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Rubrik: Reiseziel des Monats


(© join my trip)

Der Winter heuer dauert nun schon sehr lange und er ist im Vergleich zu den vorangegangenen auch relativ schneereich und kalt. Grund genug für uns, mit dem Reiseziel des Monats März nach Süden in die Sonne zu flitzen. Genauer gesagt, geht es in und auf den Inselstaat Kap Verde im Zentralatlantik. Bevor wir euch dort ein paar Highlights vorstellen, gibt’s wie immer bei dieser Gelegenheit ein paar Facts und eine kurze Geschichte zu unserem Urlaubsziel.

Wissenswerte über Kap Verde

Kap Verde – auf Portugiesisch Cabo Verde – ist ein Inselstaat aus 15, davon neun bewohnten, Inseln, eben die Kapverdischen Inseln, der rund 600 Kilometer vor der westafrikanischen Küste liegt. Etwas mehr als 500.000 Menschen leben hier und die Hauptstadt ist Praia. Unterschieden wird die Inselgruppe zwischen den südlichen und den nördlichen Inseln über dem Wind.
Entdeckt wurden die damals noch unbewohnten Eilande 1456 vom Venezianer Alvise Cadamosto, der im Dienste Portugals unterwegs war. Ein weiterer Italiener, der Genueser Antonio da Noli, der ebenfalls im Auftrag vom Heinrich dem Seefahrer übers Meer schipperte, erkundete 1458 mit Diogo Gomes die Kapverdischen Inseln. Der Kapitän gab der Inselgruppe den Namen Ilhas de Cabo Verde und begann drei Jahre später als Gouverneur der portugiesischen Krone mit der Besiedelung des Archipels. Der Name „Cabo Verde“ stammt vom „Grünen Kap“ an der westafrikanischen Küste und spiegelt die spätmittelalterliche Entdeckungsgeschichte sowie deren Navigation und Technik wider. Die damaligen Seefahrer folgten bis zum 18. Jahrhundert, als man ab da die geografische Länge der Insel genau bestimmen konnte, der Küste Westafrikas bis zum Grünen Kap, um das Archipel im Atlantik nicht zu verfehlen.
1532 wurde auf den Kapverden ein eigenständiges Bistum eingerichtet und die Inseln erhielten den offiziellen Status einer portugiesischen Kolonie. Kap Verde wurde zu einer Militärstation und zu einem Ausgangspunkt für weitere Entdeckungsfahrten.
Bis ins frühe 17. Jahrhundert war die Insel Santiago wichtig für den transatlantischen Sklavenhandel und diente hierzu als Umschlags- und Versorgungsstation. Die Engländer machten danach den natürlichen Hafen von Mindelo auf São Vicente zu einem bedeutenden Handelsplatz für den Salz- und Kohlehandel für die aufkommende Dampfschifffahrt im 19. Jahrhundert. In den 1880er Jahren liefen auf São Vicente neun transatlantische Unterseekabel zusammen.
Die jüngere Geschichte der Kapverden erreichte einen traurigen Höhepunkt, als während der Estado Novo unter António de Oliveira Salazar, auf Santiago das Konzentrationslager Tarrafal (Campo do Tarrafal) eingerichtet wurde. Zahlreiche linke Intellektuelle prägten die gemeinsame Bewegung gegen das autoritäre Estado-Novo-Regime mit, dass nach der Nelkenrevolution 1974 zusammenbrach. Infolgedessen wurden Vorbereitungen getroffen, Kap Verde in die Unabhängigkeit zu entlassen. 1975 wurden die Inseln über dem Wind im Bemühen um einen Zusammenschluss mit Guinea-Bissau auf dem afrikanischen Festland unabhängig und es kam in weiterer Folge zu Errichtung einer marxistischen Diktatur. Sehr schnell entwickelten sich Spannungen zwischen dem von Schwarzafrikanern geprägtem Guinea-Bissau und den von kreolischen Mulatten beherrschten Kapverdischen Inseln. 1981 gab es einen blutigen Putsch in Bissau und die Bemühungen der Vereinigung mit den Inseln wurden aufgegeben. In den 1990er Jahren endete der Einparteienstaat in Kap Verde und es wurde ein Mehrparteiensystem eingeführt. Seither herrscht auf den Inseln über den Wind eine neoliberale, marktwirtschaftlich orientierte Politik und der Archipel wurde für Touristen immer interessanter.

Unterwegs in Praia

Nach unserem kurzen Ausflug in die Geschichte von Kap Verde wollen wir uns einmal umsehen, was es auf den Inseln über dem Wind so alles zu entdecken gibt. Beginnen wollen wir in der Hauptstadt Praia auf der Insel Santiago. Ungefähr 140.000 Menschen leben hier und die Stadt ist die größte sowie das Wirtschaftszentrum von Kap Verde. Zudem ist Praia der Sitz des römisch-katholischen Bistums Santiago de Cabo Verde.
1615 wurden auf dem Felsplateau – dem heutigen historischen Zentrum der Stadt – das Dorf Santa Maria gegründet. Am Strand – portugiesisch praia – mit dem Namen Gamboa legten im Laufe der Zeit immer mehr Schiffe an, um sich die Hafengebühren für den damaligen kapverdischen Haupthafen Ribeira Grande zu sparen. Nach dessen wirtschaftlichen Niedergang wurde Santa Maria 1770 zum Hauptort und Verwaltungssitz der Kapverden gemacht. Im 19. Jahrhundert wurde kräftig gebaut und 1858 erhielt der Ort die Rechte einer Stadt – cidade. Zu den Sehenswürdigkeiten, der mittlerweile in Praia umbenannten Stadt, zählen die Kaserne Quartel Jaime Mota und zahlreiche aus der Gründerzeit stammende Häuser. In einem davon ist in der historischen Altstadt das Museu Etnográfico da Praia untergebracht, das man gesehen haben muss. Weitere Highlights sind das Rathaus – das Câmara Municipal – und die Hauptkirche der Stadt.

Die Vulkaninsel Fogo

Hobbyvulkanologen und Naturliebhaber werden mit der Insel Fogo ihre wahre Freude haben. Auf dem kleinen Eiland befindet sich eine der grandiosesten Vulkanlandschaften der Welt.
Der Pico de Fogo, wie der über 2.800 Meter hohe Vulkan heißt, hat die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks mit abgebrochener Spitze und brach im Jahre 2014 zu letzten Mal aus. Vom Örtchen Mosteiros aus kann man in die Caldeira wandern und man hat hierzu einen Klettersteig eingerichtet und die innere Umrundung des Pico abgesichert. Zudem gibt’s hier qualifizierte Führer und zwei einfache Pensionen für die Übernachtung.
Doch nicht nur der Feuerberg ist hier sehenswert. Auf Fogo finden sich auch halbfeuchte Nebelwälder mit tropischer Vegetation und endemischen Pflanzen sowie im Nordosten Kaffeeplantagen. Kein Wunder also, das die Insel vor allem bei Wandertouristen einen ausgezeichneten Ruf genießt. Das mediterran anmutende Hauptstädtchen der Insel São Filipe bietet den Sonnenhungrigen tiefschwarze Lavastrände, schön renovierten Häuser aus der Kolonialzeit und eine beschauliche Atmosphäre.

Endlose Sandstände auf Maio

Für relaxte Strandtage ist die Insel Maio wie geschaffen. Vom Tourismus noch weitgehend unberührt, ist Beschaulichkeit eines der großen Themen auf dem kleinen Eiland. Man hat hier den Eindruck, in ein anderes Jahrhundert versetzt zu sein. Helle, scheinbar endlose Sandstrände laden zum Baden und Entspannen ein und im Hauptort Vila do Maio gibt’s ein paar ganz ausgezeichnete Restaurants. Die Insel selbst wurde als eine der ersten der Gruppe entdeckt und wurde in überraschender Regelmäßigkeit immer wieder von Piraten überfallen.

Fischen auf São Nicolau

Wer gerne Angelt ist auf der Insel São Nicolau genau richtig. Auch heute noch ist der Fischfang die wichtigste Einnahmequelle der Insel und Hobbyfischer finden hier einige tolle Stellen, wo sie ihrer Passion in vollen Zügen nachgehen können.
Die Strände der Insel sind schwarz wie die Nacht, da sie sehr viel Jod, Titan und weitere Spurenelement enthalten. Der Sand gilt als Heilmittel gegen viele Beschwerden, vor allem gegen Knochenkrankheiten. Langsam aber sicher entwickeln sich die Strände daher zu echten Pilgerorten, wo Kranke Linderungen suchen.
Dank der vielen engen Täler im zerklüfteten Inneren ist die Insel auch eine wunderbare Destination für Wanderungen. An guten Tagen kann man vom Gipfel des Monte Gordo alle anderen Eilande der Kapverdischen Insel sehen, da Maio ungefähr in der Mitte des Archipels liegt.

Damit sind wir auch schon am Ende unserer Reise in dem Zentralatlantik und hoffen, euch ein wenig neugierig auf die Inseln über dem Wind gemacht zu haben. Und wenn ihr für einen Trip dorthin noch auf der Suche nach einer passenden Begleitung seid, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Kap Verde.


(© join my trip)

Geschrieben am 24.02.2017 von Erich in Reiseziel des Monats
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