/Nacht). Wer mit shoestring reist, darf keinen typischen Backpacking-Urlaub erwarten. Die Unterkünfte verfügen über Swimmingpool, reichhaltiges Frühstücksbuffet, über Zimmer mit Klimaanlage, TV, Fön, Safe, Handtücher. Ein Rucksack wird eigentlich nur aus Platzgründen in den Kleinbussen gewünscht.
Da ich anfangs davon ausging in Low Budget Backpacking Unterkünften untergebracht zu sein, war ich zuerst etwas verwundert und überrascht über den ‘Luxus’ als Backpacker, aber später genoss ich die tollen Hotels, die shoestring gebucht hatte. Ich fühlte mich wohl! Klar hätte ich mich auch mit weniger ‘Luxus’ zufrieden gegeben, aber zu einem Swimmingpool über den Dächern von Bangkok kann man nicht nein sagen *g*.

Sightseeing
Von shoestring hatten wir den restlichen Tag zur freien Verfügung, doch ein paar aus unserer Reisegruppe wollten noch nicht schlafen gehen. Nach einer kurzen kalten Dusche ging es auch schon weiter. Zusammen mit unserem holländischen Kameramann Roger machten wir uns in einer überschaubaren kleinen Gruppe auf und schlenderten durch die Khao San Road. Diese kunterbunte, schrille und laute Amüsier- und Einkaufsstraße ist ein Muss für jeden Backpacker! Hier gibt es viel zu essen, zu kaufen (alles außer einem Original), zu schauen, zu staunen…



Nachdem wir zwei aus unserer Gruppe bei einem Studentenausweisstand verloren hatten, spazierten wir weiter zum Chao Phraya River, der Bangkok in zwei Teile teilt.

Zufällig landeten wir direkt im Univiertel, schlenderten über den Campus und fanden in der Nähe der Phra Chan Road an einem Pier einen kleinen thailändischen Imbiss. Dort aßen wir inmitten von einigen Einheimischen sehr lecker zu Mittag. Das Flair war einfach toll!

Später liefen wir über das kleine Feld Sanam Luang mit Blick auf den Königstempel Wat Phra Kaeo zurück zur Khao San Road.
In einem Pub, gegenüber von unserer Lodge, ließen wir den Abend ausklingen. Immer wieder gesellte sich ein anderer aus unserer Reisegruppe dazu. Zwei von unserer Gruppe waren sogar so mutig (oder übermüdet?) und knabberten je eine geröstete Heuschrecke (brrr).

Um 0.40 Uhr Ortszeit, nach einer erneuten kalten Dusche, einem ersten Kampf mit einem Moskito und 36 Std. ohne Schlaf, ging es für mich dann endlich ins Bett. Gute Nacht!
Tag 3 - 22. Januar 2008: Bangkok
Aufstehen
Nach nur 4 Stunden Schlaf klingelte mein Wecker … gähn … Es war gerade mal 5.30 Uhr. Um 6.00 Uhr öffnete in der Buddy Lodge das leckere und sehr umfangreiche Frühstücksbuffet, das zu unserer Freude eher einem Brunch glich, als einem normalen Frühstück. Es gab Toast, Marmelade, Joghurt, Früchte, Speck, Eier, Pencakes, Nasi Goreng, Suppe, Säfte, Kaffee u.v.m.

Straßenschreck
Unseren Guide trafen wir um 6.35 Uhr vor der Lodge und unsere Gruppe teilte sich wieder auf die 3 Kleinbusse auf. Wir fuhren gemeinsam nach Chinatown zum Grand China Princess Hotel, von wo aus die geführte Bangkok-Radtour startete und endete. Nach einem kleinen Briefing durch den Tourführer der Co van Kessel Bangkok Tours erhielten wir unsere Fahrräder und es ging los. Unsere Tourguides waren zu dritt und es fuhr immer einer vorne, einer in der Mitte und einer zum Schluss.

Die Fahrradtour führte uns zuerst durch die engen Gassen, Hinterhöfe und Märkte von Chinatown, vorbei an Straßenständen mit Essen und Kleidung, vorbei an Tuk-Tuks und Mopeds. Wir machten kurze Stopps an verschiedenen Tempeln und auch an einer Schule. Wir kamen an Orte, in die einem als Tourist normalerweise nur schwer Einsicht gewährt wird.
Ab und an hatte man das Gefühl, dass man den Thais direkt durch das Wohnzimmer oder durch die Küche fährt, so eng waren die kleinen Straßen. Das Leben spielt sich hier meist auf der Straße ab. Es wird in den engen Gassen gekocht, gegessen, gewaschen … und über so verrückte Touris auf Fahrrädern wie wir es sind geschmunzelt.
Die Thailänder begegnen einem meist mit einem Lächeln auf den Lippen und Hilfsbereitschaft ist hier keine Frage.

Mit einem Pendlerboot überquerten wir samt Fahrrädern den Chao Phraya River, um auf der anderen Seite von Bangkok die grüne Landschaft mit Fruchtplantagen und Bananenbäumen zu erkunden. Weit weg von den überfüllten Straßen fuhren wir mit unseren Rädern erneut durch enge Gassen und auf engen Stegen, die gerade mal für unsere Fahrräder oder auch für Motorräder genug Platz boten.
Ein weiterer Zwischenstopp war ein ziemlich verfallender und schmutziger Hinterhof mit einem riesigen, geschmückten Bäumen. Es war ein alter Banyan-Baum, die in Thailand heilig sind. Der Banyan Baum hat riesige Luftwurzeln, die alle mit der Erde verbunden sind und eng umschlungen eine Höhle bilden. Die Thailänder glauben, dass Götter in ihnen wohnen und Buddha unter einem Banyanbaum seine Erleuchtung erlangt hat. Mit den bunten Bändern wird der Baum geehrt.
Mit drei weiteren Longtailbooten fuhren wir die Khlongs (Kanäle) entlang. Diesen Khlongs verdankt Bangkok den Namen “Venedig des Orients”. Es ging vorbei an alten (teils sehr morschen) Holzhäusern auf Pfählen, eingefallenen Hütten, Steinhäusern und (kaum zu glauben) Villen.

