Anzeige
Der Meeresspiegel steigt immer höher, Stürme häufen sich in Auftreten und Stärke, die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung treten zunehmend erbarmungsloser zu Tage. Aber auch Erdbeben und Vulkanausbrüche kündigen sich an und drohen, weltbekannte Zentren zu zerstören. Welche Orte solltest Du noch schnell aufsuchen, bevor sie sich in Luft auflösen?
Platz 10: Vernagtferner-Gletscher – Tirol/Österreich: Gletscherschwund
Ein letztes mal Schnee sehen – auf dem Vernagtferner-Gletscher in Tirol.
Die globale Erwärmung lässt sich am besten an den Gletschern feststellen. Vor allem in den Alpenregionen gehen die wissenschaftlichen Aufzeichnungen 100 Jahre zurück, dies ermöglicht genaue Prognosen für die Zukunft. Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen (3.000 m) misst derzeit 8,17 km², doch schon in gut 50 Jahren könnte dieser Gletscher komplett verschwunden sein!
Also Schneeschuhe anziehen und los geht’s – solange die Gipfel noch weiß sind!
www.wdr.de/themen/wissen/umwelt/klimawandel/wissen/folgen_klimawandel.jhtml?rubrikenstyle=klimawandel
Platz 9: Der Eiger/Schweiz: Felssturz in den Alpen
Kletterer aufgepasst! Die Eiger Nordwand hat ihren Ruf unter den Profi-Kletterern, doch mittlerweile bröckeln große Teile wie auch in anderen Teilen der Alpen einfach ab. Im Jahr 2006 ereignete sich an der Ostflanke des Eigers ein großer Felssturz. Zerbröckeln die Alpen?
Der Tipp für Profisportler: Erlebe die schönsten Gipfel der Alpen, darunter auch den Eiger, noch wie zu Zeiten der Erstbesteigung! www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,427095,00.html
Platz 8: Great Barrier Reef/Australien: Korallen tauchen
Durch den Temperaturanstieg des Wassers vor der australischen Küste wird das Great Barrier Reef langsam aber sicher verschwinden! Über 600 Arten von Korallen und Algen sind bald nicht mehr unter Wasser zu bewundern… Wer beim Tauchen einmalige Naturschönheiten bewundern möchte, der sollte auf dem Weg nach Australien die Unterwasserkamera nicht vergessen! http://de.wikipedia.org/wiki/Great_Barrier_Reef
Platz 7: San Franzisko/USA: Vorsicht Erdbeben!
Ein San Franzisko-Urlaub sollte eigentlich schon in den Reisewarnungen stehen – denn diese Ferien fallen beinahe schon unter Risikourlaub!
Die Stadt San Franzisko ist in der Nähe der San-Andreas-Verwerfung erbaut und somit einer ständigen Erdbebengefahr ausgesetzt. 1906 zerstörte das bislang schwerste Erdbeben große Teile der Stadt mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala. Das letzte Erdbeben ereignete sich im Oktober 2007, San Franzisko überstand dieses allerdings unbeschadet. Jüngste Forschungsergebnisse ergeben, dass innerhalb der nächsten 30 Jahre ein schweres Erdbeben stattfinden wird: Mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 100 % wird das Erdbeben eine Stärke von 6,7 erreichen!
Ab nach San Francisco – und hoffen wir, dass das Erdbeben noch mind. 100 Jahre auf sich warten lässt… http://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco
Platz 6: Venedig/Italien: Die versinkende Stadt
Venedig noch einmal sehen – ohne Taucherbrille
Innerhalb von Hundert Jahren stieg der Wasserpegel um 23 Zentimeter an. Die Gründe liegen teilweise in der globalen Klima-Erwärmung, aber auch in dem verantwortungslosen Verhalten dort ansässiger Industrie: Durch Abpumpen des Grundwassers unter der Lagune sind die Inseln, auf denen Venedig erbaut ist, gesunken! Für Venedig, der knapp am Meeresspiegel erbauten Stadt, hat das fatale Auswirkungen! Mittlerweile wird die Innenstadt in den Wintermonaten in regelmäßigen Abständen überschwemmt, wenn nicht bald ein kostspieliger Rettungsversuch unternommen wird, können wir uns die 1500 Jahre alte Stadt Venedig nur mehr in Tauchausrüstung ansehen…
- www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/specials/70926/index.html
-
www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/cstuecke/30279/
Platz 5: Vesuv – Neapel/Italien: Vorsicht Vulkanausbruch
Schon mal von Pompeji gehört? Ja, das ist eine dieser Städte, die es mal gegeben hat…
Pompeji war in der Antike ein wichtiges Handelszentrum, eine blühende Stadt – dann brach der Vesuv aus… Bis heute stellt der 25 Kilometer von Neapel entfernt liegende Vulkan Vesuv eine Gefahr für die italienische Stadt dar. Auch, wenn sich zur Zeit kein Ausbruch ankündigt, der Vesuv bleibt unberechenbar..
