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Rubrik: Städtereisen


(© Diego Alterbach)

Es ist wieder einmal an der Zeit, eine der großen Metropolen der Welt zu besuchen. Dieses Mal sind wir zu Gast in Krakau – der alten Königsstadt Polens.
Wie immer wollen wir euch auch heute zu Beginn einen kleinen geschichtlichen Überblick geben, um euch eine wenig auf das Erlebnis Krakau vorzubereiten.
Die Stadt hat etwas mehr als eine dreiviertel Million Einwohner und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen und liegt an der oberen Weichsel im Süden von Polen.

Kleine Geschichte von Krakau

Erste Besiedelungsspuren der Wawelhügels reichen über 20.000 Jahre zurück und es war vor allem das Salz, das die Menschen anzog. Wie so oft bei alten Städten gibt es auch für Krakau eine Gründungslegende. Diesem Mythos zufolge errichtete der Stammesfürst Krak die Stadt im 7. Jahrhundert über einer Drachenhöhle auf dem Wawelhügel. Den Drachen selbst hatte er zuvor natürlich erledigt. Aus dieser Zeit gibt es hier auch zwei Grabhügel, in denen der Legende nach Krak selbst und seine sagenhafte Tochter Wanda begraben sein sollen.
Erstmals historisch fassbar wird Krakau im Jahre 965, als der
arabisch-jüdischen Kaufmann Ibrahim ibn Yaqub die Stadt urkundlich erwähnte.
Im Jahre 1083 wurde Krakau dann unter Kasimir I. dem Erneuerer die Hauptstadt von Polen, das Gnesen ablöste. Doch die Mongolen zerstörten bis auf den Wawel und den Stadtteil Okół im Jahre 1241 die Stadt vollständig. Schon kurz darauf wurde sie planmäßig nach einem Schachbrettmuster wieder aufgebaut. Bis zum Jahre 1596 blieb Krakau die Haupt- und Königsstadt Polens, bevor Sigismund III. Vasa Warschau zur neuen Kapitale machte.
Im späten 18. Jahrhundert gehörte Krakau zum Kaiserreich Österreich. Danach wurde es im Zuge der napoleonischen Kriege dem Herzogtum Warschau zugesprochen. Ab dem Jahre 1846 war die Stadt wieder bei Österreich, bevor Krakau nach dem Ende des I. Weltkrieges endgültig zu Polen kam.
Nach diesem kurzen geschichtlichen Überblick wollen wir euch nun einige Highlights vorstellen, die zu jedem Besuch in Krakau dazugehören.

Der Wawel – das Wahrzeichen von Krakau

Wie viele mittelalterliche Städte in Europa – ähnlich wie in Salzburg oder Prag – wird auch das Stadtbild von Krakau von einer mächtigen Burg – dem Wawel – beherrscht.
Wie bereits erwähnt, siedelten schon seit der Altsteinzeit Menschen auf dem Wawelhügel. Daher liegt es nahe, dass man hier früher oder später eine befestigte Anlage errichtete. Man fand Überreste eine Holzkirche aus dem 9. Jahrhundert auf dem Hügel und im 10. Jahrhundert entstanden dann die ältesten Steinbauten auf dem Wawel – die vorromanische Marienrotunde und die Kirche B. (ihr Schutzheiliger ist unbekannt). Im Laufe der Zeiten kamen immer mehr Gebäude dazu und die Burg wurde Residenz der polnischen Könige. Gemeinsam mit der Altstadt ist das Bauensemble Weltkulturerbe der UNESCO.
Neben der Burg selber gibt es auf dem Wawel – oder vielmehr darunter – die legendäre Drachenhöhle des Fürsten Krak zu bestaunen. Die Festung beheimatet allerdings auch einen Kunstschatz von unvorstellbarem Wert – die Dame mit dem Hermelin.

Die Dame mit dem Hermelin auf dem Wawel

Auf dem Wawel befindet sich mit dem Czartoryski-Museum das älteste Museums Polens. Und hier gibt es eines der berühmtesten Gemälde der Welt zu bestaunen – die Dame mit dem Hermelin von Leonardo da Vinci. Dieser malte das Frauenportrait in den Jahren 1480/90 im Auftrag des Herzogs von Mailand Ludovico Sforza. Dargestellt wird eine gewisse Cecilia Gallerani, die eine Mätresse des Herzogs war. Seit 1880 befindet sich das Bild auf dem Wawel und ist hier auch zu bestaunen. Der Wert der Damen mit dem Hermelin wird auf mehr als 200 Millionen Euro geschätzt – wenn ihr also in Krakau seid, unbedingt anschauen.

Rynek Główny – der größte mittelalterliche Platz Europas

Doch Krakau hat noch mehr Superlative zu bieten. Der Rynek Główny ist der größte mittelalterlich Platz in Europa und bildet das Zentrum von Krakau. Hier befinden sich auch der 70 Meter hohe Rathausturm und die Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert sowie die berühmten mittelalterlichen Tuchhallen. Hier gibt es nicht nur zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, sondern auch ein unterirdisches Museum, wo ihr in die Vergangenheit Krakaus eintauchen könnt.

Kazimierz – das jüdische Viertel

Krakau hatte schon immer einen großen jüdischen Bevölkerungsanteil. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es hier ein eigenes Viertel für sie gibt – das Kazimierz, das früher sogar eine eigene Stadt war. Neben zahlreichen Synagogen, dem alten Rathaus und einem jüdischen Museum gibt es hier auch die Ulica Szeroka – die Breite Straße, das alte Zentrum der Stadt – zu bewundern. Zudem wurde hier der Film Schindlers Liste von Steven Spielberg gedreht.
h1> join my trip Tipp für Krakau – eine Kneipentour

Ohne euch hier zu übermäßigem Alkoholgenuss aufzurufen, solltet ihr bei einem Besuch der alten Königsstadt unbedingt eine ausgiebige Kneipentour durch Krakau unternehmen. Es heißt, hier findet man die meiste Kneipen Europas – es sollen weit über 200 sein. Fakt ist, dass man in den kleinen, zumeist unter dem Straßenniveau liegenden Lokalen ganz einfach mit den Krakauern in Kontakt kommen kann. So groß die Zahl der Kneipen ist, so vielfältig sind sie auch. Ob rustikales mittelalterliches Ambiente, bürgerliches Gasthaus oder hipper Club – hier findet jeder, was er sucht.

Wir hoffen, euch mit unserem kleinen Ausflug nach Krakau eine wenig neugierig auf die alte polnische Hauptstadt gemacht zu haben. Und falls ihr eine Begleitung für den Wawel und Co sucht, findet ihr diese mit Sicherheit bei uns unter Reisepartner Krakau.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 21.08.2015 von Erich in Städtereisen
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