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Fieberhaft blickt man in den USA dem 20. Januar 2009 entgegen. Dem Tag der Amtseinführung des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten Barack Obama. George Bush ist bereits aus dem öffentlichen Rampenlicht verschwunden, Komiker haben noch ein letztes mal ihren Spaß mit ihm und das Lineup für das Inauguration Konzert von Barack Obama liest sich wie ein “Who is Who” der Pop-Geschichte.
Kostenfreies Inauguration Konzert am 18. Januar am Lincoln Memorial in Washington
Bereits am Sonntag, den 18. Januar, feiern bekannte Popgrößen die Übergabe der Macht an Barack Obama am Lincoln Memirial und das Lineup kann sich wirklich sehen lassen: Beyonce, Mary J. Blige, Bono, Garth Brooks, Sheryl Crow, Renee Fleming, Josh Groban, Herbie Hancock, Heather Headley, John Legend, Jennifer Nettles, John Mellencamp, Usher Raymond IV, Shakira, Bruce Springsteen, James Taylor, will.i.am und Stevie Wonder.
Der Eintritt für dieses Inauguration Konzert ist frei und soll bereits um 14:30 Uhr beginnen, um auch Familien eine Teilnahme zu ermöglichen. Wenn Du zufällig in der Gegend bist, findest Du hier weitere Infos:Â Inaugural Opening Concert at the Lincoln Memorial.
George Bush beendet seine 8-jährige Präsidentschaft als der unpopulärste Präsident in der modernen Geschichte der USA

In den vergangenen Tagen sind George Bush und sein Vizepräsident Dick Cheney nochmals durch zahlreiche Fernsehstationen getourt, um Abschiedsinterviews zu geben. Das Approval-Rating von gerade mal 27% konnte das jedoch nicht verbessern – George Bush ist bei seinen Landsleuten in Ungnade gefallen. Damit ist er laut CNN der unpopulärste Präsident der modernen Geschichte der USA (s. Poll: Bush most unpopular in modern history).
Zwar haben Bush und Cheney immer noch Anhänger in konservativen Sendern wie z.B. Fox News, eher links gerichtete Medien ziehen aber ein durchweg negatives Fazit der letzten 8 Jahre: Bin Laden nicht gefasst, der Krieg im Irak, Pannen bei der Hilfe für New Orleans nach dem Hurricane Kathrina, die Finanzkrise, der Folterskandal von Abu Ghoreb, Guantanamo, e.t.c.
Das Musikmagazin RollingStone lässt George Bush in einem fiktiven Abschiedsinterview entschuldigen (Bush Apologizes: The Farewell Interview We Wish He’d Give) und manche Kommentatoren fragen öffentlich, ob gegen Verantwortliche der scheidenden Bush Regierung wegen einer möglichen Autorisierung von Folter ermittelt werden soll (s. Video Prosecute Bush Administration?).
Komiker John Steward: George Bush gibt plötzlich Pressekonferenzen als würde am 20. Januar sein neues Album herauskommen
Die plötzliche Presseaktivitäten der Bush Regierung sind natürlich Komikern nicht verborgen geblieben und vor allem die letzte Pressekonferenz liefert ein gefundenes Fressen, um mit George Bushs Regierung abzurechnen:
“Misunderestimate” beliebtester Bushism
Und natürlich dürfen auch die bekanntesten Versprecher George Bushs, die sogenannten ‘Bushisms’, nicht fehlen:



