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Rubrik: Ökoreisen


(© join my trip)

Immer öfter hört oder liest man von nachhaltigem Reisen. Grund genug für uns, sich zu diesem Thema ein wenig schlau zu machen, um herauszufinden, was es damit genau auf sich hat. Viele große Reiseveranstalter und zahlreiche kleine Initiativen setzen verstärkt auf nachhaltige Reiseangebote. Doch ob diese angenommen und auch gebucht werden, entscheidet am Ende doch der Reisende selbst.

2017 – das Jahr des nachhaltigen Tourismus

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2017 zum „International Year of Sustainable Tourism“ – zum Jahr des nachhaltigen Tourismus – ausgerufen. Der Mensch entwickelt immer mehr ein Bewusstsein für die Umwelt und erkennt wie wichtig es ist, die Naturräume zu erhalt. Allerdings wenn es um das eigene Leben, hier im Sinne des Urlaubs, geht, drücken viele ein Auge zu und machen eine Ausnahme von der durchaus vorhandenen Konsequenz. Trotzdem ist ein Trend hin auch in den Ferien umweltbewusst zu leben, zu erkennen.

Das Einfache rückt in den Fokus

Für viele Reisende wird das Einfache wieder wichtiger und man ist bereit, im Hotelzimmer auf den Fernseher und WLAN zu verzichten. So gibt es die Initiative „Sleep Green Hotels“, die sich als Wertegemeinschaft von Individual-Hotels sieht. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, den schonenden und sensiblen Umgang mit den natürlichen Ressourcen auf einer ganzheitlichen Ebene als Standard zu definieren und so die Tourismusbranche in gewisser Weise zu revolutionieren. Diese deutsch-österreichische Zusammenarbeit hat sich selbst sehr strenge Aufnahmekriterien gegeben. So reicht es zum Beispiel nicht, wenn ein Hotel „Grün wäscht“. Wer sich ambitioniert zeigt, aber im Augenblick noch nicht alle Kriterien erfüllt, darf sich „Friend of Sleep Green“ nennen.

Die „Sleep Green Hotels“

Im heurigen April wurde von den „Sleep Green Hotels“ die erste Green Travel Conferenc auf die Beine gestellt, die ein starkes Zeichen dafür ist, das in der Reisebranche Nachhaltigkeit immer wichtiger wird. Präsentiert wurden hier innovative Projekte, die alle auf die Schonung der Umwelt ausgerichtet sind. So wurde zum Beispiel das Elektroauto Sion vorgestellt, das über in die Karosserie integrierte Solarzellen verfügt. Ein weiteres Projekt, das man hier diskutierte, ist der Hyperloop von Warr. Ausgedacht hat sich dieses der Gründer von SpaceX, Elon Musk. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, innerhalb einer halben Stunde von Los Angeles nach San Francisco zu reisen. Gelingen soll das durch mit einer von Münchner TU-Studenten erfundenen Transportkapsel, die in der Hyperloop-Röhre die Passagiere befördert. Bis es allerdings soweit ist, Reisende mittels Unterdruck als Rohrpost zu verschicken, denkt man über die klassischen Transportmittel und deren nachhaltige Verbesserung nach.

Grüne Urlaubsmobilität

Wenn man von nachhaltigem Reisen spricht, steht meistens das Transportmittel im Fokus. So hat man zum Beispiel in den letzten Jahren den Kerosinverbrauch von Flugzeugen deutlich senken können und die Industrie arbeitet hier auch weiter an Verbesserungen. Allerdings sind Flugreisen weiterhin sehr CO2-intensiv und können nicht unbedingt als „grün“ bezeichnet werden. Daher wird vorgeschlagen, dass man weniger Kurztrips an sehr weit entfernte Reiseziele unternimmt und die Reisedauer mit der Entfernung abstimmt. Reisen nach Asien etwa sollten mindestens drei Wochen dauern. Ein anderer Ansatz ist, die Nachhaltigkeit über die Wertschöpfung in den Zielgebieten voranzutreiben, wie man es schon bei Wanderreisen beobachten kann. Aber auch von Tourismusveranstaltern initiierte Bildungsprojekte in entlegenen Bergdörfern oder eine nepalesische Solarschule sind hier zu nennen. Man kann Gutes eben auch am anderen Ende der Welt in Eigeninitiative tun. Vor den Florida Keys taucht man mit Meeresbiologen und kümmert sich dabei um den Schutz und die Instandhaltung von Korallenriffen. Aber auch kleine Dinge, wie etwa im Hotel nicht jeden Tag die Handtücher oder die Bettwäsche wechseln zu lassen, trägt einen Teil zur Nachhaltigkeit des Reisens bei.

Nachhaltigkeitszertifikate für das Reisen

Das internationale Zertifizierung- und Beratungssystem TourCert möchte unberührte Natur, spannenden Begegnungen und das authentisches Erleben der Gastkultur so unter einen Hut bringen, dass alle Beteiligten etwas davon haben. TourCert bringt auf Nachhaltigkeit großen Wert legende Tourismusunternehmen aus Europa und Südamerika in einem Gütezeichen zusammen. Betriebe, die dieses unabhängige Zertifikat führen, stehen für außerordentliche Qualität in Hinblick auf Umweltverträglichkeit und einen Nutzen für den Reisenden, die Anbieter und die Menschen im Reiseland. So trägt das Zertifizierungssystem dazu bei, dass sich die Reisebranche nachhaltig entwickelt und die Bevölkerung vor Ort – im angesprochenen Lateinamerika – eine bessere Zukunft vor Augen hat.

Wir hoffen, ihr habt unseren kleinen Artikel über die Nachhaltigkeit bei Reisen interessant gefunden und er hat euch ein wenig zum Nachdenken angeregt. Und wenn ihr eine Reise nach Südamerika plant, hierzu noch auf der Suche nach der passenden Begleitung seid, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Südamerika.


(© join my trip)

Geschrieben am 30.06.2017 von Erich in Ökoreisen
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