Wir aßen an einem Khlong sehr lecker zu Mittag, das bei diesem Ausflug inklusive war.

Es war sehr interessant einmal ein anderes, ruhiges Bangkok kennen zu lernen. Diese Radtour ist, bzw. war einmal was ganz anderes. Aufregend, spaßig, interessant, sehenswert – sehr zu empfehlen!
Den restlichen Tag hatten wir von shoestring zur freien Verfügung.
Grand Palace
Der größte Teil unserer Gruppe fuhr mit den Kleinbussen zum Grand Palace. Hans bezahlte für uns den Eintritt in die Anlage des Grand Palace (Königspalast) und des Wat Phra Kaeo (Königstempels).
Wie auch schon vor 2 Jahren, war es wieder faszinierend diese große Anlage zu besichtigen (siehe mein Reisebericht auf www.umdiewelt.de).

Den Königspalast und dessen Außenanlagen sah ich diesmal zum ersten Mal. Bei meinem damaligen Besuch war der Palast geschlossen, weil der König zu Besuch war. Leider konnte ich auch diesmal nicht die gesamte Anlage besichtigen, da ein Teil wegen der Trauerfeier zu Ehren der Schwester des Königs geschlossen war.

Um 15.00 Uhr ging es zusammen mit unserem Guide zurück in die Buddy Lodge.
Einladung zum Abendessen
Um 19.00 Uhr wurde unsere gesamte Gruppe von Hans zum Abendessen ins Mai Mpuri eingeladen. Es gab viele leckere thailändische Spezialitäten. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Hans für diesen schönen Abend!

Thai Massage
Nach dem Abendessen fuhr der größte Teil unserer Gruppe auf einen Night Market. Ich schlenderte mit René, Jule, Kathrina, Stefan und Roger noch etwas durch die Khao San Road und wir gönnten uns für 180 Baht (ca. € 3,80) eine tolle Thai Massage für 60 Minuten in ‚Charlie’s Massage & Beauty’. Das war ein perfekter Ausklang eines schönen und ereignisreichen Tages.

Fazit
Bangkok faszinierte mich wieder genauso, wie schon bei meinem ersten Besuch vor 2 Jahren. Die Menschen, die Kultur, das Umfeld – alles ist eine Reise wert. Wenn man durch die Straßen läuft, darf man keine empfindliche Nase haben. An jeder Straßenecke nimmt man andere Gerüche war - mal angenehme, mal weniger angenehme. Die Straßen sind voll mit Autos, Tuk-Tuks, Mopeds, voll beladenen LKWs, Bussen – Menschen überall.
Der König Bhumibol Adulyadej, der seit über 60 Jahren das Land regiert, wird von den Thais nach wie vor sehr geliebt und geehrt. An jeder Ecke, an vielen Häusern, überall sieht man Fotos von ihm.

Die Straßen in Bangkok waren diesmal aber nicht bunt geschmückt, wie im Dezember zum Geburtstag des Königs, sondern die Farben wurden in einen schwarz-weißen Trauerflor getauscht, zu Ehren von Prinzessin Galyani, der einzigen Schwester des Königs, die im Alter von 84 Jahren Anfang Januar verstorben war.
Tag 4 - 23. Januar 2008: Bangkok - Siem Reap (Kambodscha)
Flug BKK-REP / Good bye Bangkok and welcome to Siem Reap
Nach einem leckeren Frühstück, holten uns die 3 Minibusse um 8.30 Uhr vor der Buddy Logde ab, um uns zum Flughafen Suvarnabhumi zu fahren. Am heutigen Tag kehrten wir Thailand erst einmal den Rücken und es ging weiter nach Kambodscha.

Am Flughafen verabschiedete sich unser Guide Kasama von uns, ihn trafen wir 3 Tage später in Surat Thani wieder.

Der Flug mit Bangkok Airways hatte 1 1/2 Stunden Verspätung.
Beim Herumschlendern am Flughafen in Bangkok durch die Duty Free Shops, lief mir ein ehemaliger Arbeitskollege aus Nürnberg über den Weg – ein Beweis dafür, dass die Welt ein Dorf ist.
Ankunft Siem Reap
Um 13.30 Uhr ging es dann endlich los und nach ca. 40 Minuten Flugzeit landeten wir bei 27 Grad und Sonnenschein in Siem Reap (Kambodscha).
Siem Reap liegt in der gleichnamigen Provinz in Kambodscha (Hauptstadt Phnom Penh). Der Name bedeutet wörtlich Ort der Niederlage der Siamesen und bezieht sich auf einen Sieg der Khmer über das Heer des Thai-Königreiches Ayutthaya (einstige Hauptstadt Thailands) im 17. Jahrhundert. Bekannt ist sie vor allem als die den Tempeln von Angkor nächstgelegene Stadt, in der meistens die Urlauber Ihre Unterkünfte suchen. Siem Reap liegt etwa 6 km südlich von den Tempelanlagen von Angkor Wat.
Die Einreise ging relativ schnell. Das Visum kostete 20 USD, alternativ konnte man auch 20 Euro bezahlen (Differenz von ca. 8 Euro wird nicht ausbezahlt). Es ist aber zu empfehlen das Visum mit Dollar zu bezahlen, da man wie überall auf der Welt mit USD gut weiterkommt. Für das Einreisevisum benötigt man außerdem ein Passfoto und es ist 30 Tage gültig.
In Kambodscha hatten wir einen neuen Tourguide. Cham Nam erzählte uns während der Fahrt vom Flughafen zum Hotel, dass man hier in Siem Reap besser nichts von den Straßenständen essen soll. Auch gab er uns viele interessante Infos über Siem Reap und über Kambodscha, z.B. dass 80% der Einwohner von Siem Reap in der Tourismusbranche arbeiten.

Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte war das Casa Angkor Hotel. Es liegt sehr ruhig in einer Seitenstraße und in nicht mal 10 Gehminuten ist man auch schon in das – sehr touristische – Stadtzentrum gelaufen. Auch diese Unterkunft war wieder alles andere als typisch Backpacking *g* und auch hier haben wir uns super wohl gefühlt. Vor allem gefallen haben mir unsere gemeinsamen Abende am Pool.
Nachdem die Rucksäcke von den Hotelangestellten auf die Zimmer gebracht wurden (hätte nicht unbedingt sein müssen), spazierten wir also in das Stadtzentrum von Siem Reap, das der alte Markt bildet, der von Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist. Simon, der bereits vor einigen Jahren schon einmal hier war, übernahm die Rolle des Fremdenführers und schlenderte mit uns zu wirklich sehenswerten Plätzen. Wir tauschten Geld, kauften uns eine Kleinigkeit zu essen, liefen an diversen Straßenständen vorbei, durch eine Markthalle und auf roten Sandwegen hinein in die ärmere Wohngegend von Siem Reap - in das noch ursprüngliche Kambodscha, das noch nicht zu einem Touristen-Paradies umgestaltet worden war. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt und musste immer wieder staunen, unter welchen Bedingungen die Menschen hier leben.
Unser Guide Cham Nam erzählte uns bei unserer Ankunft auch, dass täglich 1.000-1.500 Touristen nach Siam Reap kommen, um die Templeanlagen zu besichtigen und dass daher so viele neue Hotels gebaut werden. Hier stellt man sich die Frage, ob die immer größer werdende Einnahmequelle Tourismus diesem ansonsten sehr schönen Land neben dem klar erkennbaren Nutzen nicht auch großen Schaden zufügt...


Nach unserem Spaziergang suchten wir uns ein schönes Restaurant in der Neustadt (Tourismus pur sag ich da nur), in dem wir - zu westlichen Preisen - lecker zu Abend aßen.
Wieder zurück im Hotel, feierten wir alle noch in Kathrinas 24. Geburtstag hinein. Als Geschenk erhielt sie von uns den kleinen Frosch ‚Thom’. Der Beginn einer großen Liebe mit baldigem Familienzuwachs. Mehr dazu später 
Tag 5 - 24. Januar 2008: Siem Reap / Teil 1
Tempeltour
Am heutigen Tag ging es wieder früh los. Um 6.30 Uhr gab es bereits Frühstück, denn schon um 7.00 Uhr sollte es mit dem Bus zu den Tempelanlagen von Angkor Thom gehen. Doch wie es bei einer Gruppenreise so ist, kamen leider nicht alle pünktlich und daher ging es erst mit einer halben Stunde Verspätung los .
Bereits nach 15 Minuten Fahrt erreichten wir den Einlass- und Kontrollpunkt fuer die Tempelanlagen. Dort mussten wir den Bus verlassen, da für uns je ein persönlicher Tempelausweis mit Foto erstellt wurde. Dieser Tempelausweis kostete pro Person 20 USD und war bei unserer Reise bereits inklusive (danke shoestring). Mit diesem Tempelausweis waren wir nun berechtigt, die Fahrt fortzusetzen und die einzelnen Kontrollen bei den Tempelanlagen passieren zu dürfen.

Angkor Thom: Tempel Bayon + Elefantenterrasse
Weiter ging es mit unserem Bus zum Südtor von Angkor Thom. Angkor Tom bedeutet ‚große Stadt’ und diese ist umgeben von einer Stadtmauer mit 5 Eingangstoren (je 20 m hoch) aus Sandstein und Wassergräben, in denen früher Krokodile gewesen sein sollen. 4 Tore sollen die Himmelsrichtungen symbolisieren und das 5. Tor ist das Siegestor und liegt an der Ostseite.

In alle 4 Himmelsrichtungen schauen die Gesichter auf dem Tor - etwas unheimlich. Es ist das Gesicht des Bodhisattvas Avalokiteshvara, das auch auf dem Bayon-Tempel wieder vorkommt. Das Gesicht des Bodhisattvas soll angeblich aber auch die Züge des Königs Jayavarman VII. haben.

Vor jedem Tor stehen gigantische Statuen von 54 Göttern (links d. Fußwegs)

und 54 Dämonen (rechts d. Fußwegs).

(Dämonenbalustrade vor Angkor Thom)
Hier in der ‚großen Stadt’ Angkor Thom stehen weitere Bauwerke aus der Angkorperiode, darunter der Bayon-Tempel, der Baphuon, die Königsterrasse, die Elefantenterrasse, …
Angkor Thom wurde ab Ende des 12. Anfang des 13. Jahrhunderts auf Geheiß von König Jayavarman VII. als neue Hauptstadt des Angkorreichs errichtet. Es liegt heute ca. 7 km nördlich von Siem Reap und ca.1 km nördlich von Angkor Wat. Seit 1992 gehören das Angkorgebiet und damit auch Angkor Thom zum von der UNESCO erfassten Weltkulturerbe. Als die Stadt damals verlassen wurde geriet diese in Vergessenheit . Die Natur hatte ihren freien Lauf und der Dschungel verdeckte alles. Im 18. Jahrhundert entdeckten die Franzosen bei einer Expedition die Tempelanlagen und befreiten diese vom Dschungel.
Es ging für uns weiter mit dem Bus in das Zentrum der ‚großen Stadt’ Angkor Thom zum Staatstempel Bayon aus dem frühen 13. Jh. mit seinen zahlreichen Gesichtstürmen, verschachtelten Galerien und Flachreliefs.

Nur ein paar 100 Meter vom Bayon-Tempel entfernt erreichten wir die 350 m lange und 14 m breite Elefantenterrasse. Der Name entstand wegen der fast lebensgroßen Elefantenparade, die als Halbrelief im Fundament dargestellt sind. Sie dient als Dank an diese Tiere, die in der damaligen Zeit unverzichtbar für den Bau der Tempel, der Jagd und der Kriegsführung waren.

Ta Phrom
Nach einer kurzen Busfahrt, erreichten wir Ta Phrom, den Dschungeltempel, der 1186 von König Jayavarman VII. erbaut wurde und der einst ein buddhistisches Kloster war. Nach der Wiederentdeckung der Tempel von Angkor Wat 1860, durch den Franzosen Henri Mouhot, beschloss die mit der Erforschung beauftragte EFEO (École française d’Extrême-Orient) Ta Phrom im ursprünglichen Zustand zu belassen. Die Vegetation und die herabgefallenen Mauersteine wurden nur soweit entfernt und gesichert, dass es den Besuchern möglich ist die Anlage zu besichtigen. Dieser Tempel zeigt auf eindrucksvolle Weise die zerstörerische Kraft der Würgefeigen (Ficus virens) und des noch mächtigeren Kapokbaums (Tetrameles nudiflora), deren Wurzeln ganze Gebäude umschlingen und überwachsen. Hier wurde 2001 der Kinofilm ‚Lara Croft: Tomb Rider’ gedreht. Hier gab es tolle Fotomotive und es war sehr faszinierend zu sehen, wie sich die uralten Bäume ihren Weg durch die Bauten geschaffen haben.

