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Rubrik: Kulinarik


(© join my trip)

Vor nicht allzu langer Zeit waren wir im Rahmen unserer Reihe „Reiseziele des Monats“ in der Bretagne zu Besuch und haben euch dabei versprochen, einmal einen näheren Blick in die Töpfe und Pfannen dieser interessanten Region in Westfrankreich zu werfen. Diese Versprechen lösen wir heute ein und stellen euch die Kulinarik der Bretagne ein wenig näher vor.

Grundsätzliches über die bretonische Küche

Wenig überraschend wird die Küche der Bretagne vom Meer bestimmt, ist die Region doch eine Halbinsel, die in den Atlantik hineinragt. Hummer aus der Bretagne gilt weltweit als einer der besten und auch die Belon-Austern sind im wahrsten Sinn des Wortes in aller Munde. Auf dem Gemüsesektor sind es die Artischocken, die nicht unerwähnt bleiben dürfen. Aufgrund der geografischen Lage der Bretagne, kommen hier natürlich häufig frischer Fisch und Meeresfrüchte aus dem Atlantik auf den Tisch. Was Fleisch betrifft, ist das sogenannte Salzlamm eine Spezialität der Bretagne. Da durch die Nähe des Atlantiks die Wiesen mit Meeressalz gesättigt sind, ist das Fleisch der Lämmer besonders schmackhaft. Nicht zu vergessen sind die überaus einfallsreichen Küchenchefs der Region, die die Bretagne zu einer der besten Kulinarikgebiete in Frankreich gemacht haben.

Die Muscheln aus der Bretagne

Wie bereits erwähnt genießen die Austern aus der Bretagne einen weltweit einzigartigen Ruf. Vor allem die Muscheln aus Cancale sind etwa Besonderes. Schon die französischen Könige ließen sich die Austern aus der kleinen Hafenstadt zwischen dem weltberühmten Klosterberg Mont-Saint-Michel und Saint-Melo kommen, um sie zu genießen. Seit dem Jahre 1994 ist das Örtchen Cancale als „site remarquable du goût“ für die einmalige Austernqualität ausgezeichnet. Aber auch die Jakobsmuscheln aus der Bretagne sind nicht von schlechten Eltern. Diese sind am besten von der Nordküste aus den Hafenorten Hafenorte Erquy und Saint-Quay-Portrieux. Man kann den Fischern in Erquy dabei zusehen, wie sie die Muscheln im Hafen in Säcken ausladen und geht dann in eines der vielen Hafenrestaurants und probiert sie in den unterschiedlichsten Zubereitungsweisen.

Fleischliche Köstlichkeiten aus der Bretagne

Neben den Meeresprodukten gibt’s in der Bretagne natürlich auch Fleischgerichte. Dazu zählen Schweine- und Kuttelwürste wie andouillettes und boudin, die von einer bäuerlichen derben Küche am Lande zeugen. Aber auch die Schweinshaxe und Wildschweinhartwürste stehen bei den Bretonen auf dem Speisezettel. Im Süden der Halbinsel pflegt man eine ganz besondere Vorliebe für Froschschenkel und in der Region von Nantes lieben die Genießer Entengerichte. Vom Salzlamm wurde ja schon berichtet und diese lässt man sich am besten als agneau présalé mit Röstkartoffeln und weißen Bohnen schmecken.

Das bretonische Salz

Eine weitere bretonische Spezialität ist das Meeressalz, das nicht nur dem Lammfleisch ein außerordentliches Aroma verleiht. Die mit Meersalz gewürzte Butter stellt eine der Grundlagen der Küche in der Bretagne dar. 1980 wurde in Frankreich das Salzbutterkaramell des bretonischen Chocolatiers Henri Leroux zum besten Bonbon gekürt, das auch in Eis, Dessertsoßen und auch als Brotaufstrich zu verputzen ist. Und dass das Salz als Würze für Gerichte aller Art im Einsatz ist, liegt eigentlich auf der Hand.

Die Bretagne – die Heimat der Crêpes

Nicht nur das Meer spielt eine entscheidende Rolle in der bretonischen Küche. Die Region gilt als die Heimat der französischen Crêpes und Galettes. Crêpes bäckt man aus hellem Teig und füllt sie in der Regel süß. Galettes werden aus dunklem Buchweizenmehl hergestellt und mit einer herzhaften Füllung versehen. Traditionell gibt’s die Galette „complète“ mit Schinken, Käse und Ei belegt, aber auch mit Ziegenkäse, Ente, Kartoffelpüree oder Feigenkonfitüre sind sie eine Gaumenschmaus. Die süßen Crêpes erfreuen sich auch als sogenannte Gavottes – das sind getrocknete Varianten der Teigköstlichkeit – größter Beliebtheit. Diese werden aus einem sehr dünnen Teig zu kleinen Rollen geformt und pur oder mit Schokolade überzogen genossen. Nicht umsonst wird in Gourin im Morbihan ein Wettbewerb um das größte Crêpe ausgetragen.

Das trinkt man in der Bretagne

Zu den Crêpes und Galettes trinkt man gerne bretonischen Cidre. Besonders köstlich ist dieser aus der Cornouaille im Südwesten und aus dem Rance-Tal im Nordosten der Halbinsel. Als Aperitif mit einem Schuss Johannisbeerlikör – Kir breton – ist er sehr beliebt. Eine weitere Cidrespezialität ist der Royal Guillevic, der als Einziger über ein rotes Label verfügt. Der legendäre „Chouchen“ ist ein Likör, wobei bei der Erzeugung Honig in Wein oder Wasser vergoren wird und auch die bretonischen Biere genießen einen ausgezeichneten Ruf. Zudem gibt es in der Bretagne ganz hervorragende Brennereien, die exzellentes Lebenswasser – Whiskey – herzustellen verstehen.

Damit beschließen wir unseren kulinarischen Ausflug in die Bretagne und hoffen, ihr sei ein wenig neugierig auf den Westen Frankreichs geworden. Und wenn ihr noch auf der Suche nach einer Begleitung für einen Trip an die französische Atlantikküste sein, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Frankreich.


(© join my trip)

Geschrieben am 15.09.2017 von Erich in Kulinarik
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