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Rubrik: Reiseziel des Monats


(© Diego Alterbach)

Unser Reiseziel des Monats richtet sich an alle unter euch, die dem tristen Novemberwetter entfliehen und dabei eine neue Kultur entdecken wollen.
Die Wüstenstadt Buchara ist nicht unbedingt eine alltägliche Destination, dafür aber umso interessanter. Hier wollen wir euch die Stadt an der berühmten Seidenstraße ein wenig näher vorstellen.

Facts über Buchara/Buxoro

Buchara, das in der Landessprache Buxoro heißt, liegt in Usbekistan und ist die Hauptstadt der Provinz Buchara.
Knapp 270.000 Menschen leben hier und die Metropole ist eine der wichtigsten Industrie- und Handelszentren in Zentralasien. Hauptsprache ist Tadschikisch, eine Form des Persischen.
Die Oase, in der Buchara/Buxoro liegt, befindet sich in Sogdien, einer historischen Gegend, die einst Teil des persischen Achämenidenreiches war. Wann genau die Wüstenstadt gegründet wurde, ist unbekannt, doch die ältesten Funde stammen aus griechisch-baktrischer Zeit.
Im 7. Jahrhundert griffen immer wieder muslimische Araber die wichtige Handelsstadt an, konnten in Buxoro aber keine dauerhafte Herrschaft errichten. Erst im 9. Jahrhundert kam unter den persischen Samaniden Ruhe in die Stadt und Buxoro wurde die Hauptstadt eines mächtigen Reiches. Die Metropole entwickelte sich zu einem Zentrum für den Handel, das Handwerk und auch des Islam.
Nach dem Einfall der Türken um das Jahr 1000 verlor Buxoro zwar an politischer Bedeutung, doch kulturell blühte die Stadt weiter, was an zahlreichen Bauwerken aus dieser Zeit abzulesen ist.
1220 eroberten die Truppen des legendären Dschingis Kahn die Stadt und zerstörten sie zu einem großen Teil. Der Nachfolger des legendären Eroberers Ögedei Khan ließ sie wieder aufbauen und die Stadt erholte sich wirtschaftlich recht schnell.
Nach dem Ende der sogenannten Timuridenzeit entstand in Zentralasien mit dem Usbeken-Khanat eine neue Macht, unter der Buchara im 16. und 17. Jahrhundert eine weitere Blütezeit erleben durfte. Als Hauptstadt der ersten usbekischen Dynastie – der Scheibaniden – wurde Buxoro zu einer der wichtigsten Städte in Zentralasien. Noch heute zeugen zahlreiche Bauten von der Bedeutung der Stadt in dieser Zeit.
Als das Emirat Buchara nach der russischen Eroberung im 19. Jahrhundert seine Unabhängigkeit verlor, wurde Buxoro zwar nicht besetzt, doch geriet es durch den russisch-bucharischen Handelsvertrag von 1868 unter die faktische Kontrolle des Zarenreiches.
Im Jahre 1920 besetzte dann im Zuge des russischen Bürgerkrieges die Rote Armee das Emirat und bei schweren Kämpfen wurde rund ein Dreiviertel von Buxoro zerstört.
1924 wurde Buchara in die neu gegründete Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik und damit in die Sowjetunion eingegliedert.
1991 wurde Usbekistan ein unabhängiger Staat und Buxoro ist seither eine der größten Städte in dem noch jungen Staat.

Heiß und staubig ist es, …

… wenn man in Buxoro unterwegs ist. Was auch nicht verwundert, da die Stadt doch in einer Oase mitten in der Kysylkum-Wüste liegt und auf den Besucher wie ein wahr gewordenes Märchen aus 1001 Nacht wirkt. Beinahe 150 architektonischen Meisterwerken aus den unterschiedlichsten Jahrhunderten zeugen von der Pracht und Herrlichkeit des Orients. Seit 1993 ist die Altstadt von Buxoro mit ihren vielen Moscheen, Kuppeln und Palästen UNESCO-Weltkulturerbe.

