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Rubrik: Allgemein


(© join my trip)

Die ersten wärmeren Tage haben wir ja bereits erlebt und das heißt, der Frühling ist nicht mehr fern. Grund genug, sich einmal Gedanken zu machen, wohin ein spontaner Frühjahrstrip führen könnte. Eine Möglichkeit wäre der Golf von Valencia wo es im Frühling noch nicht so heiß wie im Sommer ist. Wer also eine Destination sucht, die noch nicht vom Tourismus überlaufen ist, der wird mit dem spanischen Hinterland seine wahre Freude haben. Hier wollen wir euch die spanische Provinz Castellón ein wenig näher vorstellen.

Ein paar Facts über Castellón

Die spanische Provinz Castellón – die auf valencianisch Castelló heißt – liegt am Mittelmeer und es leben hier ungefähr 580.000 Menschen. Die Provinz ist Teil der Autonomen Region Valencia und ihre Hauptstadt ist die 170.000-Einwohner-Stadt Castellón de la Plana.

Unterwegs in Castellón

Beginnen wollen wir unsere kleine Rundreise durch Castellón im Städtchen Culla. Die Strände im Golf von Valencia tragen den schönen Namen Coste del Azahar – die Orangenblütenküste. Denn hier beginnen in diesen Tagen die Orangenplantagen schneeweiße Blüten zu tragen und sie duften einfach wunderbar. Wenn dann der Sommer Einzug hält, strömen tausende Sonnenhungrige aus ganz Europa an die Coste del Azahar, um in den Badeorten Benicàssim, Benicarló und Peñíscola das Meer und die Strände zu genießen. Das ist für uns ein weiterer Grund, hier schon im Frühjahr vorbei zu schauen. Doch wir wollen ja nicht nur am Strand abhängen, sondern Castellón auch kennen lernen. Also fahren wir auf der mit Oleandern gesäumten Straße ins Hinterland und schon bald kommen die ersten Masias – kleine, typisch für diese Region, befestigte Gehöfte ins Blickfeld. Diese sind ein Zeugnis dafür, wie umkämpft die Region in früheren Zeiten war.

Die Setema von Castellón

Culla ist eines der „sieben Dörfer“ – der sogenannten Setema – von Castellón. Beherrscht wurden sie, sowie die gesamten Region, jahrhundertlang vom spanischen Montesa-Ritterorden und ihren Großmeistern. Man nannte diese Gegend auch „Maestrat“ – das Land der Meister. Der Ritterorden übte seine Herrschaft nach der Rückeroberung – der Reconquista – von den Mauren aus und überall im Land kann man heute noch ihre Burgen bestaunen. Eine davon befindet sich ein paar Kilometer nördlich von Culla und die Burg thront einem Adlerhost gleich auf einem Felssporn. Man hatte die mittelalterlichen Gebäude sorgfältig restauriert, trotzdem leben nur etwa 50 Menschen hier ständig.

Morella – das Mittelalter lässt grüßen

Unsere nächste Station in Castellón ist Morella, wo man das Mittelalter hautnah erleben kann. Imposant liegt die kleine Stadt auf einem Hügel, an dessen Flanken sich die Häuser schmiegen. Eine komplett erhaltene Wehrmauer umläuft die Stadt und in deren Mitte erhebt sich majestätisch eine Festung. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick in das „Land der Meister“. Am Samstagabend treffen sich in Morella die Einheimischen und die Besucher, die hierher finden, unter den Arkaden der Paläste und am Sonntagvormittag gibt’s an gleicher Stelle einen wunderbaren Obst- und Gemüsemarkt.

Die Wunder im Maestrat

Das Land ist stark katholisch geprägt und so verblüfft es nicht, dass sich so gut wie jedes Örtchen im Maestrat eines Wunders rühmt. So natürlich auch Morella. Hier soll es im 15. Jahrhundert ein gewisser Sankt Vincent Ferrer bewirkt haben. Eine fromme Frau bewirtete eines Tages den Heiligen, konnte ihm aber kein Fleisch anbieten. Also tötete sie ihren Sohn, zerstückelte ihn und servierte ihn gekocht Sankt Vincent Ferrer. Als der Heilige das makabre Gericht erkannte, wurde er schlagartig zum Vegetarier, setzte den armen Jungen wieder zusammen und erweckten ihn zu neuem Leben. Allerdings fehlte dem Knaben fürderhin ein kleiner Finger, den die Mutter verputzt hatte, um die grausliche Speise zu probieren.

Weiter in Castellón

Zu den weiteren sehenswerten Highlights in Castellón gehört auch die Cova dels Cavalls im Dorf Tirig. Hier finden sich nach Altamira die zweitwichtigsten Höhlenmalereien in Spanien.
Das bereits erwähnte Peñíscola ist nicht nur für seine Stände berühmt. Die kleine Stadt beeindruckt auch mit einer Altstadt und einer Festung, die auf das Jahr 1000 vor Christus zurückgehen. Beides liegt auf einem Felsen 60 Meter über dem Meer und ist in jedem Fall einen Abstecher wert.
Wer gerne kulinarisch unterwegs ist, dem sei ein Besuch im Restaurant La Carrasca ans Herz gelegt. In der Nähe von Culla gelegen, serviert man euch hier herrliche Knoblauchkaninchen mit Schnecken, einmaligen Lammeintopf und leckere Desserts wie Olivenöleis mit Mandelkeksen.

Damit sind wir auch schon am Ende unsere kleinen Frühjahrsreise durch Castellón und hoffen, ist seid auf den Golf von Valencia ein wenig neugierig geworden. Und wenn ihr eine Reise auf die iberische Halbinsel plant, findet ihr die passende Begleitung bei uns unter Reisepartner Spanien.


(© join my trip)

Geschrieben am 10.03.2017 von Erich in Allgemein
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