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Rubrik: Kulinarik


(© join my trip)

Kulinarisch „chilig“ unterwegs im Himalaja

Vor kurzem haben wir euch Bhutan im Himalaja als unser Reiseziel des Monats November 2017 vorgestellt. Heute wollen wir euch das kleine Land im Osten des größten Gebirgszuges der Welt kulinarisch ein wenig näherbringen.
Zunächst erkunden wir einmal, welche Lebensmittel typisch sind, bevor wir einen genaueren Blick in die Töpfe und Pfannen in den der Küchen Bhutans werfen.


Grundsätzliches über die Kulinarik in Bhutan

Ein fester Bestandteil der Küche in dem Himalajaland ist der Chili. Allerdings heißt in Bhutan die scharfe Würzpflanze nicht Chili, sondern „Hema“. Wie wichtig dort der Chili ist, verdeutlicht vielleicht die Tatsache, dass Chili in Bhutan nicht zu den Gewürzen, sondern zum Gemüse gerechnet wird und beinahe in jedem Gericht Verwendung findet. Ein weiteres sehr bedeutendes Lebensmittel stellt wie in vielen Teilen Asiens natürlich der Reis dar. Dieser fehlt bei so gut wie keiner Mahlzeit und ist in jedem Haushalt immer vorrätig. Buchweizenfladen und verschiedene Nudelgerichte ergänzen die Speisekarte der Bhutanesen.

Ema Datse – das Nationalgericht

Beginnen möchten wir unsere kulinarische Umschau in Bhutan mit dem Nationalgericht des Landes – mit der Ema Datse. Dabei handelt es sich um einen köstlichen Eintopf, der als Hauptzutat den bereits gerühmten Chili enthält. Weitere Ingredienzien sind Yak-Käse, Zwiebeln, Pilze, Wildbohnen, Süßkartoffeln, aber auch Orchideen, Bananenknospen, Bambus und Yams sowie viele Gewürze. Serviert wird dieses sehr scharfe Gericht zumeist mit Rotem oder Poliertem Reis.

Weitere Leckereien aus dem Himalaja

Typisch bhutanesisch ist auch das „Olachotho“. Diese Speise wird aus Orchideenblüten kreiert und gilt bei den Einheimischen als besonderer Leckerbissen. Es hat einen leicht bitteren Geschmack und wird mit Käse und Salz – und ja selbstverständlich – mit Chili angereichert.
Natürlich gibt es in Bhutan auch Fleischgerichte. Ein traditionelles Essen ist getrocknetes Rind- oder Schweinefleisch, das mit Kartoffeln, Rüben, Spinat und unserem Freund Chili langsam geschmort wird. Durch das vorherige Trocknen bleibt das Fleisch dabei sehr bissfest. Besonders beliebt ist auch der geschmorte Schweinspeck mit Radieschen, der in Bhutan Phagshapa heißt. Aber auch Lamm, Hühner und das gut schmeckende Yak stehen auf den Speiseplan der Bhutanesen. In den abgelegenen Gebieten auf dem Land werden die Fleischgerichte allerdings nur zu besonderen Gelegenheiten zubereitet. Sehr selten gibt es Fisch, da dieser im Buddhismus nicht erlaubt ist. In manchen Regionen wird er aber trotzdem angeboten und mit Kartoffeln und Gemüse serviert.

Käse und Süßspeisen aus Bhutan

Ein weiteres typisches Merkmal der Küche in dem Himalajaland sind die zahlreichen Käsesorten. Was hier besonders auffällt, ist, dass der Käse nur selten roh gegessen wird. Er wird zumeist in verschiedenen Gerichten mit verkocht. Da wäre zum Beispiel der „graugrüne Seudeu“, der allerdings sehr streng riecht. Eine weitere Käsespezialität ist der Chhurpi – ein getrockneter Käse. Er wird in kleine Portionen zerteilt und an einer Kordel aufgehängt, bis er sehr hart getrocknet ist. Genossen werden die kleinen Käsewürfel als Knabberei und vor allem als Mitbringsel erfreut sich der Chhurpi großer Beliebtheit.
So oft man auf den allgegenwärtigen Chili in Bhutan trifft, so wenige Süßspeisen gibt es hier. Eine der wenigen traditionellen Süßspeisen ist das Kabze, das vor allem bei Feierlichkeiten serviert wird. Kabze besteht hauptsächlich aus Eierteigstückchen, die getrocknet werden.

Getränke in Bhutan

Wie überall in Asien wird auch in Bhutan sehr viel Tee getrunken. Manche genießen ihn auf die indische Art mit Milch und Zuckern, andere bereiten Tee mit Butter und Salz zu. Beliebt ist der Schwarztee „Nadja“, den man mit Milchpulver, Zimt und Zucker reicht. Die andere Art mit Butter und Salz ist der „Seudja“, der Wanderern Kraft und Wärme spenden soll.
Der bhutanesische Arag – ein Schnaps aus Mais-, Kartoffel- oder Getreidestärke – ist eher mild und wird als Brauch Gästen in einem bis zum Rand gefülltem Glas serviert. Da in Bhutan das Yak zu Hause ist, trinken die Einheimischen auch oft Yakmilch zu den verschiedenen Anlässen.

join-my-trip-Tipp für Bhutan: ein Besuch im Bumthang-Tal

Wer durch Bhutan reist und sich für die Kulinarik des Landes interessiert, sollte in jedem Fall im Bumthang-Tal Station machen. Das Tal in Zentralbhutan nennt man auch die „Kleine Schweiz“, da die Landschaft hier an das Eidgenossenland erinnert. Hier stellt man köstlichen Honig und leckere Marmelade her und auch echter Schweizer Käse wird produziert. Wer gerne Weißbier trinkt, wird überrascht sein, in dem kleinen Tal ein Bierparadies vorzufinden. In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zog der Schweizer Fritz Maurer in das Bumthang-Tal und gründete eine Käserei sowie eine Brauerei. Dort braut man nach alter Tradition das Weißbier Red Panda. Nur etwa 3.000 Flaschen pro Jahr verlassen das Sudhaus und werden per Hand etikettiert. Wer sich näher dafür interessiert, kann gegen einen Eintritt von umgerechnet vier Euro die Brauerei besichtigen und das Red Panda anschließend verkosten.

Damit beschließen wir unsere kulinarische Reise nach Bhutan und hoffen, ihr habt Appetit auf das Land im Himalaja bekommen. Und wenn ihr eine Reise dorthin plant, findet ihr die passende Begleitung bei uns unter Reisepartner Bhutan.


(© join my trip)

Geschrieben am 10.11.2017 von Erich in Kulinarik
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