René und ich fanden abseits von dem Touri-Rummel noch superschöne Fotomotive und hatten dort viel Spaß beim Filmdreh und 3er-Fotos machen



Gegen 12.00 Uhr kamen wir wieder in unserem Hotel an und hatten nun etwas Zeit auszuspannen, eine Kleinigkeit zu essen, im Pool zu planschen, Kathrinas Geburtstagskuchen zu mampfen,… - bis es dann 2 Stunden später nach Angkor Wat ging.



… Teil 2
Tag 5 - 24. Januar 2008: Siem Reap / Teil 2
Angkor Wat
Um 14.30 Uhr ging es für uns alle weiter mit dem Bus zur Hauptattraktion des Tages – Angkor Wat. Hier verbrachten wir den Nachmittag und konnten auf eigene Faust die Anlage erkunden.

Angkor Wat (khmer: Angkor: Stadt, Wat: Tempelanlage) wurde 1113 – 1150 auf Geheiß von König Suryavarman II. aus Sandstein erbaut und bedeutet ‚Tempelstadt’. Sie ist die größte und bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor, eines der sieben Weltwunder und das größte sakrale Bauwerk der Erde.
Dieser Tempel war dem Hindu-Gott Vishnu geweiht, bevor er in ein buddhistisches Heiligtum umgewandelt wurde. Ungewöhnlich ist auch die Ausrichtung Tempels. So weisen die Hauptzugänge nach Westen in die Himmelsrichtung Yamas, dem Gott des Todes (während die Hauptzugänge der anderen Tempel nach Osten weisen). Daher glauben manche Forscher daran, das Angkor Wat die Grabstätte des Königs ist. Eine Grabkammer wurde bis jetzt jedoch nicht gefunden.
Angkor Wat zählt zu den Kulturdenkmälern der Welt und ist das bis jetzt aufwendigste restaurierteste Monument in Angkor. Die Tempelstadt ist von einem sehr langen und breiten Wassergraben umgeben und zu ihrer Blütezeit lebten dort etwa 20.000 Einwohner. Bevor man diese Tempelstadt erreicht, muss man über eine 150 Meter lange Sandsteinbrücke laufen.

Der Tempel ist auf 3 Ebenen angeordnet und besitzt 5 Türme von denen der höchste 65 m hoch ist. Die Wände des Tempels sind mit aufwendigen Skulpturen und Flachreliefs verziert.
Nach Angkor Wat fuhren wir weiter zu dem 60 m hohen Berg Phnom Bakeng mit einem alten Tempel. Von hier aus soll man bei schönem Wetter einen tollen Sonnenuntergang direkt über Angkor Wat erleben können. Leider versteckte sich die Sonne bereits den gesamten Tag hinter den Wolken, so dass wir zwar einen schönen Ausblick hatten, aber den versprochenen Sonnenuntergang nicht zu sehen bekamen. Man kann die Aussichtsplattform, bzw. den Tempel auf dem Berg entweder zu Fuß oder auf dem Rücken von Elefanten erreichen. Wir entschieden uns für den ca. 10-minütigen Aufstieg zu Fuß und dieser hatte sich gelohnt, auch wenn sich mit uns mindestens 500 Menschen (+/-) auf der kleinen Plattform tummelten. Es wimmelte nur so von Touristen.

Aufregend waren die hohen, steilen Stufen auf die oberste Aussichtsplattform des Tempels.

Anfangs versuchte unser Guide aus irgendwelchen fraglichen Gründen uns den Aufstieg auf den Berg auszureden, doch zum Glück bestand unsere Gruppe auf das versprochene Ausflugsprogramm.
Das einigste, was mich am heutigen Ausflug sehr genervt hatte, waren die vielen Einheimischen (hauptsächlich Kinder), die bei den verschiedenen Tempeln wie die wilden Tiere auf uns warten und versuchten ihre Ware (Ketten, Tücher, …) zu verkaufen. Es stürmten meist mehrere Kinder auf einen zu und redeten mit einem hohen weinerlichen Wimmerton auf uns ein: „One Dollar Madame. Only one Dollar. Madam, looooook.“. So wollte man nicht mal mehr einen kleinen Blick auf die eventuell doch schönen Souvenirs wagen. Es macht einen doch irgendwie traurig zu sehen, dass diese Kinder für den Tourismus von den Eltern hergezüchtet werden. Schulpflicht ist hier wohl ein Fremdwort. Die Sehenswürdigkeiten sind über und über mit Touristen belaufen und überall gibt es Verkäuferstände, kurz gesagt es ist auch hier bereits alles sehr touristisch.
Nach der Rückkehr im Hotel, hatten wir noch gute 2 Stunden Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen.
… Teil 3
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P.S.: Anmerkung von Manuel, einem Miglied unserer shoestring-Reisegruppe:"Hi Isabell, schöner Bericht. Eine kleine Anmerkung nur: Es gibt sehr wohl Schulpflicht!
Die Polizei bringt die Kinder, wenn sie sie findet, sogar zur Schule und brummt den Eltern ne Strafe auf - der Grund warum die kleinen immer weg flitzen, wenn die Polizei sich nähert.
Allerdings werden die Eltern die kleinen leider trotzdem immer wieder losschicken, denn sie stellen ganz klar ne sehr gute Einnahmequelle dar…"
Tag 5 - 24. Januar 2008: Siem Reap / Teil 3
DeadFish Tower
Das gemeinsame Abendessen fand in dem sehr urigen Restaurant The Dead Fish Tower statt.

