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Rubrik: Reiseziel des Monats


(© Diego Alterbach)

Langsam aber sicher neigt sich der Sommer seinem Ende zu. Doch ist das kein Grund, nicht auch im September einen Urlaub mit Sonne, Strand und Meer anzutreten. Daher haben wir als Reiseziel des Monats Septembers mit Istrien eine Destination ausgesucht, die schnell zu erreichen ist, jede Menge Sonne und Meer sowie zahlrieche kulturelle Highlights zu bieten hat.

Allgemeines über Istrien

Istrien ist die größte Halbinsel in der nördlichen Adria und liegt zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner-Bucht. Der Name „Istrien“ geht vermutlich auf die „Histrier“ zurück, die hier in der Antike ansässig waren. Ob es sich dabei um einen Stamm handelte, der zu dem Illyrern oder den Venetern gehörte, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. Apropos Antike: Schon im 3. Jahrhundert vor Christus unternahmen die Römer Kriegszüge nach Istrien. Zum einen wollten sie die Halbinsel in ihr Reich integrieren und zum andern wollten sie Piraten bekämpfen, die in Istrien ihre Unterschlüpfe hatten. Nachdem Rom Istrien eroberte, hielt die römische Kultur Einzug auf der Halbinsel. Zahlreiche einmalige Bauwerke vor allem aus der Zeit der Kaiser Augustus und Tiberius zeugen noch heute von der Herrschaft des römischen Imperiums.
Im Mittelalter wurde Istrien in das fränkische Reich eingegliedert, bevor es im Hochmittelalter an Kärnten fiel.
In der frühen Neuzeit übernahmen die Venezianer für 400 Jahre die Herrschaft über die Halbinsel. Aus dieser Zeit stammt das noch heute klar erkennbare venezianische Flair vieler Küstenstädte in Istrien.
Nach dem Frieden von Campo Formio 1797 besetzte das Kaiserreich Österreich Istrien. Nach einer kurzen Zugehörigkeit zu Frankreich und Italien kam die Halbinsel dann 1815 wieder zu Österreich und wurde ab 1849 das Kronland Österreichisches Küstenland. Auch diese Zeit wird durch zahlreiche Bauwerke vor allem in Pula bezeugt.
Im 20. Jahrhundert wurde Istrien nach dem 1. Weltkrieg zunächst italienisch, bevor es nach dem 2. Weltkrieg dem Staat Jugoslawien zugesprochen wurde. Nach dem Zerfall Jugoslawiens, ging der größte Teil der Halbinsel an Kroatien und der Rest im Norden an Slowenien. Bis heute streiten beide Staaten um den genauen Verlauf der Seegrenzen im Golf von Triest.
Wir wollen uns bei unserer Reise durch Istrien auf den kroatischen Teil konzentrieren und im Süden in Pula starten.

Pula – Rom und das Kaiserreich Österreich-Ungarn lassen grüßen

Wie bereits berichtet haben die Römer in Istrien deutliche Spuren hinterlassen. So auch in Pula, der größten Stadt der Halbinsel.
Hauptattraktion und auch das Wahrzeichen der Stadt ist zweifellos das prächtige Amphitheater. Errichtet wurde es von Kaiser Augustus und von einem seiner Nachfolger, Kaiser Vespasian, erweitert. Mit Platz für mehr als 23.000 Menschen ist es eines der größten Amphitheater, das von den Römern jemals erbaut wurden. Das imposante Bauwerk ist zu besichtigen und es finden heute hier auch zahlreiche Veranstaltungen wie etwa das Filmfestival von Pula statt.
Weitere sehenswerte Bauten aus der Römerzeit sind der Sergierbogen aus dem 1. Jahrhundert vor Christus und vor allem der Augustustempel aus dem 1. Jahrhundert nach Christus.
Wenn man nach dem „römischen Streifzug“ durch Pula dann durch die Altstadt flaniert, entdeckt man hier zahlreiche Häuser und Villen aus der k. u. k.-Zeit. Als man Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien nach einem neuen Militärhafen suchte, fiel die Wahl auf Pula. So wurde die Stadt zum Hauptkriegshafen von Österreich-Ungarn, was eine rege Bautätigkeit nach sich zog. Mittelpunkt dabei war das Seearsenal, das heute eine moderne Werft ist. Neben Kasernen, Magazinen und Marineschulen entstanden in der Zeit auch zahlreichen Villen am Monte Paradiso, die von Marineoffiziersfamilien bewohnt wurden und noch heute das Bild des Cottegeviertels prägen.

Limski-Kanal und Grottenolm

Nach der ausgedehnten Sightseeing-Tour durch Pula haben wir uns eine wenig Natur verdient. Nur wenige Kilometer nördlich von Rovinj liegt der Limski-Kanal, der in Istrien auch Limbucht oder Limfjord genannt wird. Dabei handelt es sich um einen schmalen, zehn Kilometer langen Meeresarm, der eigentlich kein Fjord, sondern eine Ria ist. Er entstand nicht durch einen Gletscher, sondern durch einen Fluss. Entlang des Meeresarmes gibt es zahlreiche Fisch- und Muschelzuchten und man kann bei einer Bootstour mit etwas Glück hier auch Delphine beobachten. Zudem befindet sich in der Nähe des Limski-Kanals die Grotte des heiligen Romualdo von Ravenna.
Ein weiteres Naturhighlight ist die Tropfsteinhöhle Baredine in der Nähe von PoreÄ�, wo der legendäre Grottenolm haust. Man kann die Höhle bei einer Führung, die knapp eine dreiviertel Stunde lang dauert, besichtigen. Auf einem 300 Meter langen Pfad werden in fünf rot schimmernden Höhlen Stalagmiten und Stalaktiten zu wahren Fantasiegebilden, die faszinieren. Und hier begegnet man auch dem sagenhaften Grottenolm. Das blinde, kleine und rosarote Tierchen ist nur in diesem Karstgebiet heimisch und daher eine echte zoologische Sensation.
Und wer sich gerne als echter Höhlenforscher betätigen will, kann sich ausgerüstet mit Stirnlampe und Klettergurt in die Weiten des unterirdischen Reichs aufmachen.

join my trip Tipp für Istrien

Wenn ihr nach Istrien in die Ferien fahrt, solltet ihr das nach Möglichkeit mit dem Auto tun. Es gibt hier so viele kleine Orte – auch im Hinterland – und natürlich Buchten zu entdecken, dass es ratsam ist, möglichst mobil zu sein. Egal ob ihr dabei Campen oder in einem Hotel nächtigen wollt, für beide Varianten gibt es in Istrien mehr als genug Möglichkeiten.
Und wenn ihr noch einen Reisepartner für Istrien sucht, findet ihr diesen mit Sicherheit bei uns auf Reisepartner Kroatien.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 28.08.2015 von Erich in Reiseziel des Monats
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