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Rubrik: Reiseziel des Monats


(© join my trip)

Unser Reiseziel des Monats August ist mit Gibraltar ein britisches Überseegebiet, das jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Bevor wir euch diese ein wenig näher vorstellen wollen, gibt’s aber wie immer einen kleinen geschichtlichen Überblick. Schließlich will man ja wissen, warum in Gibraltar alles so ist, wie es ist.

Kleine Geschichte von Gibraltar

Gibraltar liegt an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, ist 6,5 km2 Kilometer groß und gilt als eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt.
Erste Siedlungsspuren finden sich in der Gegend von Gibraltar aus der Steinzeit in den zahlreichen Höhlen, die es hier gibt. So nimmt man an, dass in der berühmten Gorham-Höhle, von der noch zu sprechen sein wird, bereits vor 28.000 Jahren Menschen wohnten.
In der Antike galt dann der Felsen von Gibraltar als eine der legendären Säulen des Herkules, die im Altertum das Ende der Welt bedeuteten. Anders als in weiten Teilen Europas, finden sich in Gibraltar keine römischen Spuren und erst die Westgoten lassen sich hier nachweisen.
Im Jahre 711 wurde der Felsen dann von den Arabern und Berbern erobert und auch der Name „Gibraltar“ stammt aus dem Arabischen – Jabal ṬÄ�riq „Berg des Tarik“.
In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde die erste Festung in Gibraltar – das Moorisch Castle – errichtet, die im man immer weiter ausbaute. Die Araber herrschten bis zum Ende der Reconquista im Jahre 1462 über Gibraltar und ihre Spuren sind bis heute unübersehbar. Danach übernahm Spanien die Oberhoheit über das kleine Gebiet zur Grenze nach Afrika.
Am 25. April 1607 kam es infolge des Achtzigjährigen Krieges zwischen der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande und Spanien zur legendären Schlacht bei Gibraltar. Dabei vernichtete die holländische Flotte eine in der Bucht von Gibraltar ankernde Flotte der Spanier.
Als dann im 17. und 18. Jahrhundert die Engländer mit den Holländern um die Herrschaft auf den Ozeanen kämpften, war die Straße von Gibraltar von hoher strategischer Bedeutung.
Zwischen den Auseinandersetzungen kam es aber immer wieder zu gemeinsamen Aktionen der Holländer und Engländer gegen Dritte. So wurde am 4. August 1704 Gibraltar von einer englisch-holländischen Flotte erobert. Die anschließende Belagerung durch Spanien blieb erfolglos. Und neun Jahre später wurde Gibraltar im Vertrag von Utrecht formell den Briten zugesprochen. In weiterer Folge versuchte Spanien immer wieder, Gibraltar zu erobern, scheiterte aber jedes Mal. Infolge dieser Versuche wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts Tunnel – die sogenannten Great Siege Tunnels – in den Fels gegraben, um die Festung einzunehmen. Jedoch ohne Erfolg. 1830 wurde Gibraltar dann eine britische Kronkolonie und ist das bis zum heutigen Tag geblieben.
Im Zweiten Weltkrieg siedelte man die Zivilbevölkerung von Gibraltar um und der Felsen wurde in eine unterirdische Festung für mehr als 15.000 Soldaten umgewandelt. Dabei entstanden weitere Tunnel, die heute als World war II Tunnels bekannt sind. Ziel dieser Einrichtungen war es, einem Angriff der Deutschen Truppen auf das strategisch ungemein wichtige Gibraltar abzuwehren. Die Deutsche Wehrmacht hatte laut einem Operationsentwurf vom 20. August 1940 tatsächlich vor, Gibraltar einzunehmen. Das Unternehmen „Felix“ gelang jedoch nie zur Ausführung, da Spanien im Zweiten Weltkrieg neutral blieb. 1942 schlug General Eisenhower sein Hauptquartier in Gibraltar auf, um von hier aus die anglo-amerikanische Invasion Französisch-Nordafrikas – die Operation Torch – vorzubereiten.
Im 20. Jahrhundert kam es immer wieder zu Spannungen zwischen Großbritannien und Spanien, das Gibraltar zurückhaben wollte. So war zum Beispiel von 1969 bis 1985 die Grenze zu Spanien geschlossen. 2002 fand ein Referendum statt, bei dem sich 99 Prozent der etwas mehr als 30.000 Einwohner für einen Verbleib im Vereinigten Königreich aussprachen.
Nach so viel Geschichte, wollen wir doch mal sehen, was es in Gibraltar alles zu entdecken gibt.

