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Rubrik: Allgemein

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Der Herbst ist nicht nur die schönste Zeit für Wanderungen, sondern auch die Zeit des Weines und in Österreich des legendären Mostes. Grund genug, uns einmal die niederösterreichische Moststraße näher anzusehen und sie euch ein wenig vorzustellen. Vielleicht ist sie ja ein Tipp für einen spontanen Urlaub im September oder Oktober.

Das MostBirnHaus in Ardagger

Beginnen wollen wir unsere Reise entlang der niederösterreichischen Moststraße in Ardagger im Mostviertel. An nennt diese Gegend auch das Land der 300.000 Birnbäume und jeder, der mehr über den Most erfahren möchte, sollte im MostBirnHaus in Ardagger an der Donau Station machen. Kaum sonst wo erfährt man so viel an einem Ort über das Thema Most wie hier. Most hat sich in den vergangenen Jahren auch immer mehr zu einem Gourmetgetränk gemausert, das man sogar in Haubenlokalen serviert bekommt. Der vergorene Birnensaft hat wenig Alkohol, dafür jede Menge Vitamine und Spurenelemente und wird aus reinem Birnensaft gewonnen – egal ob reinsortig oder als Cuvée.

Das größte geschlossene Obstbaumgebiet in Europa

Hat man sich erstmal schlau über den Most gemacht, kann unsere Reise entlang der Moststraße auch schon beginnen. Auch hier im größtes Obstbaumgebiet Europas heißt es wie so oft: der Weg ist das Ziel. Über 200 Kilometer lang ist die Erlebnisstraße, die als Rundkurs angelegt ist. Sie befindet sich in Niederösterreich südlich der Donau und führt durch das idyllische Hügelland des Mostviertels. Dabei kommt man kleinen Dörfern und alten Vierkanthöfen vorbei und hat selbstverständlich immer die Möglichkeit, in einem der unzähligen Mostheurigen entlang der Straße einzukehren.

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Sehenswertes entlang der Moststraße
Wer es gerne romantisch mag, sollte unbedingt der Kaiserin-Elisabeth-Warte einen Besuch abstatten. Diese erreicht man von Behamberg und Kürnberg aus und man kann von ihrer Aussichtsplattform einen einzigartigen Blick auf das Mostviertel werfen.
Auch eine Fahrt über die sogenannte „Mosthöhenstraße“, die extra für eine gute Aussicht angelegt wurde, sorgt für unvergessliche Eindrücke von dieser herrlichen Landschaft.
Oder doch lieber eine wenig Kultur? Kein Problem. Im Bauernmuseum Amstetten, der größten volkskundlichen Privatsammlung in der Alpenrepublik, erfährt man allerlei Interessantes über die Menschen und ihre Arbeit im Mostviertel, wie sie sich seit Jahrhunderten veränderten. Nicht unerwähnt darf in diesem Zusammenhang auch das Mostmuseum in der Stadt Haag bleiben.
Auch baulich hat die Panoramastraße so einiges zu bieten. Der „Vierkanter Gottes“, das barocke Benediktinerkloster in Seitenstetten, das Stift Ardagger und die zweitürmige Wallfahrtskirche am Sonntagberg sind nur drei Beispiele für lohnenswerte Abstecher.

Einkehr im Schiffermeisterhaus in Ardagger

Wieder zurück in Ardagger ist eine Einkehr im Renaissancegewölbe des Schiffsmeisterhauses angebracht. Haubengekrönt stillt man hier den Hunger und kann in der Mosteria Most, Säfte und Edelbrände nach Herzenslust verkosten.
Zudem erfährt man hier, dass nicht alle Birnen der Gegend für den Most verwendet werden. Manche der Früchte werden richtig sauer und das ist laut der Mostbauern auch gut so. Denn schon seit jeher wird im Mostviertel neben Most auch Essig produziert. Hierfür wurde Most mit einer Essigmutter versetzt und schon bald bildet sich dann in einem offenen Gefäß dank der Essigbakterien eine dünne Hautschicht und der Alkohol wurde in Essigsäure umgewandelt. Heutzutage wird der in feinen Küchen sehr begehrte Birnenbalsamico nicht mehr auf diesem doch sehr rustikalen Wege gewonnen, sondern mittels moderner hygienischer Verfahren.
Die Mostbarone
Die legendären Mostbarone sind ein Zusammenschluss von ausgewählten Mostviertler Mostproduzenten, Edelbrennern, Gastronomen und Hoteliers, bei dem es sehr strenge Aufnahmebestimmungen gibt. Jedes Mitglied muss einen Schwur ablegen, dass er die Kultur um den Birnenmost pflegt, fördert und nach Möglichkeit weiterentwickelt.
Dieser „ehrwürdige Orden“ ersinnt immer wieder neue Varianten des Birnensaftes wie etwa den Mostello. Hierbei handelt es sich um eine Cuvée aus vier typischen Birnensorten aus dem Mostviertel, die mit einem hauseignen Birnenbrand versetzt wird. Gelagert wird diese Köstlichkeit in gebrauchten Barrique-Fässern, ähnlich wie der Sherry, an der frischen Luft bei Kälte und Hitze. Anschließend wandern die Fässer dann in den Keller.

Wir hoffen, unser kleiner Ausflug in das niederösterreichische Mostviertel hat euch eine wenig Spaß gemacht und ihr haben vielleicht etwas neuer über den Most gelernt. Wenn ihr euch näher für die Moststraße und allem was dazugehört interessiert, findet ihr weitere Infos auf www.most-strasse.at
Und solltet ihr an einem Ausflug in diese schöne Gegend interessiert sein und dazu noch eine Begleitung suchen, gibt’s diese mit Sicherheit bei uns auf join my trip unter Reisepartner Österreich.

Geschrieben am 18.09.2015 von Erich in Allgemein
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