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Rubrik: Städtereisen


(© join my trip)

Dubrovnik gilt als eine der schönsten Städte an den Küsten des Mittelmeeres. Höchste Zeit also, sich hier einmal genauer umzuschauen. In unserer Reihe „Metropolen der Welt“ machen wir heute einen kleinen Rundgang durch Ragusium – wie Dubrovnik auf Lateinisch heißt – und stöbern in den engen Gassen der Altstadt nach Entdeckenswertem. Doch bevor wir das tun, gibt’s eine paar Fakten und einen kleinen geschichtlichen Überblick über die Stadt.

Facts über Dubrovnik

Die südkroatische Stadt Dubrovnik liegt an der Adria und wird gerne als die „Perle der Adria“ bezeichnet. Grund dafür ist unter anderem die jahrhundertelange politische und kulturelle Sonderstellung der Stadt. Die gesamte Altstadt gehört schon seit dem Jahre 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe und in Dubrovnik leben etwas mehr als 40.000 Menschen. Die Stadt war eines der Zentren für die Entwicklung der kroatischen Literatur und Sprache und viele kroatische Künstler, Gelehrte und Dichter stammen von hier. Über viele Jahrhunderte hinweg war Dubrovnik eine unabhängige Stadtrepublik, die rege Handelsbeziehungen zu vielen Ländern im gesamten Mittelmeerraum unterhielt.

Kleine Geschichte von Dubrovnik

Der romanische Name „Ragusa“ lässt sich auf eine kleine Insel vor der Küste des heutigen Dubrovnik zurückführen, wo im 3. Jahrhundert vor Christus eine illyrische Siedlung bestand. Im Zuge der Neuordnung des Römischen Reiches und vor allem der kirchenadministrativen Verhältnisse ließ Kaiser Justinian I. Mitte des 6. Jahrhunderts Ragusa befestigen. Zudem errichtete er eine Basilika an jener Stelle, wo heute die Kathedrale steht. Infolge der Slaweneinfälle zu Beginn des 7. Jahrhunderts übersiedelten die Einwohner des heutigen Cavtata – damals Epidaurum – auf die befestigte Insel und die Slawen ließen sich auf dem Festland nieder. Sie gründeten am Fuß des Sergiusberges gegenüber von Ragusa eine Siedlung, die nach dem Slawischen Wort für Eichel „dub“ nun Dubrovnik hieß. Im Laufe der Zeit entwickelten sich freundschaftliche Beziehungen zwischen den Slawen und den Inselbewohnern und im 12. Jahrhundert ließ man den Kanal zwischen der Insel und dem Festland aufschütten, wodurch die beiden Siedlungen zusammenwuchsen. Seit seiner Gründung unterstand die Stadt dem Schutz von Byzanz und im 12. und 13. Jahrhundert war die Stadt mit dem bosnischen Ban Kulin verbündet, was vor allem für den Handel von großem Vorteil war. Während der Kreuzzüge herrschte Venedig über Dubrovnik und 1242 belagerten die Mongolen die Stadt. Mitte des 14. Jahrhunderts erkannte Dubrovnik die Oberhoheit der kroatisch-ungarischen Könige an. Doch diese endete mit der Niederlage bei Mohács 1526 und Dubrovnik wurde zur unabhängigen Republik Ragusa. Als erster Stadtstaat in Europa schafft Ragusa 1416 die Sklaverei ab und im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. 1667 kam es in der Region zu einem verheerenden Erdbeben und zu einer Krise in der Mittelmeerschifffahrt. Von beiden Ereignissen erholte sich Dubrovnik nie wieder so richtig. 1806 besetzten napoleonische Truppen die Stadt und hoben zwei Jahre später die Republik auf. Nach dem Wiener Kongress wurde Dubrovnik dem Kaiserreich Österreich zugesprochen und wurde Teil des Kronlandes Dalmatien. Schon zu Anfang des 20. Jahrhunderts begann sich in der Stadt der Tourismus zu entwickeln und von 1918 bis 1942 war Dubrovnik Teil des „ersten“ Jugoslawien. Im Krieg war Dubrovnik Teil des Unabhängigen Staates Kroatien und danach vom „zweiten“ Jugoslawien. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Stadt zu einem der bedeutendsten Destinationen im Adria-Tourismus.

