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Rubrik: Packrafting

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Habt ihr schon einmal vom Packrafting gehört? Wenn nicht, wird unser Artikel über diese neue Outdoor-Trendsportart hoffentlich ein wenig Licht in die Sache bringen.
Zuallererst gilt es einmal den Begriff „Packrafting“ zu klären. Unter Packrafting versteht man im weitesten Sinne die Kombination aus Paddelsport – dem klassischen Kanusport – und einer Trekking-Tour. Dabei wird ein ultraleichtes spezielles Schlauchboot mit in den Rucksack gepackt, ein Berg erklommen und anschließend mit dem Boot einen Bach oder Fluss hinuntergepaddelt. Selbstverständlich gibt es für das Packrafting noch zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten, auf die später noch zurück zu kommen sein wird.
Der Begriff „Packrafting“ kommt – woher sonst – aus dem Amerikanischen und ist für uns Europäer eher unglücklich gewählt. Denn das „Rafting“ suggeriert dabei, dass es sich hierbei um eine Sportart handelt, die immer mit Wildwasser in Verbindung steht. Dass dem nur zum Teil so ist, wird sich im Laufe dieses Artikels noch klären.

Kurze Geschichte des Packraftings


Man mag es kaum glauben, aber der Beginn des Packraftings reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Als im Jahre 1844 ein Leutnant der Britischen Marine namens Sir Peter Halkett sein „Cloth-Boat“ vorstellte, kann man dies durchaus als Geburtsstunde des Packraftings bezeichnen. Er konstruierte das erste aufblasbare Boot – damals noch aus Stoff –, das man überall hin mitnehmen konnte. Man konnte das Boot dem Namen „Cloth“ entsprechend zuerst als Mantel tragen und wenn nötig zu einem funktionstüchtigen Boot umfunktionieren. Als Paddel dienten dabei der Wanderstock und als Segel der mitgeführte Regenschirm. Sir Halkett dachte bei seinen Booten vornehmlich an den Einsatz in der kanadischen Wildnis und tatsächlich kamen sie auch bei der Suche nach Überlebenden von Franklins Nordwestpassagen-Expedition zur Anwendung. Mit damals dreieinhalb Kilo Gewicht war das „Cloth-Boat“ auch nach heutigen Maßstäben schon äußerst leicht.
Danach geriet seine Erfindung für lange Zeit in Vergessenheit, denn die Schlauchboote nahmen eine andere Entwicklungsrichtung und wurden immer schwerer und größer.
Doch Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde der Ruf von Trekkingbegeisterten nach leichten, tragbaren Booten wieder lauter. Diese setzten kleine, leichte und robuste Boote – zu Beginn zumeist aus Militärbeständen – ein, um Flüsse, Fjorde und Seen zu überqueren. Vor allem in Nordamerika gelangen so zahlreiche Erstbefahrungen von bis dahin unwegsamen Gewässern.
Allerdings sollte es noch bis zu Beginn des neuen Jahrtausends dauern, ehe die Industrie tatsächlich voll auf den Trend Packrafting einzuschwenken begann.
Mit dem Aufkommen neuer Materialien und deren Verarbeitung aber auch neuer Konstruktionsformen wurde es nun möglich, extrem leichte, ungemein robuste und vor allem komfortabel transportierbare Schlauchboote zu entwickeln, die den Ansprüchen der Sportler in jeder Hinsicht gerecht wurden. Entscheidende Beiträge zur Popularisierung des Packraftings kamen vom anerkannten „Backpackers Best Award“ und der „Boaters Best Pick“ im amerikanischen „Paddlers Magazine“ 2005.
Heutige Packrafting-Boote sind nicht schwerer als drei Kilo, sind aus äußerst widerstandsfähigem Material gefertigt und vor allem für die unterschiedlichsten Bereiche einsetzbar.

Packrafting – die Abwechslung macht es aus

Wie eingangs erwähnt handelt es sich beim Packrafting um eine Kombination aus Trekking oder Wandern und einer Kanutour. Doch damit nicht genug, denn die Möglichkeiten des Packraftings sind weit vielfältiger. So kann man zum Beispiel die leichten Rucksackboote in die Satteltaschen seines Fahrrades packen, an einen See fahren und schon ist man bestens für eine entspannte Bootstour gerüstet.
Aber auch im Winter – das Schlagwort hierfür heißt Skipaddeln – können die robusten Boote eingesetzt werden. Vorraussetzung hierfür ist natürlich eine kälteunempfindliche Konstitution des Sportlers.
Eine weitere Möglichkeit bietet das Rollerboating. Einfach die Rollerskates angeschnallt, das Boot eingepackt und entlang eines Flusses losgelaufen. Zurück geht es dann ganz entspannt mit dem Schlauchboot.
Darüber hinaus setzen auch immer mehr Angler und Jäger auf die vielfältigen Einsatzbereiche dieser innovativen Bootstypen.
Letztlich aber ist es doch am spannendsten mit dem Boot in unsere Berge zu gehen und anschließend einen Wildbach hinunterzujagen. Bitte beachtet dabei, dass es nicht überall erlaubt ist und nehmt bei euren Packrafting-Unternehmungen auch Rücksicht auf die Flora und Fauna.
Wenn ihr euch nun näher für den neuen Trendsport Packrafting interessiert, findet ihr auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks einen lässigen Bericht des Bergsteigermagazins „Bergauf – Bergab“ darüber.
Bei uns hingegen findet ihr unter Reisepartner Outdoor mit Sicherheit die passende Begleitung für spannende Trekking-, Wandern- und Klettertouren.

Geschrieben am 10.06.2014 von Erich in Packrafting
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