Die Gaststätte ist unter Einheimischen und Touristen extrem populär. Das Restaurant ist ein großer Raum, in dem mehrere offene (durch Treppen und Metallpfeiler verbundene) Ebenen eingezogen ist. Es ist ein Genuß, was dieses Restaurant zu bieten hat: Das Essen und die Getränke werden mittels Seilzug auf die jeweilige Etage befördert. Es gab kambodschanische Live-Musik und Tanz.
Foto by René

Folklore 1
Foto by René
Folklore 2
Foto by René
Im Erdgeschoss gab es sogar zwei lebendige Krokodile zu bewundern, doch es wird auf einer Tafel gewarnt: „It is much faster then you!“. Man hat hier sogar die Möglichkeit kostenlos das Internet zu nutzen, wenn man etwas zu essen und/oder zu trinken bestellt.

Das Essen war sehr lecker, das Ambiente einfach super und die Bedienungen super nett. Einfach zu empfehlen. Das Dead Fish in Siem Reap sollte jeder Kambodscha-Reisende unbedingt einmal besuchen!
Nach dem Essen ging es zurück ins Hotel, wo wir alle in Jan’s 30. Geburtstag hineinfeierten.

… Teil 4
Tag 5 - 24. Januar 2008: Siem Reap / Teil 4
Geburtstagspoolparty
Pünktlich um 0 Uhr sangen wir am Pool für Jan zu seinem 30. Geburtstag aus vollem Halse HAPPY BIRTHDAY.
Jan hatte für uns alle Bier und Sekt besorgt.


Wie auch schon Kathrina einen Abend zuvor, bekam auch Jan von uns (Jule, René, Simon, Stefan, Roger und mir) einen kleinen Frosch geschenkt. Somit war Kathrinas ‘Thom’ nicht mehr alleine und die Frosch-Familie begann zu wachsen.


Geburtstagsbrauch: Treppe fegen
Im stillen dachte sich Jan bestimmt, dass er von dem Geburtstagsbrauch zum 30. Geburtstag verschont blieb, da ja seine Freunde weit weg waren. Dieser Brauch ist vor allem in Norddeutschland weit verbreitet und es müssen unverheiratete und nicht offiziell verlobte Männer an ihrem 30. Geburtstag eine öffentliche Treppe, meist die Rathaustreppe, fegen. Dazu werden von Freunden oder Verwandten Sand, Kronkorken oder Sägespäne auf der Treppe oder dem Platz vor dem Rathaus verteilt und dem Jubilar ein unpraktischer Besen, zum Beispiel eine Zahnbürste oder ein Handfeger, übergeben, mit dem er die Treppe oder den Platz säubern darf. Traditionell muss er dies so lange machen, bis er eine Jungfrau gefunden hat, die ihn durch einen Kuss erlöst.
Jan hatte sich zu früh gefreut. Jaqueline, Silke und Lisa hatten Stroh und einen Besen besorgt und Jan durfte fegen und fegen und fegen und fegen …
Da an dem Abend keine Jungfrau anwesend war, erlöste Kathrina Jan von seinen ‘Qualen’

Tag 6 - 25. Januar 2008: Transfer: Siem Reap - Bangkok - Surat
Der Tag des Transfers
Den heutigen Tag haben wir fast nur mit dem Flug von Siem Reap (Kambodscha) nach Bangkok (Thailand) und dem Flug von Bangkok nach Surat Thani verbracht.
Fast pünktlich ging es los. Um 7.45 Uhr wurden wir mit dem Bus vom Hotel abgeholt. Es regnete in Strömen. Zum Glück war dies gestern nicht der Fall, sonst hätten wir die schönen Tempelanlagen nicht so erkunden können.
Am Flughafen von Siem Reap musste eine Servicegebühr von 25 USD (!!!) pro Person für die Ausreise bezahlen. Diesen Betrag übernahm auch wieder Hans von shoestring für uns (nochmals vielen DANK!). Wieso man diese Ausreisegebühr bezahlen muss, ist mir nicht so klar geworden, denn bei der Einreise bezahlt man ja bereits für das Visum 20 USD.

Kurz vor 12.00 Uhr landeten wir in Bangkok am Flughafen Suvarnabhumi und unser Anschlussflug ging leider erst um 17.00 Uhr am Flughafen Don Muang ab. Wir hatten also noch genug Zeit, um etwas zu unternehmen, statt uns den Hintern am Flughafen platt zu sitzen.
10 Leute aus unserer shoestring-Reisegruppe (darunter auch ich) fuhren (bepackt mit unseren Rucksäcken) mit einem Taxibus zum Siam Center, um dort noch etwas durch die Einkaufsläden zu schlendern.

Im UG des Siam Centers stellten wir bei einem Trolley Deposit kostenfrei unsere Rucksäcke unter.

So konnten wir unbeschwert durch die Gänge im rießigen Einkaufcenter schlendern und im Starbucks ein Käffchen zu trinken.


Der Taxifahrer war so lieb und hatte auf uns gewartet (wir mussten nur das Parkticket bezahlen) und so fuhren wir um 14.30 Uhr weiter vom Siam Center zum Flughafen Don Muang.


2 ½ Stunden später startete dann auch unser Flieger in den ca. 680 km entfernten Süden von Thailand. Der Flug dauerte 1 ½ Stunden.

Welcome to Surat Thani
In der Provinz Surat Thani angekommen, wartete schon unser thailändischer Guide auf uns. Unsere Gruppe teilte sich wieder in drei Minibusse auf und wir fuhren nochmals 2 Stunden zu unserer Unterkunft ‚Art’s Riverview Jungle Lodge’ in Phangnga. Als wir dort ankamen war es leider schon dunkel – es war ja auch schon 20.30 Uhr. Schade eigentlich, denn der bereits am nächsten Morgen sollte es schon weiter gehen zum Khao Sok Nationalpark. Wir bekamen eigentlich von unserer Unterkunft und Umgebung nichts mit…

Die Art’s Riverview Jungle Lodge beseht aus luxuriös aussehenden, hochstelzigen Einzelbungalows und zweigeschossige Doppelbungalows mit großzügigem Balkon und Liegestühlen.
Das direkt am Flussufer gelegene Restaurant bietet einige schöne Sitzgelegenheiten auf der balkonartigen Terrasse, von denen man einen schönen Blick auf den Klong Sok Fluß und den gegenüberliegenden Affenfelsen hat.
Nachdem wir unsere Hüttchen bezogen, die Bettenaufteilung beendet und der Spinne und Schnecke im Zimmer guten Tag gesagt hatten, ging es weiter zum Abendbuffet für 180 Baht/Person. Unter freiem Himmel saßen wir bei Kerzenschein auf der Terrasse und Jan erhielt von Hans und Kristof noch einen Geburtstagskuchen.


