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Rubrik: Roadtrip


(© join my trip)

Unterwegs auf der Dingle-Halbinsel

Es ist wieder einmal an der Zeit, ein schönes Stück Welt auf der Straße zu erkunden. Dazu haben wir uns heute im Rahmen unserer Reihe „Traumstraßen der Welt“ auf dem Wild Atlantic Way in Irland begeben und da der zu lang für einen Artikel ist, haben wir uns das Teilstück Slea Head Drive herausgesucht. Zunächst gibt’s ein paar Facts über den Wild Atlantic Way und den Slea Head Drive, bevor wir schauen, was es entlang letzterem zu entdecken gibt.

Der Wild Atlantic Way und der Slea Head Drive

Der Wild Atlantic Way – auf Irisch-Gälisch Slí an Atlantaigh Fhiáin – ist eine Panoramastraße, die sich über 2.5000 Kilometer entlang der irischen Westküste erstreckt. Sie nimmt ihren Anfang im County Donegal im irischen Norden und endet in Kinsale im County Cork im Süden. Der Wild Atlantic Way gilt als eine der längsten zusammenhängenden Küstenstraßen weltweit und wurde am 1. April 2014 offiziell eröffnet. Der Slea Head Drive ist ein nur etwa 30 Kilometer langes Teilstück der Straße und befindet sich auf der Dingle-Halbinsel. Trotz ihrer Kürze ist die Straße äußerst spektakulär und liegt auf dem Slea Head, einer kleinen Landzunge auf der Halbinsel.

Die Landzunge Slea Head

Hier befinden sich einige sehenswerte alte Forts, zahlreiche unterirdische Gänge sowie historische Steinkreise und die für Irland so typischen Hochkreuze. Darüber hinaus gibt’s die sogenannten Beehive Huts. Das sind kreisrunde Gebetszellen von Eremiten. Der Ort, der wie die Landzunge Slea Head heißt, ist mit einem großen weißen Kruzifix markiert und man hat von hier aus einen traumhaften Panoramablick, der im Süden bis zu dem Skellings und im Norden bis nach Dunmore Head – dem westlichsten Punkt Irlands – reicht. Und westlich hat man die Blasket Islands im Blick. In der Bucht von Smerwick liegt auf einem Felsvorsprung die Festung Dún, die von den Spaniern 1579 als Stützpunkt gebaut wurde. Im November desselben Jahres stürmten die britischen Besatzer auf Befehl des legendären Sir Walter Raleigh die Festung und sie töteten nicht weniger als 600 Spanier.

Übersetzen zu den Blasket Island

Wenn man auf dem Slea Head Drive unterwegs ist, sollte man unbedingt einen Abstecher auf die Blasket Island machen. Die Inselgruppe ist unbewohnt, wobei auf fünf von ihnen früher Menschen lebten. Von Dunquin aus kann man mit Booten zu den Inseln übersetzten. Nachdem viele Jahrhunderte die Inseln besiedelt waren, erachtete man in Irland die Lebensbedingungen hier als nicht mehr zivilisationsgerecht und nachdem auch der Fischfang rückläufig war, evakuierte man die letzten 22 Einwohner von Great Blasket Island 1953 auf das Festland. Die Lebensweise auf der Inselgruppe gilt bis heute als überaus archaisch immer wieder interessieren sich Anthropologen, Soziologen und Sprachwissenschaftlern dafür. Besonders spannend für die Forscher sind dabei die autobiographischen Lebensbeschreibungen der ehemaligen Inselbewohner, wobei die von Tomás Ó Criomhthains – Thomas O’Crohan, 1857–1937 – Autobiographie An tOileánach (engl. The Islandman, dt. Die Boote fahren nicht mehr aus) die wohl bekannteste ist.

Die Beehive Huts

Im Mittelalter flohen die Bücher lesenden, friedliebende Mönche von den Wirren des europäischen Kontinents nach Irland und ließen sich auch in Slea Head nieder. Sie verbrachten oft als Eremiten ihr Leben in einfachen Steiniglus, die man aufgrund ihrer Form Beehive Huts – Bienenstockhütten – nannte. Zahlreiche dieser einfachen Behausungen sind auf der Dingle-Halbinsel erhalten und können besichtigt werden.

Am Coumeenole Beach

Der Westen von Irland kann auch Strand, wie man am Beispiel des Coumeenole Beach feststellen wird. Der idyllische Strand ist ein Symbolbild für Irland und bietet saftige grüne Wiesen mit grasenden Schafen und kleinen Steinhäusern und -mauern. Sanfte Hügel fallen hier zu imposanten steilen Klippen ab und am feinen Sandstrand brechen sich die Wellen des tiefblauen Atlantiks. Wer mutig genug und kälteunempfindlich ist, kann hier ein mehr als erfrischendes Bad im Meer nehmen.

Zu Besuch in Dingle Town

Unsere letzte Station auf dem Slea Head Drive ist der Hauptort der Halbinsel – Dingle Town. Das Städtchen ist ein charmanter Fischerort und mit etwas mehr als 2.000 Einwohner die größte gälisch sprechende Stadt in Irland. Wann Dingle gegründet wurde, ist nicht bekannt und im Mittelalter gab es hier gleich drei Castles – die sogenannten Tower House’s. von Dingle aus kann man zu spannenden Walbeobachtungen auf den Atlantik hinausfahren und über 30 Jahre lang ist der legendäre Delfin Fungie, der in der Dingle Bay seinen Spaß hat, die absolute Sensation der Stadt. Kulinarikfans finden hier ausgezeichnete Restaurants für Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten und die zahlreichen Pubs bieten bestes Bier, Livemusik und eine lockere Atmosphäre.

Damit sind wir auch schon am Ende unseres Roadtrips auf dem Slea Head Drive und hoffen, ihr seid ein wenig neugierig auf die südwestliche Ecke Irlands geworden. Und wenn ihr für euren nächsten mobilen Urlaub noch auf der Suche nach einer passenden Begleitung seid, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Roadtrip.


(© join my trip)

Geschrieben am 06.10.2017 von Erich in Roadtrip
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