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Rubrik: Städtereise


(© Diego Alterbach)

Ihr plant diesen Herbst noch einen Städtetrip? Wie wäre es da mit Warschau? Wenn ihr der der polnischen Hauptstadt einen Besuch abstatten wollt, findet ihr hier ein paar Highlights der zehntgrößten Metropole der Europäischen Union.
Touristisches Aushängeschild Polens ist ja eigentlich Krakau, aber auch Warschau hat für einen Städtetrip jede Menge zu bieten. Beginnen wollen wir unseren Ausflug an die polnische Weichsel mit einem kleinen geschichtlichen Überblick.

Kleine Geschichte von Warschau

Die heute 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt Warschau wurde 1321 mit dem Namen Warseuiensis erstmals erwähnt, doch siedelten hier Menschen schon sehr viel länger.
Die erste befestigte Siedlung auf dem heutigen Stadtgebiet dürfte das aus dem 9. Jahrhundert dokumentierte Stare Bródno sein. 300 Jahre später entstand dann auf dem Weichselkliff am linken Ufer Jazdów – ein Sitz der masowischen Herzöge. Da hier der Handelsweg vom Schwarzen Meer zur Ostsee vorbeiführte, erlebte Jazdów einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und wurde schnell größer.
Nach der litauisch-polnischen Union im Jahre 1368 entwickelte sich Warschau aufgrund seiner zentralen Lage recht schnell und kam dann 1526 zu Polen. Damit erlangte das Warschauer Bürgertum von König Sigismund I. umfassende Handelsprivilegien, die den Aufschwung der Stadt weiter vorantrieben.
Nachdem es 1596 zu einem Brand auf dem Krakauer Wawel gekommen war, entschloss sich König Sigismund III. Wasa dazu, die Residenz der Könige von Polen nach Warschau zu verlegen. Im Zuge dessen wurde der ehemalige Sitz der Herzöge von Masowien umfassend ausgebaut und es entstanden zahlreiche neue Gebäude und Warschau durfte sich bis 1795 Königsstadt nennen.
1655 bis 1657 wurde die Stadt im Zuge des Nordischen Krieges von den Schweden, Siebenbürgern und Brandenburgern zerstört und geplündert.
Die Zerstörungen waren so groß, dass diese Zeit als die „Schwedische Sintflut“ in die Stadtgeschichte einging. Warschau erholte sich relativ rasch wieder davon, wurde jedoch 1734 erneut von schwedischen und auch russischen Truppen zerstört. Während des 18. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine weitere Blütezeit und wurde ein wichtiges europäisches Zentrum der Aufklärung und des Klassizismus. Warschau hatte damals mehr als 150.000 Einwohner und war eine der größten Städte des Kontinents.
Nach den napoleonischen Kriegen und dem Wiener Kongress wurde die Weichselstadt Hauptstadt des Königreichs Polen, das die russischen Zaren in Personalunion mit Russland regierten.
Im Jahre 1830 kam es zum berühmten Novemberaufstand gegen die russischen Besatzer und der russische Zar wurde durch den Sejm als polnischer König abgesetzt. Doch die Russen schlugen zurück und mehr als 30.000 Warschauer emigrierten, darunter der berühmte Komponist Frédéric Chopin.
Polen und Warschau wurden Russland wieder einverleibt und das blieben sie auch bis zum 1. Weltkrieg. In diesem wurde die Stadt von deutschen Truppen besetzt und das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn errichteten ein provisorisches Königreich mit der Hauptstadt Warschau. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges verfolgten die Westmächte diesen Plan weiter und der 11. November 1918 gilt als der Unabhängigkeitstag Polens.
Im September 1939 kam es zum Angriff der deutschen Armee auf Polen, was auch den Beginn des 2. Weltkrieges bedeutete. Hier wurde die Stadt nun zum Zentrum von erbitternden Kämpfen und die Juden wurden im berüchtigten Warschauer Ghetto eingeschlossen.
Am 18. April 1943 kam es hier zum bekannten Aufstand unter der Führung von Mordechaj Anielewicz und Marek Edelman, als Reaktion auf die Liquidierung des Ghettos durch die Waffen-SS.
Er war die größte Erhebung gegen die Deutschen im besetzten Europa während des 2. Weltkrieges.
Nach der Wende von 1989 setzte in Warschau ein unglaublicher Bauboom ein, sodass man die Stadt zu Recht als größte Baustelle Europas bezeichnen konnte. Die City ist heute geprägt von modernen Hochhäusern, mondänen Einkaufsstraßen und zahlreichen Restaurants und Clubs.

Sehenswertes in Warschau

Die Johanneskathedrale ist seit dem späten 18. Jahrhundert die Domkirche der Erzbischöfe von Warschau und die älteste Kirche der Stadt. Sie ist die Grabstätte der masowischen Herzöge und vieler polnischer Persönlichkeiten. Zudem ist sie letzte Ruhestätte des letzten polnischen Königs Stanislaus II. und des Literaturnobelpreisträger Henryk Sienkiewicz.
Das Warschauer Königsschloss, wie man es heute besichtigen kann, ist ein historisierender Neubau der 1970er bis 1980er Jahre. Die Ursprünge des Schlosses gehen auf das 13. und 14. Jahrhundert zurück, wobei der Schlosshügel selbst bereits seit mehr als 8.000 Jahren besiedelt wird. Als Warschau dann Königsstadt wurde, errichtete man zwischen den Jahren 1598 und 1619 ein fünfeckiges Schloss, das heute in der Rekonstruktion zu besuchen ist.
Der spätbarocke Palast unter dem Blechdach verdankt seinen ungewöhnlichen Namen dem Material, mit dem er gedeckt wurde. Der Palast war das erste Gebäude in Warschau, das statt eines Schindeldaches ein Blechdach erhielt. Im 18. Jahrhundert diente er den Freimaurern als Loge.
Weitere sehenswerte Gebäude sind der Krasinski Palast und der Wilanow Palast.
Nicht versäumen sollte man bei einem Besuch in Warschau einen Bummel durch die Altstadt, dem historischen Zentrum der Stadt. Diese wurde leider im 2. Weltkrieg völlig zerstörte aber von 1949 bis 1955 vollständig und weitgehende originalgetreu wiederaufgebaut und zählt seit 1980 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir hoffen, euch mit unserem kleinen Ausflug in die polnische Hauptstadt ein wenig neugierig auf Warschau gemacht zu haben. Und wenn ihr noch auf der Suche nach einer Begleitung für einen Trip dorthin seid, findet ihr diese mit Sicherheit bei uns auf join my trip unter Reisepartner Warschau.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 23.10.2015 von Erich in Reise und Urlaub Städtereise
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