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Rubrik: Outdoor

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Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht den Teufel an die Wand malen, aber vielleicht ist von Euch schon mal jemand in eine brenzlige Situation gekommen und dann hätte man gerne gewusst was tun.

Unser Ehren-Bergfex und Survival-Pro stefano hat ein wenig recherchiert und Euch 10 wichtige Tipps zusammengefasst (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und vor allem auch ohne Anspruch auf eine pauschale Gültigkeit in Notsituationen). Übrigens gibt es hierzu auch ein passendes Buch.

Dieser Tipp ist Gold wert: Speichert im Mobiltelefon bereits vor der Reise, die vor Ort bestehenden Notrufnummern ein. Eine Liste dazu findet Ihr auch hier oder hier oder hier:

Was tun bei Erdbeben?

Wer in Erdbebengebieten Urlaub macht, sollte sich auf jeden Fall der Situation bewusst sein, dass etwas passieren kann. Wenn man sich dessen bewusst ist, reagiert man einerseits schneller und andererseits kann man seine Umgebung auch vorab intensiver beobachten. Soll heißen, sich in Hotels Fluchtwege einprägen, sichere Plätze herausfinden und sich ein paar Verhaltensweisen einprägen. Erdbeben passieren ohne Vorwarnung: Wenn es bebt, unter ein stabiles Möbelstück (z.B. Tisch) flüchten oder unter einen Türrahmen. Direkt nach dem Beben das Haus verlassen und sich von dem Gebäude entfernen. Wenn man im Auto unterwegs ist – stehenbleiben, aber nicht auf Brücken oder in Unterführungen anhalten. Am Meer – sofort höher gelegene Gebiete aufsuchen wegen der Gefahr vor Flutwellen. Auf Bergen: Vorsicht vor Erdrutschen und Steinschlag.

Was tun bei Flutwellen und Tsunamis?

Es gibt einen Überlebenstipp, der ganz einfach ist: Zieht sich das Meer plötzlich zurück – laufe ihm nicht nach, sondern laufe in die entgegengesetzte Richtung. Wenn Du plötzlich und unvermittelt hohe Wellen siehst, kann es schon zu spät sein für eine Flucht. In diesem Fall helfen nur noch hohe Bäume oder stabile Gebäude. Das Wasser ist meist deutlich schneller als man laufen kann. Wer Alarmsignale hört oder Radiomeldungen, unbedingt Folge leisten und höher gelegene Gebiete aufsuchen.

Was tun bei Stürmen?

Frage – was ist ein Sturm? Ganz offiziell beginnt ein Sturm bei 9 Bft oder ab 75km/h Windgeschwindigkeit. Spätestens ab dieser Windgeschwindigkeit werden bereits Dächer beschädigt und Bäume entwurzelt und man sollte sichere Räume oder anderen Schutz aufsuchen. Wichtig ist dabei, dass selbst eine einzige Böe mit 9-10 Bft (z.B. bei einem Gewitter oder Föhnsturm) lebensgefährlich sein kann (durch umstürzende Bäume in einen Wald oder herumfliegende Dachziegel). Wer also einen Sturm aufziehen sieht, der sollte nicht bis zuletzt warten und sich lieber vorher bereits in Sicherheit bringen – vor allem wenn über die Medien vor hohen Windgeschwindigkeiten bis hin zu Orkanstärke gewarnt wird.

Was tun bei Hochwasser?

Die Gründe für Hochwasser können sehr unterschiedlicher Art sein, die Auswirkungen sind aber sehr ähnlich und können sehr schnell dramatische Ausmaße annehmen, wenn die Fluchtwege über Straßen und Wege versperrt werden. Es ist daher ratsam, sich bei Reisen darüber zu informieren, ob man grundsätzlich mit solchen Situationen rechnen muss (z.B. in Monsungebieten). Bei lokalen Effekten kann man sicher selbst entscheiden wohin eine Evakuierung ratsam ist. Wenn es aber großflächige Ereignisse sind, sollte man unbedingt den Anweisungen der Rettungskräfte folgen.

Was tun bei Steinschlag und Felsstürzen?

Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten – ran an den Berg und weg vom Berg. Erstere Möglichkeit empfiehlt sich bei lokalem Steinschlag, da man wenn es schnell gehen muss, oft nur direkt an der Felswand sicher ist. Bei großen Felsstürzen kann man froh sein, wenn man überhaupt noch die Chance hat, vom Berg zu fliehen. Sicherlich ist es auch immer ratsam, vor allem bei Pausen und Übernachtungen seinen Rastplatz gut zu wählen. Wer direkt unter einer brüchigen Felswand übernachtet, riskiert böse Überraschungen. Wer am Berg unterwegs ist, zum Beispiel auf Klettersteigen, der sollte auch einen Helm tragen. Meistens sind es die Personen weiter oben, die unvermittelt Steine lostreten.

Was tun bei Lawinen oder Muren?

Zuviel Schnee und zuviel Regen sind immer ein Problem in den Bergen. Im Winter in Form von Lawinen, im Sommer in Form von Muren. Speziell Lawinen sind ein sehr komplexes Thema, das auch stark mit Temperaturen zusammenhängt, Unser Tipp daher: Lawinenlageberichte checken und in kritischen Situationen lieber vorsichtig agieren. Speziell in Reiseländern, in denen Warndienste noch nicht so weit entwickelt sind wie in Europa, sollte man die lokalen Bergorganisationen fragen und ggf. auch den Dienst von Bergführern in Anspruch nehmen.

Was tun bei Wald- und Buschbrand?

Jedes Jahr brennen die Wälder an der Cote d’Azur, in Griechenland, Korsika, Kalifornien, Afrika und Australien. Aber auch an anderen Plätzen sind in trockenen Perioden immer Waldbrände möglich. Was tun, wenn es plötzlich brenzlig wird? Wenn möglich und die Notrufnummer vorhanden, die Feuerwehr verständigen, den eigenen Standort angeben und Anweisungen befolgen. Wer Warnungen im Radio, TV oder Internet hört oder sieht, sollte frühzeitig und ohne Panik das Gebiet verlassen. Wer vom Feuer überrascht wird, hat aber oft nur eine Chance: Kontrollierte Flucht, wenn der Fluchtweg sicher ist oder sich direkt vor Ort schützen (in Erdlöchern, Kellern oder flach auf dem Boden z.B. unter einer nassen Decke). Selbst ein Auto kann ein besserer Schutz sein, als im Freien ohne Schutz. Wie sagt es die australische Feuerwehr: “Don’t run for your life, because you often run straight into death.”

Was tun bei Hagel?

Hagel ist eigentlich nur dann ein Problem, wenn er größere Dimensionen annimmt. Richtig weh tut es bereits bei 1cm Hagelkorndurchmesser, golfballgroße Hagelkörner können lebensgefährlich sein und verursachen mindestens starke Prellungen. Da Hagel eigentlich nur in Verbindung mit starken Wetterphänomen auftritt (z.B. Kaltfronten oder Gewitter) ist zumindest klar, wann er auftreten kann. Unser Tipp: Schutz suchen und nicht den Helden spielen. Beulen in Autos lassen sich reparieren und Versicherungen übernehmen die Kosten. Platzwunden verheilen aber nur langsam.

Was tun bei Schneesturm?

Verminderte Sicht, Orientierungslosigkeit, hoher Windchill-Faktor und erschwertes Vorwärtskommen sind klare Gründe dafür, warum es unklug wäre, bei einem Schneesturm ins Freie zu gehen oder sogar zu versuchen größere Distanzen zu überwinden. Eine größere Distanz können hierbei (ähnlich wie bei Nebel) bereits 50m sein. Zudem ist es fast aussichtslos im Schneesturm nach Hilfe zu rufen, da Schallwellen quasi geschluckt werden. Unser Tipp daher: Lieber Iglu bauen und abwarten.

Was tun bei einem Vulkanausbruch?

Wer bei einem Vulkanausbruch in direkter Nähe eines Vulkans ist, für den bestehen folgende Gefahren: Steinschlag, giftige Dämpfe, pyroklastische Ströme aus heißen Gasen und Staub, Lavaströme und eine erhöhte Erdbebengefahr. Sollte man tatsächlich (zu Fuß) auf sich alleine gestellt sein und keine freundlichen Polizisten den Weg weisen, gibt es eigentlich nur einen Tipp: Sich entlang von höher gelegenen Bergrücken vom Berg entfernen und dabei den Berg beobachten, denn Magma und pyroklastische Ströme sind oft gut sichtbar. Mögliche Täler meiden, durch den die diese Ströme fließen könnten. Kopfschutz tragen, da Gesteinsbrocken oft weit durch die Luft geschleudert werden.

Geschrieben am 10.06.2009 von stefano in Outdoor
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