Den Abend ließ ich zusammen mit meiner 6er-Gruppe auf der Terrasse von Juliane, Kathrina, René und Stefan ausklingen.


Tag 7 - 26. Januar 2008: Surat Thani -Khao Sok - Koh Samui
Ich bin ein Hupfi – holt mich hier raus!
Bereits um 5.30 Uhr klingelte mein Wecker, denn um 6.00 Uhr war unsere kleine 6er-Gruppe bei der Rezeption für einen Morgenspaziergang durch die Anlage vom Jungle Lodge verabredet. Pünktlich um 06.00 Uhr war ich am verabredeten Treffpunkt. Es war noch stockdunkel, doch bis auf Hans, Kristof, Lisa, Tonia und Roger war niemand da
Als nach ca. 40 Minuten immer noch niemand aus meiner 6er Gruppe da war, machte ich mich alleine auf den Weg.
Ich fühlte mich hier wirklich wie im Dschungel. Die Geräusche der Frösche, Vögel und Affen und der Fluß direkt bei den Holzhütten machten schon ein ganz besonderes Flair aus.





Sogar einen Kolibri und ein kleines Streifenhörnchen habe ich gesehen.
Um 7.00 Uhr gab es dann auf der Terrasse ein Frühstück mit Speck, frischen Früchten, Joghurt, Toast.


Mein Erlebnis mit der (Pinkel-)Kröte
Als wir alle gemütlich auf der Terrasse beim Frühstück saßen, gesellte sich eine große Kröte zu uns und neugierig wie ich bin, musste ich sofort hingehen und schauen. Doch der Kröte gefiel das anscheinend überhaupt nicht und schwupps wurde ich auch schon von ihr angepinkelt. Toll! Es war überraschend, wie viel Wasser aus so einem doch kleinen Tier kommen kann. Lt. den Einheimischen soll dieses Missgeschick Glück bringen. Na dann … hoffe ich mal dass es wirkt, grins.

Khao Sok Nationalpark
Nach dem Frühstück holten wir unser Gepäck aus den Zimmern und fuhren, wieder aufgeteilt in 3 Minibusse, zum landschaftlich reizvollen Chiaw-Lan-See, einem Stausee umgeben von atemberaubenden und sehr hohen Kalksteinwänden im Khao Sok Nationalpark, der doppelt so groß wie der Chiemsee ist. Dieser Stausee entstand 1982 beim Bau des Rajaprabha Staudamms.







Wir stiegen in jeweils drei „Rua Hang Yao“ (wörtl. Langschwanzboot) und schipperten gemütlich den See entlang und genossen die Umgebung und das atemberaubende Flair. Die Bootsfahrt war sehr schön. Wir hielten bei dem Pleanprai Rafthaouse an, wo wir etwas Freizeit hatten. Diese schwimmenden Hütten dienen als Ausgangspunkt für Dschungel- und Kajaktouren oder einfach nur zum Übernachten in der Natur.


Einige von der Gruppe paddelten mit einem Kajak herum und ich setzte mich an einen Steg und genoß die Aussicht und die Sonne. Es war einfach schön!

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann mit dem Boot wieder zurück zu den Bussen. Wir verließen Khao Sok und fuhren weiter zur Fähre, die uns nach Koh Samui brachte.
Die Fahrt mit der Fähre dauerte ca. 1 ½ Stunden und einige von uns machten es sich auf dem Deck gemütlich.



Auf Koh Samui angekommen, ging es wieder weiter mit drei noch luxeriöseren Minivans.


Unsere Unterkunft für die letzten zwei Nächte war das Nova Samui Resort, das sich in unmittelbarer Nähe der Chaweng Beach befindet. Wie alle Unterkünfte auf dieser shoestring-Reise, so hatte auch dieses Hotel einiges zu bieten. Die Zimmer hatten wieder Klimaanlage, TV, WLAN, Badezimmer mit Fön und der Pool war sehr schön anzuschauen. Auch hier wurden wir von shoestring nicht enttäuscht. Luxus Backpacking sage ich da nur…

Die Zimmerverteilung war unverändert.
Da es bereits 18.00 Uhr war, als wir das Hotel erreichten, hüpfte ich kurz unter die Dusche, denn bereits um 19.00 Uhr war unsere 6er-Gruppe wieder verabredet, um die Strandpomenade zu erkunden.
Leider war um 19.00 Uhr niemand von meiner kleinen Gruppe am verabredeten Treffpunkt, der Rezeption. Während ich wartete, erklärte mir unser thailändischer Guide und ein Angestellter von der Rezeption auf einer Karte von Koh Samui, wo wir uns befinden und wie man vom Hotel zum Strand und dessen Promenade kommt. Man hatte die Möglichkeit mit dem hauseigenen Shuttle-Taxi zu fahren oder auch zu Fuß loszugehen.
Als um 20.00 Uhr auch endlich die letzten aus meiner Gruppe den Weg zur Rezeption gefunden hatten (...), machten wir uns auf und spazierten ca. 15 Minuten zur Strandpromenade vom Chaweng Beach.
Auf dem Weg dorthin passieren wir Supermärkte, Friseursalons, Boutiquen, Souveniershops, Garküchen, Wäschereien, Hotels…. Entsprechend gemischt waren auch die Gerüche auf der Straße.
Parallel zum Strand verläuft die Hauptgeschäftstraße. Hier reiht sich ein Geschäft/Verkaufsstand an en anderen. Es gibt nichts, was es nicht gibt und alles nur Fake Artikel. Seien es Schuhe von Adidas, Puma oder Converse, T-Shirts, DVDs, CDs. Natürlich findet man auch hier Starbucks, Mc. Donalds und Burger King.
Wir machten es uns direkt am Meer in einem schönen, gemütlichen Restaurant direkt am Meer bequem und aßen sehr lecker zu Abend. Das Flair war einfach toll.