Basare, Seidenstraße und Baumwolle

Wo in früheren Zeiten Karawanen über die Seidenstraße zogen und Rast machten, wird heute wie eh und jäh gefeilscht und gehandelt. Das Warenangebot reicht dabei von handgefertigten Messern und wertvollen Teppichen über Marionetten und Kupfergeschirr bis hin zu orientalischen Gewürzen und edlen Stoffen. Usbekistan gehört zu den weltweit fünf größten Baumwollproduzenten und daher ist der Stoff auch in Buxoro allgegenwärtig.

Unterwegs in der Altstadt

Die vielen Basare und die bereits erwähnten Baudenkmäler sorgen in der Altstadt für ein ganz besonderes Flair, dem man sich bei einem Besuch nur schwer entziehen kann. Eine der imposantesten Bauten ist die Ark-Festung – der frühere Palast des Emirs. Die mächtige Zitadelle wird von einer 13 Meter hohen Mauer umgeben und verfügt auf einer künstlichen Anhöhe über eine Moschee aus dem Jahre 1712. Vor der Festung liegt der Registan-Platz, wo man einst öffentliche Hinrichtungen durchgeführt hatte. Ging man früher am Palastportal ohne sich zu verbeugen vorbei, setzte man sich der Gefahr aus, ausgepeitscht zu werden. Weiter Highlights, die man bei einem Besuch von Buxoro unbedingt besucht haben soll, ist das Poi-Kalon-Ensemble. Dazu gehören unter anderem ein 46 Meter hohes Minarett aus dem Jahre 1127, eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert und der 1536 eröffneten Arab-Madrasa. Dabei handelt es sich um die älteste, seit beinahe 500 Jahre durchgehend im Betrieb befindliche Koranschule in Zentralasien.
Früher zündete man in den zahlreichen Minaretten der Stadt ein Feuer an und machte Sie so zu Leuchttürmen in der Wüste. Von hier wurden auch die Gläubigen vom Muezzin zum Gebet gerufen und früher Verbrecher in die Tiefe gestoßen.
Im Westen der Altstadt liegt mit dem Ismail-Samani-Mausoleum aus dem 9. Jahrhundert das älteste Bauwerk der islamischen Welt. Der zehn Mal zehn Meter große Prachtbau ist vollständig aus gebrannten Ziegeln errichtet. Es gibt die Sage, dass jeder, der das Mausoleum drei Mal gegen den Uhrzeigersinn umrundet, einen Wunsch frei hätte.
Ein weiterer berühmter Bau ist das Chasma-Ayub-Mausoleum aus dem 12. Jahrhundert. In ihrem Innern befindet sich die Hiobs-(Ayub-)Quelle. Der Legende nach herrschte einst in Buchara eine große Dürre und die Menschen drohten zu verdursten. In dieser Zeit der Not kam Hiob zufällig hierher, stieß seinen Stab in die Erde und schon sprudelt Wasser aus dem Boden.

join my trip Tipp für Buchara/Buxoro

Unser Tipp für eine Reise nach Buxoro dreht sich um die Anreise und Formalitäten, die man erledigen muss, wenn man hier Urlaub machen will. Von Deutschland aus fliegen die Lufthansa und Germania Taschkent und Urganch an. Und von Salzburg aus gelangt man mit Turkish über Istanbul nach Usbekistan. Danach nimmt man am besten den Bus, um nach Buxoro zu kommen. Man benötigt für die Einreise ein Visum, das es für sieben Tage um 60, für 15 Tage um 70 und für bis zu 30 Tage um 80 Euro gibt.
Weiter Infos zu den Reiseformalitäten gibt’s auf www.uzbektourism.uz und www.buxoro.uz.

Wir hoffen, euch ein wenig neugierig auf Buchara/Buxoro gemacht zu haben und falls ihr auf der Suche nach einer Begleitung in den Orient seid, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Usbekistan.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 30.10.2015 von Erich in Reiseziel des Monats
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