Reisebericht faszinierender Osten

von GSSiggi am 04.06.

Spannende Motorradreise

Hallo da draußen im Netz, ich bin der Siggi aus der Generation 50+ und ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad. Am liebsten sind mir lange Motorradreisen in ganz ferne Länder und so fuhr ich dieses Jahr durch die Slowakei, die Ukraine, nach Russland, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Türkmenistan, den Iran und über die Türkei wieder zurück in meine Heimat, nach Österreich.


Am 14 Juli starte ich und treffe meinen Kollegen Hans am Mondsee. Dann geht es weiter durch die Slowakei, zunächst in die Ukraine. Für die Ukraine brauchen wir kein Visum, aber es gibt ausführliche Zollkontrollen. Die Straßen sind passabel, das Land wird immer flacher. Wir sind fasziniert von der Weite und von der Fruchtbarkeit des Landes. Die Menschen, meist sehr freundlich, oft aber scheu. Die Konversation ist fast immer schwierig, aber mit Bildern lässt sich so einiges erklären. Der Grenzübertritt nach Russland ist langwierig und beschwerlich. Am meisten Sinn scheint die ärztliche Untersuchung zu machen. Eine mürrische Ärztin schaut einem in den Rachen und fragt einen etwas. Ich zucke die Achseln, sie sagt "charascho" und ich bin fertig. In Russland scheint es nur eine einzige asphaltierte Strecke zu geben, verlässt man diese befindet man sich augenblicklich auf einer Piste. Die Landschaft unterscheidet sich kaum von der in der Ukraine, alles ist unvorstellbar weit. Unser Weg führt nach Südosten, wir überqueren den Don, die Wolga und nähern uns der kasachischen Grenze. Nach 8 Tagen haben wir es geschafft. Wir überqueren die Grenze zu Kasachstan, die Straßen sind hier bedeutend schlechter als in Russland. Das fordert auch seinen Tribut, so verliert Hans' durch einen Ausrutscher angeschlagener Koffer schließlich seinen Boden. Aber auch da hilft man schnell und unbürokratisch und zu einem leistbaren Preis. Die Fahrt ist sehr anstrengend, es geht stundenlang geradeaus, die Hitze ist kaum zu ertragen. Die Straßen werden immer schlechter, wir nähern uns der Kizilkum. Bei Hans' Yamaha geht der hintere Stoßdämpfer ein, wir suchen eine Wertkstatt und auch hier hilft man uns noch am selben Abend. Um 3 Uhr in der Frühe ist der Dämpfer schließlich wieder eingebaut. Müde und erleichtert setzen wir am nächsten Tag unsere Reise fort. Die Straße wird immer noch schlechter und so ist es nicht verwunderlich, dass auch ich von einer Reifenpanne heimgesucht werde. Gott sei Dank haben wir vom Flickzeug über die Luftpumpe bis zum Reservereifen alles mit an Bord. Von Straßen kann man jetzt nicht mehr reden, es sind nur noch schlechte Pisten, wir sind in der Kizilkum. Nur mit Mühe und äußerster Konzentration können wir einer der LKW-Spuren im Sand folgen und ab und an müssen wir die Spur verlassen, wenn der Sand zu tief wird, dass wir uns nicht eingraben. Wir kommen jetzt kaum vorwärts, die Sonne brennt erbarmungslos vom Zenit herab. Am Abend wollen wir unsere Zelte aufschlagen, aber wir werden von einem LKW-Fahrer weitergeschickt zur nächsten Siedlung, dort sind wir vor den Schakalen sicher. Gegen 1 Uhr in der Früh erreichen wir die Siedlung und schlagen unsere Zelte auf. Nach einer angenehm kühlen, aber kurzen Nacht, werden wir am nächsten Morgen noch mit Trinkwasser versorgt, dann setzen wir unsere Fahrt fort. Gegen Mittag erreichen wir Aralsk.

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GSSiggi

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