Unterwegs in Dubrovnik

Wenn man durch die Gassen von Dubrovnik schlendert, ist es natürlich die beeindruckende Stadtmauer, die einem sofort ins Auge fällt. Diese ist beinahe zwei Kilometerlang und bis zu sechs Meter breit. Die Mauer gilt als das besterhaltene mittelalterliche Befestigungssystem in Europa und ist gegen eine Gebühr komplett begehbar. Ihre Ursprünge stammen aus dem 8. Jahrhundert und die Mauer hielt unter anderem Belagerungen durch die Sarazenen, der Mongolen und den Venedigern stand. Ihre heutige Form erlangte sie im 17. Jahrhundert und auch das bereits erwähnte katastrophale Erdbeben von 1667 konnte ihr nichts anhaben. In der Mauer gibt es zwei befestigte Tore in die Altstadt hinein – das Pile- und das PloÄe-Tor. Die auffälligsten Punkte sind die vielen kleinen Festungen, die in die Mauer mit eingebaut wurden. Über 120 Geschütze sorgten dafür, dass sich die Stadt gegen die vielen Angreifer zur Wehr setzen konnte.

Im Stadthafen von Dubrovnik

Wer zu Besuch in Dubrovnik ist, darf auf keinen Fall einen Abstecher in den Stadthafen versäumen. Dieser stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und liegt direkt an der Stadtmauer, durch die zwei Tore in die Stadt führen. Drei große Gewölbebogen heben sich im Stadthafen – nicht zu verwechseln mit dem Handels- und dem Yachthafen der Stadt – markant hervor. Früher verschloss man den Hafen mit einer gigantischen Kette und von der Meerseite wird er von mehreren künstlichen Hindernissen geschützt. Durch diese wurden feindliche Schiffe aufgehalten und von den Festungen Sveti Ivan und Revelin beschossen.

Weitere Highlights in Dubrovnik

Hier ist vor allem die Kathedrale von Dubrovnik zu erwähnen, die aus dem 17. Jahrhundert stammt und auf den Fundamenten einer romanischen Basilika errichtet wurde. Eine weitere Festung – ja es gibt hier viele – ist die Festung Lovrijenac aus dem 11. Jahrhundert. Sie befindet sich im Westen der Altstadt auf einem knapp 40 Meter hohen Felsen. Aufgrund ihrer dreieckigen Form trägt die Festung den Beinamen „Gibraltar von Dubrovnik“. Gut 600 Meter vom Festland entfernt liegt die Insel Lokrum und wurde zu Beginn des 10. Jahrhunderts besiedelt. Ab 1023 wurde hier ein Benediktinerkloster erbaut, das mit einer dreischiffigen Basilika aufwarten kann. Richard Löwenherz soll einer Legende nach auf der Rückfahrt vom dritten Kreuzzug vor einem Sturm auf Lokrum Zuflucht gefunden haben. 1963 erklärte man die gesamte Insel zum Naturschutzgebiet und der See Mrtvo More ist direkt mit dem offenen Meer verbunden.

Dubrovnik als Filmkulisse

Aufgrund seiner einmaligen Beschaffenheit diente und dient Dubrovnik zahlreichen Film- und Serienproduktionen immer wieder als Drehort. So wurden hier zum Beispiel viele Szenen der Erfolgsserie „Games of Thrones“ gedreht. Vor allem die Festung Lovrijenac und Teile der Stadtbefestigung sind dabei sehr gefragt. Wer darüber genauer Bescheid wissen möchte, nimmt am besten an einer der Games-of-Thrones-Führungen teil. Zudem wird die Stadt Kulisse für Szenen von Episode VIII. der Star-Wars-Saga sein.

Damit sind wir auch schon am Ende unseres kleinen Rundgangs durch Dubrovnik angelangt und hoffen, ihr habt nun Lust, die „Perle der Adria“ selbst in Augenschein zu nehmen. Und wenn ihr dafür noch auf der Suche nach einer Begleitung seid, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Kroatien.


(© join my trip)

Geschrieben am 14.07.2017 von Erich in Städtereisen
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