Immer wieder sahen wir ein Feuerwerk am Himmel und das Knallen war sehr nah. Erst fragten wir uns, ob das irgendein Event von einer Strandbar sei, doch schnell klärte sich auf, dass feiernde Urlauber diese Feuerwerkskörper in die Luft schossen. Auf Koh Samui kann man in jedem Supermarkt diese Feuerwerkskörper kaufen. Es herrscht ausgelassene Stimmung, nüchtern scheinen die feiernden Touristen nicht mehr zu sein und die Raketen schießen wild umher. Sicherheit ist hier wohl ein Fremdwort (...).
Dead man
Pünktlich nach dem Essen fing es leicht zu tröpfeln an und wir entschieden uns noch etwas am Strand entlang zu schlendern und dann noch etwas in den Einkaufsgassen zu bummeln.
Doch bevor wir den Strand verließen, wurden wir noch zu Tode erschreckt: In der Dämmerung lag ein regungsloser, nackter, glatzköpfiger Köper auf dem Bauch im Sand, eine Bierflasche im ausgestreckten Arm. Bewusstlos? Tot? Zwei Thais, die darum stehen lachen. Auf den zweiten Blick klärt sich schnell auf, dass der Körper nur eine Modellage aus Sand war. 1 A mit Stern, es war echt gut gemacht! Die beiden Thais nutzen unsere Neugier, um uns div. Drogen anzubieten, doch wir lehnen ab und sehen zu, dass wir weiterkommen.
Es war ein schöner Abend und wir freuten uns schon auf den nächsten Tag, den wir am Strand verbringen wollten.



Mutig
… war Klaudia in Khao Sok

Tag 8 - 27. Januar 2008: Koh Samui
Sonnenbrandgefahr
Der heutige Tag startete mit einem leckeren Frühstück im Hotel. Jule und Kathrina hatten den Tisch bereits schön mit Croissant und frischen Früchten gedeckt
.

Mit dem hoteleigenen Shuttle-Taxi fuhren wir zur Chaweng Beach. Dort fanden wir auch gleich ein superschönes Plätzchen bei dem Restaurant Eat Sense. Dort gab es große Liegen mit gepolsterten Auflagen und Sonnenschirm. Wir wurden freundlich bedient und es war Erholung pur!




Auch die Margarita hat an dem perfekten Tag nicht gefehlt.

Der Tag war super. Wir lagen direkt am Wasser, die Sonne war traumhaft und es kamen immer wieder Händler vorbei, die Ketten, Kleider, Tücher, Essen, Eis, … dabei hatten. Wir mussten eigentlich nicht mehr tun, als zu handeln
.
Strandshopping kann ja soooo schön sein, grins.




Kathrina und René (alias CrazyMonk / Shopping-Queen / MickeyRen) ließen sich mit einem Henna Tattoo bemalen.

Natürlich machten wir auch einen Strandspaziergang.

Es gab sogar Piraten auf Koh Samui

Bevor es zum Abendessen ging, hatten wir noch viel Spaß mit unseren 3er-, bzw. 6er-Fotos
.
Zuerst wollten wir wir auf alten schwarz/weiss Familienfotos ernst schauen, doch das hielt nicht lange an
.


Hans lud unsere geamte Gruppe nochmals zu einem leckeren und einmaligen Abschiedsessen ins Tara Ressort ein. Hier durften wir zwischen dem italienischen Abendbuffet und der normalen Speisekarte wählen. Hans hatte für uns die komplette Dachterrasse reserviert. Es war mal wieder superschön. Danke nochmals an Hans, für diesen tollen Abend.


Tag 9 - 28. Januar 2008: Heimreise: Koh Samui - Dubai - Frankfurt
Der letzte Tag
Nach dem Frühstück hieß es nochmals ‘Film ab’.
Heute wurden von Kristof und Roger noch die letzten shoestring-Interviews gedreht. Wir durften erzählen, wie uns die Reise mit shoestring gefallen hat und was wir bereits für Reiseerfahrungen hatten.
Um 10 Uhr waren wir mit Hans am Pool verabredet und so konnten wir unser Feedback (Lob und auch Kritik) über die vergangenen 9 Tage äußern.
Hans erzählte uns u.a., dass wir die erste deutsche Reisegruppe waren, die mit shoestring gereist sind. Auch meinte er, dass unsere Thailand/Kambodscha Tour bald über das Internet mit ein paar zusätzlichen Tagen zu buchen ist. Hier wäre noch zu erwähnen, dass man shoestring Reisen nur online buchen kann.
Auch darf man (wie leider ich) bei den shoestring Reisen, keine typische Backpacking-Tour erwarten. Dass man mit einem Rucksack anreisen soll, hat hier nur platzsparende Gründe. Hans sagte, dass es um einiges leichter ist, ein paar Trekkingrucksäcke in die Minibusse zu verstauen, als große Samsonite-Koffer. Ok, das sehe ich ein. Nur wieso heisst es dann Backpacking Reise?! Hmmm?!
Ich hatte mir da schon etwas anderes darunter vorgestellt… nun gut. Toll war’s trotzdem
Dazu möchte ich noch auf ein paar Zeilen von Klaudia aus meiner Gruppe hinweisen, denn sie spricht mir aus der Seele: Bericht: Thailand, Kambodscha und zurück


Nachdem wir uns von Hans verabschiedet hatten (für ihn ging es weiter nach Chiang Mai), packten wir unsere restlichen Sachen im Zimmer, verstauten die Rucksäcke in eines von 3 Gemeinschaftszimmer und fuhren mit dem hoteleigenen Shuttle-Taxi nochmals an den Strand, wieder zu den tollen und gemütlichen Liegestühlen des/der Eat Sense Restaurants/Bar. Wir wurden von den Strandhändlern bereits erwartet
.
Hier saugten wir nochmals das ganze Flair, die Sonne … einfach alles in uns auf und genossen die letzten Stunden unseres Urlaubs.

