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Rubrik: Insel


(© join my trip)

Viele von euch träumen ja davon, den Urlaub auf einer paradiesischen Insel zu verbringen. Wir sind daher heute zu Besuch auf Fraser Island – der größten Sandinsel der Welt. Tatsächlich heißt das zu Australien gehörende Eiland in der Sprache der Aborigines „K’gari“ – das „Paradies“. Schon vor über 5.000 Jahren besiedelte der Aboriginesstamm der Butchulla die Insel. James Cook war es dann, der mit seiner Endeavor Fraser Island für die Europäer entdeckte. Heute leben etwas mehr als 200 Menschen auf der 1.800 Quadratkilometer großen Insel. Seit 1992 gehört das Archipel zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Unterwegs auf der 75 Mile Beach

15 Minuten dauert die Überfahrt mit der Fähre von Noosa und man erwartet, dass man mit dem Reisebus oder Auto hier eine Straße vorfindet. Doch es gibt nur einen Strandabschnitt, der 75 Mile Beach heißt und auf der Insel offiziell eine Schnellstraße ist. Mit maximal 80 Stundenkilometer nimmt man dann die Erkundung von Fraser Island in Angriff und sollte nicht überrascht sein, wenn man kurz anhalten muss, um einem Kleinflugzeug das Starten auf dem „Highway“ zu ermöglichen. Der 75 Mile Beach weißt die gleiche Beschaffenheit wie die gesamte Insel auf – die Straße ist ausschließlich aus Sand. Wer also motorisiert auf Entdeckungstour gehen will, sollte auf alle Fälle auf ein Allradfahrzeug setzen. Zudem muss man aufpassen, wenn das Meer die Schnellstraße ab und an überspült. Auch kommt es hin und wieder vor, dass ein gestrandeter Wal im Weg liegt.

Vorsicht vor den Dingos

Allgegenwärtig auf Fraser Island sind die Dingos. Mehr als 300 dieser verwilderten Haushunde tummeln sich auf der Insel. Während diese sich in weiten Teilen Australiens mit anderen Hunderassen vermischt haben, sind sie hier weitgehend reinrassig geblieben. Bei den Dingos gibt es eine strenge Hierarchie, wobei ein Alpha-Pärchen die Meute anführt. Dieses muss auch nicht auf den Nachwuchs aufpassen, sondern es wird ein anderes Weibchen dazu verpflichtet. Touristen sollten auf der Hut vor den Dingos sein. Es kam immer wieder zu unliebsamen Zwischenfällen mit den wild lebenden Hunden. Es heiß, sie haben sogar einmal ein Baby verschleppt und getötet. Neben den Dingos gibt’s hier auch zahlreiche Vertreter der giftigsten Tierarten der Weilt. Man sollte also auf alle vorsichtig sein auf Fraser Island.

Fruchtbarer Sand und Süßwasserseen

Wenn man weiter auf der 75 Mile Beach unterwegs ist, wundert man sich, dass neben der Straße landeinwärts ein regelrechter Dschungel wächst, besteht die Insel doch nur aus Sand. Die Einheimischen sagen, dass ihr Sand äußerst fruchtbar ist. Schon bald führt die Straße auf einen steilen Hügel hinauf, wo der Süßwassersee Lake McKenzie liegt. Man sollte es kaum glauben, aber es gibt über 200 solcher Seen auf der Insel. Der Lake McKenzie streite sich mit dem nördlich gelegenen Whitsunday Island darum, den weißesten Sandstrand zu bieten. Der See wird vom Regen aufgefüllt und er verfügt über einen hervorragenden pH-Wert, der Haut und Haaren sehr gut tut. Das dunkle Blau des Sees wirkt ein wenig unheimlich und mysteriös und nur wenige schwimmen weiter in den See hinaus.

Zu Besuch auf der Maheno

Weiter geht es auf dem Inselhighway zum Schiffswrack der Maheno. Das ehemalige Kreuzfahrtschiff lief im Jahre 1905 – also lange vor der Titanic – das erste Mal aus. Mehr als 30 Jahre beförderte die Maheno Touristen zwischen Neuseeland und Australien hin und her. Während des Ersten Weltkrieges diente sie als Lazarettschiff für englische und französische Patienten, bevor die Maheno 1935 von einem japanischen Investor erworben wurde. Man entfernte die Propeller und die Maheno sollte von einem anderen Schiff nach Japan gezogen werden. Doch es zog ein schwerer Zyklon auf, der das Schlepptau kappt und die Maheno verschwand mit acht Mann an Bord in den Fluten. Drei Tage danach fanden Suchmannschaften das Schiff am Strand auf Fraser Island. Die Besatzung campierte dort, doch die Maheno konnte nicht mehr seetauglich gemacht werden. Seither rostet das Wrack in der salzhaltigen Meerluft vor sich hin und ist eine Attraktion für Touristen geworden. Zudem war das Wrack früher ein Ziel für Schießübungen für die australische Armee.

Baden auf Fraser Island – besser nicht

Man sollte annehmen, dass aufgrund der traumhaften Strände und des wunderbaren Wassers Fraser Island ein Badeparadies ist. Doch mitnichten. Das Schwimmen im Meer um die Insel gilt als extrem gefährlich. Der Pazifik fällt nicht weit vom Strand sehr rasch in große Tiefen ab und es herrschen hier tückische Strömungen, die den Schwimmer auf das offene Meer hinausziehen können. Darüber hinaus gibt es vor den Küsten viele Haie – darunter auch die großen Weißen. Auf Fraser Island finden sich daher nur wenige Hotels, dafür aber zahlreiche Campingmöglichkeiten und die Ferienkolonie Happy Valley, wo sich auch die Notfallstation der Insel befindet.

Damit sind wir auch schon am Ende unseres kleinen Trips vor die Küste von Brisbane und wir hoffen, ihr seid ein wenig neugierig auf Fraser Island geworden. Wenn ihr vorhabt, euren Urlaub auf einer Insel zu verbringen und dafür auf der Suche nach einer Begleitung sein, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Insel.


(© join my trip)

Geschrieben am 11.08.2017 von Erich in Reise und Urlaub Insel
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