Schnell die Kamera einpacken und ab nach Neapel – die Fotos könnten womöglich historische Bedeutung erlangen… www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,404773,00.html
Platz 4: Pisa/Italien: Der schiefe Turm von Pisa – fällt er um?
Der Bau des schiefen Turms von Pisa wurde bereits im 12. Jahrhundert begonnen. Aufgrund des Morasts begann sich der Turm schon während der Bauzeit zu neigen, ab 1990 konnte der Turm bis zu einer Sanierung 2001 von Touristen nicht mehr bestiegen werden. Aber wie lange kann er noch besichtigt werden, bevor er zur „Liegenden Ruine“ wird?
www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/cstuecke/20200/index.html
Platz 3: Alaska/USA: Der Boden schmilzt den Eskimos unter den Füßen weg
Die ersten Häuser hat es bereits getroffen, sie versinken im schmelzenden Untergrund. Einige Eskimos müssen bereits vor den Folgen der Klimaerwärmung flüchten!
Tipp: Wer eine Reise in den bald-nicht-mehr kalten Norden wagt, sollte vielleicht zur Sicherheit ein Schlauchboot mitnehmen, man kann ja nie wissen…
www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/09/30/dorf-der-klima/fluechtlinge.html
Platz 2: Die Niederlande: sie versinken im Meer wie einst Atlantis
Die derzeitigen Deiche können nach aktuellen Prognosen zukünftige Sturmfluten nicht mehr abhalten. Um bis zu sechs Prozent ihrer Fläche könnten sich die Niederlande durch den steigenden Meeresspiegel reduzieren! Also, am besten gleich in die Niederlande, bevor sich Korallen und Fischschwärme auf diesem Gebiet ansiedeln!…
Platz 1: Aralsee – ehemalige Sowjetunion/ Kasachstan/Usbekistan: Wüste statt Wasser
Wenn ich einen See seh’, brauch ich kein Meer mehr! Doch wenn der See bald nicht mehr zu sehen ist, aber dafür jede Menge Meer-Salz zurücklässt?
Das einstmals viertgrößte Binnengewässer der Welt ist bis heute bereits um 90% geschrumpft!
Vor allem durch riesige landwirtschaftliche Bewässerungsprojekte während des Sowjetregimes trocknet der See seit Jahrzehnten aus – 42.000 Quadratkilometer Salzwüste hat der kleiner werdende See bereits hinterlassen! Durch den zunehmenden Mangel an Wasser steigt der Salzgehalt im restlichen Gewässer, dies wiederum hat massive Auswirkungen auf Flora und Fauna, und verheerende Folgen auf die Gesundheit der ansässigen Bevölkerung!
Also, wer den Aralsee noch sehen möchte, der tut gut daran, die Füße in die Hand zu nehmen und sich nach Usbekistan aufzumachen. Für den Badeurlaub empfehlen wir aber dennoch lieber einen Trip nach Italien…
Weitere Informationen:
www.wdr.de/themen/wissen/umwelt/klimawandel/wissen/folgen_klimawandel_meer.jhtml
Also, schnell die Koffer gepackt und historische Momente genossen! Na, worauf wartest Du noch?
Hast Du auch einen Ort, der kurz vor seinem Untergang steht und lieber schnell noch bereist werden sollte?