Für Jule endete unser Sonnenbad leider nicht so toll, denn sie holte sich (aus immer noch sehr fraglichen Gründen) einen heftigen Sonnenbrand an ihrem Fuß, der von Stunde zu Stunde immer mehr einem Elefantenfuß glich. Damit war sie definitiv die Gewinnerin des Sonnenbrandwettbewerbs, nur dass der zu zahlende Preis doch etwas zu hoch dafür war 
Zum Glück ist jetzt (3 Wochen später) alles wieder gut
Geheimtipp: Restaurant Ninja Crepes (Chaweng Beach)
Als es uns am Strand zu langweilig wurde und unsere hungrigen Mägen langsam nach Futter riefen, sagten wir dem Strand Good Bye und machten uns auf zum Ninja Crepes.

Wenn man vor dem Ninja Crepes steht, ist die ‘Gefahr’ groß, dass man einfach vorbei läuft. Denn es schaut mit den alten Tischen und Plastikstühlen schon etwas schäbig aus. Aber die Küche und die Bedienungen sind einfach toll. Hier ist der Gast König. Echt zu empfehlen!!!
Das Ninja Crepes befindet sich gegenüber von dem Hotel Buri Rasa.
Ich finde, wenn man schon mal auf Koh Samui ist, dann sollte man einmal im Ninja Crepes gegessen haben. Man kann von einer rießigen bebilderten Speisekarte (finde ich super!) sein Essen wählen.



Abflug von Koh Samui
Um 19 Uhr wurde unsere gesamte Gruppe wieder von drei Minibussen abgeholt und es ging direkt an den (sehr schönen) Flughafen von Koh Samui. Der Service in dem kleinen Flughafen war hier echt klasse. Wir hatten die Möglichkeit kleine Häppchen, Kaffee, Säfte in der Abflug’hütte’ zu uns zu nehmen. Auch der Besuch der Toilette (mit rießigen Aquarien) war echt eine Show. Hier gab es viel zu staunen, sehen, freuen.
Mit einem kleinen Bimmelbähnchen wurden wir zu unserem Flugzeug gefahren. Ich kam mir vor, wie in einem Vergnügungspark
.





Zwischenlandung und Abflug von Bangkok
In Bangkok mussten wir nochmals zum Check In, um unsere Sitzplätze von Bangkok nach Dubai und weiter nach Frankfurt zu bekommen.


In Dubai hatten wir wieder (wie auch beim Hinflug) einige Stunden Aufenthalt. Im Abflugterminal entdeckten wir dann eine (möchtegern) Promis der Kategorie D vom RTL Dschungel-Camp ‘Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! (Lisa Bund, Julia Biedermann) , die mit uns gemeinsam nach Frankfurt flogen. Dementsprechend war natürlich auch das Getummel von Kameraleuten am Ausgang in Frankfurt.
Auch unser Urlaub war hiermit zu Ende. Jetzt hat uns der Alltag wieder
.
Ja, wir hatten sehr viel Spaß!
Die Geschichte der 3er-Fotos
, lasst es wuseln
.
Wir hatten viel ...
… Spaß in Siem Reap (hier wurde der 3er ins Leben gerufen)

… Spaß in Bankgkok

… Spaß auf Koh Samui

… und sehr Spaß, als der Auslöser immer zu früh losging (oder wir einfach zu langsam waren) …

DANKE trnd dass ich ein Teil der Reisegruppe sein durfte und ein RIESIGES DANKESCHÖN an shoestring, das Ihr dies möglich gemacht habt! Die Reise hat mir gut gefallen!
Bericht von Stefan:
von: frisch
Gerade auf der Seite »Favourite Website Award« (thefwa.com) gefunden: www.thewildtherapy.it von Shoestring.it

Fazit von René:

Die Shoestring Reise war ein besonderes Erlebnis. In nur 10 Tagen haben wir dank hervorragender Planung sehr viel gesehen und unternommen, und das ganz ohne Stressfaktor. Die Hotels waren entgegen aller Befürchtungen keine Pritschenlager, ganz im Gegenteil.
Auch wenn es eine Gruppenreise ist, besteht kein Gruppenzwang und jeder kann sich jederzeit ausklinken und sein Ding machen. Es ist sozusagen eine Individual-Gruppenreise.
Sicher ist Shoestring nicht das, was sich ein „richtiger“ Backpacker vorstellt, aber dieser dürfte auch gar nicht die Zielgruppe sein. Ein „richtiger“ Backpacker hat ein Ziel, fliegt einfach drauf los ohne festen Plan und lässt sich vor Ort treiben, den Lonely Planet in der Tasche.
Shoestring dagegen ist „Backpacking light“ und genau das richtige für junge und Berufstätige Leute, die einfach nicht (mehr) die Zeit haben, um Wochen-/Monatelang durch fremde Gebiete zu streifen, auch wenn man es gerne würde.
Dank Shoestring bekommt man so ein Backpacking feeling, ohne auf angenehmen Komfort wie Bad, Klimaanlage oder Pool zu verzichten. Shoestring ist für alle, die mehr erleben wollen als einen bloßen Strandurlaub, aber keine Zeit haben, alles selbstständig zu planen und organisieren. So kann man getrost auf die Shoestring Planung vertrauen und wird mit angenehmen Hotels überrascht – gut ausgestattete Mittelklassehotels. Und ein Blick durch das Prospekt zeigt auch, dass auf jeder Tour die ein oder andere abenteuerlichere Unterkunft dabei ist.
[...]


08. April 2008

Zehn Tage lang wurden wir 16 auserwählten Reisereporter auf unserer Reise mit shoestring von einem Kamerateam begleitet. In den letzten Wochen wurde das viele Filmmaterial gesichtet und geschnitten. Das lange Warten hat sich gelohnt!
Ab sofort sind die Clips von fünf unserer trnd-shoestring-Reisereporter (darunter auch ich - smile) auf der offiziellen Website von shoestring online.

Check http://www.shoestring.de/web/site/default.aspx?m=testimonials
Viel Spaß beim in die Ferne schweifen… 
... und viele Grüßle, Isabell.
P.S. Ich will wieder nach Thailand, da war es so schöööööööööön!!!!
herbie sagt dazu...
Hi hupfi76,

ich freue mich für dich, dass du das Glück hattest
und die Reise gewonnen hast.
Deine Reiseberichterstattung ist echt klasse
und dieFotos sind toll
Grüße vom Abenteuerer aus Aurach im schönen
Frankenland
herbie