Der Fels von Gibraltar und die Affen

Wie bereits erwähnt, nannte man den 426 Meter hohen Felsen von Gibraltar eine der Säulen des Herkules, auf denen nach dem antiken Weltbild das Himmelszelt ruht. Zudem markierte er im Altertum das Ende der bekannten Welt. Heute ist der monolithische Kalksteinfelsen, der den größten Teil der Halbinsel Gibraltar bedeckt, zum überwiegenden Teil ein Naturschutzgebiet und eine Touristenattraktion. Vor allem die Affen, die hier leben – sie sind die einzigen wildleben Affen Europas –, haben eine wahre Freude an den Besuchern. Woher die Berberaffen stammen ist ungeklärt. Doch man nimmt an, dass sie von Menschen aus Marokko eingeführt wurden.
Es gibt eine Legende, die besagt, dass die Herrschaft der Briten zu Ende gehe, wenn die letzten Affen den Felsen verlassen. Hintergrund dazu ist, dass die Affen während der Belagerung von Gibraltar im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg die Engländer vor einem Angriff der Spanier und Franzosen gewarnt haben sollen.

Die Befestigungsanlagen von Gibraltar

Die Maurische Burg – das Moorish Castle – ist eine von vielen Befestigungsanlagen auf und in dem Felsen von Gibraltar. Sie wurde 711 von Tariq ibn Ziyad, einem Kriegsherrn der Berber, erbaut. Besonders imposant an der Burg ist der Tower of Homage – der Turm der Ehre oder Huld.
Eine weitere berühmte Befestigungsanlage ist die Mauer Kaiser Karls V. Sie wurde 1552 in der Mitte der Halbinsel errichtet und über sie kann man den Felsen direkt erklimmen.
Einen Besuch wert sind auch die unzähligen Tunnel, die im Laufe der Jahrhunderte in den Felsen geschlagen wurden. Zumeist wurden sie wie die Great Siege und die World War II Tunnels im Zuge von kriegerischen Auseinandersetzungen angelegt.
Diese und viele weitere Befestigungsanlagen kann man heute auf dem gesamten Felsen entdecken und die meisten von ihnen sind zugänglich. Sie waren der Garant dafür, das Gibraltar seit dem Mittelalter nicht mehr erobert werden konnte. Nicht umsonst lautet ein englisches Sprichwort: Solid as the Rock of Gibraltar. Und das Motto von Gibraltar spricht ebenso für sich: Nulli Expugnabilis Hosti – für keinen Feind bezwingbar.

Die Höhlen von Gibraltar

Neben den Befestigungsanlagen sind die natürlichen Höhlen von Gibraltar ein Touristenmagnet. Vor allem die berühmte Gorham-Höhle zieht immer wieder Menschen aus aller Welt in ihren Bann. Diese Höhle ist eine wichtige archäologische Fundstelle und wurde im Mittelpaläolithikums Jahrtausende lang von Neandertalern bewohnt. So fand man hier unter anderem Messeerklingen, Schaber zu Fellverarbeitung und Reste von Delfinen, Schildkröten und Muschelschalen. Man nimmt an, dass bereits vor 28.000 Jahren hier Menschen lebten.
Allerdings hat man in jüngster Zeit eine rund 300 Quadratzentimeter große Fläche gefunden, auf der acht rautenförmig sich kreuzende Linien in den Fels eingeritzt sind. Die Forschung datiert diese Kreuzschraffur auf ein Alter von mindestens 39.000 Jahren.
Vom Eingang der Gorham-Höhle, die in etwa 40 Meter lang ist, hat man einen traumhaften Blick über das Mittelmeer. Also unbedingt besuchen.
Eine weitere Höhle, in die man unbedingt einen Blick riskieren sollte, ist die Tropfsteinhöhle St. Michael’s Cave.

Europa Point

Europa Point ist der englische Name für die flache Landzunge am Südende von Gibraltar.
Hier steht eine alte maurische Moschee aus dem frühen 8. Jahrhundert, als die Mauren sich anschickten die Iberische Halbinsel zu erobern. Nach dem Sieg der Reconquista bis zur Eroberung durch die Engländer war das Gebäude eine christliche Kirche und diente dann militärischen Zwecken. Heute ist es wieder eine Kirche – das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Europa.
Am äußersten Ende der Landzunge steht der Leuchtturm Europa Point Lighthouse, der im Jahre 1841 erbaut wurde. Selbstverständlich darf auch ein ausgiebiger Bummel durch die engen Gassen der Stadt nicht fehlen. Hier kann man das eine oder andere architektonische Kleinod entdecken und es sich in den Cafés und Restaurants gut gehen lassen.

Damit sind wir schon am Ende unsere kleinen Reise an die Südspitze der Iberischen Halbinsel angelangt. Ihr habt vor, dem Felsen von Gibraltar einen Beuch abzustatten, habt aber für diesen Trip noch keine Begleitung? Dann schaut einfach bei uns auf join my trip unter Reisepartner Gibraltar vorbei.


(© join my trip)

Geschrieben am 22.07.2016 von Erich in Reiseziel des Monats
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