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Rubrik: Schneeschuhwandern


(© Diego Alterbach)

Der Schnee lässt hierzulande zwar noch auf sich warten, doch er kommt bestimmt. Eine der tollsten Möglichkeiten, um eine traumhafte Schneelandschaft zu erkunden ist das Schneeschuhwandern, das sich bei euch immer größerer Beliebtheit erfreut. Grund genug für uns, euch einmal die wichtigsten Facts für diese Form des Wintersports ein wenig näher zu bringen. Während wir uns diese Woche mit den Ursprüngen und Möglichkeiten des Schneeschuhwanderns auseinandersetzen, geben wir euch nächste Woche einen Überblick zur Ausrüstung und dem Verhalten in der Natur bei Schneeschuhwanderungen.

Kleine Geschichte des Schneeschuhwanderns

Bei Schneeschuhen handelt es sich um Hilfsmittel zur Fortbewegung in schneereichen Gebieten, die es schon sehr lange gibt. Schneeschuhe verteilen das Körpergewicht einigermaßen gleichmäßig auf eine größere Fläche und verhindern so, dass man in den Schnee einsinkt.
Historisch gesehen ist der Ursprung der Schneeschuhe weitgehend unbekannt. Aber schon der griechische Geschichtsschreiber und Philosoph Strabo berichtete im 1. Jahrhundert vor Christus, dass in Armenien runde Holzflächen und im Kaukasus flache Lederflächen benutzt wurden, um über den Schnee zu laufen.
Auch die indigenen Einwohner Nordamerikas gebrauchten eine Schneeschuhart, um sich rasch über hohe Schneemengen fortzubewegen. Die Inuit kannten sogar zwei verschieden Arten von Schneeschuhen – eine dreieckige 45 Zentimeter lange und eine runde Form.
Erst allmählich setzte sich diese Art der Fortbewegung im Schnee in Europa durch und wurden hauptsächlich von Holzfällern und Fährtensuchern benutzt.
Die traditionellen Schneeschuhe wurden zumeist aus einem einzelnen Holzstück – in der Regel aus der Weiß-Esche – hergestellt, das zu einem ovalen Ring gebogen wurde. Danach wurde sie an den Enden befestigt und in der Mitte durch eine Kreuzstange stabilisiert. Der so entstandene Rahmen wurde in der Mitte mit Lederstreifen von Rentieren oder Rindern bespannt, wobei hinter der Kreuzstrebe eine kleine Öffnung für den Zeh ausgespart wurde. Befestigt wurden die Schneeschuhe am Mokassin meist mit Lederriemen, ab und an auch mit Schnallen. Solche Schuhe werden auch heute noch von den Ureinwohnern Amerikas hergestellt und verkauft.

Schneeschuhe heute

Früher bezeichnete man auch Skier als Schneeschuhe. Bestes Beispiel hierzu ist das Buch „Auf Schneeschuhen durch Grönland“ das von Fridtjof Nansens im 19. Jahrhundert verfasste.
Heute werden Schneeschuhe weniger als Fortbewegungsmittel, sondern viel mehr als Sportgeräte betrachtet. Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich das Wandern aber auch das Laufen mit Schneeschuhen zu einer Trendsportart entwickelt, die vor allem vom Menschen betrieben wird, die in aller Ruhe die Natur erleben wollen. Auch Nichtskifahrer greifen gerne auf diese Wintersportalternative zurück, um sich im Winter im Freien sportlich zu betätigen. So gut wie jeder Berggipfel, der mit Tourenskiern erreichbar ist, eignet sich auch für eine Schneeschuhwanderung. Zu einem echten Volkssport hat sich das Schneeschuhlaufen in den französischen Alpen entwickelt. Ganze Tourismusregionen haben sich hier auf diese Sportart eingerichtet und bieten professionell geführte Touren an. Aber auch kommerzielle Reiseveranstalter haben das Potential des Schneeschuhwanderns erkannt und führen dementsprechende Angebot. Selbstverständlich gibt es mittlerweile auch eine unüberschaubare Menge an Führerliteratur spezielle für Schneeschuhwanderer.

Vorteile des Schneeschuhwanderns

Das Schneeschuhwandern bietet eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber dem klassischen Skifahren und dem Tourengehen. So kennt es nahezu keine Altergrenze und ermöglicht so ein gemeinsames spannendes Wintererlebnis für alle Altersgruppen
Darüber hinaus erfordert das Schneeschuhlaufen so gut wie keine Vorkenntnisse. Jeder der laufen oder wandern kann, kann auch mit den Schneeschuhen unterwegs sein. Schneeschuhwandern ist auch eine häufig genutzte Alternative für das Langlaufen, vor allem in steilerem Gebieten, wo es keine gespurten Loipen gibt. Es genügt bereits eine Schneedecke von 15 Zentimeter, um mit den Schneeschuhen aufzubrechen und nach oben hin gibt es hier keine Grenzen. Jede Art von Schnee kann so gegangen werden, was den Vorteil hat, dass man weniger abhängig von den äußeren Bedingungen – wie zum Beispiel die Tourengeher – ist. Zudem gibt es keinen Aufwand bei der Präparierung der Sportgeräte und die Ausrüstung ist im Vergleich zu anderen Wintersportgeräten sehr günstig. So verfügen zum Beispiel passionierte Nordic Walker – die so das ganze Jahr über trainieren könne – beinahe über alles, was man für eine Schneeschuhwanderung braucht.

Wir hoffen, euch ein wenig neugierig auf diese Art des Wintersports gemacht zu haben und Ihr habt Lust bekommen, es auszuprobieren. Falls ihr noch auf der Suche nach einer Begleitung für ein Abenteuer in der verschneiten Bergwelt seid, findet ihr sie mit Sicherheit bei uns auf join my Tipp unter Reisepartner Schneeschuhwandern.

Nächste Woche wollen wir euch darüber informieren, wie die perfekte Ausrüstung aussieht und worauf ihr bei einer Tour mit Schneeschuhen achten solltet.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 11.12.2014 von Erich in Schneeschuhwandern
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