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Rubrik: Schneeschuhwandern


(© Diego Alterbach)

Wie letzte Woche versprochen, hier nun einige nützliche Tipps und Anregungen für Schneeschuhwanderungen. Auch wollen wir euch mit ein paar Hinweisen über das richtige Verhalten in der Natur bei den Touren geben. Zunächst aber wollen wir uns einmal ansehen, wir die richtige Ausrüstung für eine Schneeschuhwanderung aussieht.

Die Schneeschuhe

Es gibt verschiedene Arten von Schneeschuhen, wobei drei Formen am weitesten verbreitet sind. Bei der Wahl der Schneeschuhe sollten der Verwendungszweck und die Schneebeschaffenheit – Tief-, Firn oder Harschschnee – bedacht werden. Zudem spielt das Körpergewicht eine nicht unwesentliche Rolle.
Die Originals
Die Schneeschuhe, die überwiegende von Trappern verwendet werden, setzen sich aus einem gebogenen und an den Enden zusammengebundenen Holzstück und einer harzummantelten Lederbespannung zusammen. Da diese Art von Schneeschuh eine besonders große Auftrittsfläche hat, eignet sie sich besonders gut für flache, tief verschneite Gebiete.
Die Classics
Die Classics ähneln den Originals in der Form, bestehen aber aus eine Aluminiumrahmen und werden mit Kunststoff bespannt. Diese Schneeschuhart ist besonders robust und wird zumeist in einfachem Gelände und bei Tiefschnee eingesetzt. Allerdings geben sie bei Hangquerungen relativ wenig Halt, da der Aluminiumrahmen und die Kunststoffhaut eine zu große Gleitfläche aufweist.
Die Moderns
Die Moderns sind den Gelände- und Schneeverhältnissen in alpinem Gelände angepasst und werden zur Gänze aus Hartkunststoff hergestellt. Sie sind bis zu einer Kälte von –40 Grad resistent und in der Regel kleiner als die Classics und Originals. Sie weisen eine geringere Auftrittsfläche auf und verfügen über harscheisenartige Seitenschienen und spitze Stahlstifte. Zudem sind sie an der Bindung mit drehbar gelagerten steigeisenartigen Frontzacken ausgestattet. Diese Art von Schneeschuh eignet sich auch für hochalpine Touren mit steilen Querungen auf hartem Firn.

Die weitere Ausrüstung

Neben den Schneeschuhen selbst und zwei Skistöcken mit möglichst großem Teller gibt es eine Reihe weiterer Ausrüstungsgegenstände, die ihr unbedingt für solch eine Wanderung benötigt.
Da wäre einmal der Rucksack. Dieser sollte nach Möglichkeit wasserdicht sein und über eine Befestigungsvorrichtung für die Schneeschuhe verfügen.
Dann die Bergschuhe. Dazu könnt ihr natürlich die Schuhe verwenden, mit denen ihr im Sommer wandern geht. Allerdings sollten diese ebenfalls wasserdicht sein und euch natürlich bestens passen. Nicht fehlen dürfen – ähnlich wie beim Skitourengehen – Gamaschen. Diese verhindern, dass Schnee von oben in die Schuhe eindringt und euch so nasse Füße beschert. Ebenso sollte wetterfeste atmungsaktive Winterkleidung bei einer Schneeschuhwanderung eine Selbstverständlichkeit sein.
Besonders große Bedeutung kommt der Lawinenausrüstung bei. Diese sollte neben einer Lawinenschaufel, dem Verschüttungsgerät – dem Piepser – und der Lawinensonde auch einen Airbagrucksack enthalten. Darüber hinaus wären Avalanche-Ball und ein Avalung nicht schlecht.
Auch eine Notfallausrüstung solltet ihr immer mitführen, denn ein Unfall ist leider schnell passiert. Dazu gehören neben einem Erste-Hilfe-Set, dem Handy für Notrufe eine Rettungsdecke und ein Biwaksack.
Zu dieser Standartausrüstung kommen noch einige Zubehörteile, die das Schneeschuhwandern leichter machen. Dazu gehören zum Beispiel Steighilfen. Das ist ein Bügel, der wie ein hoher Schuhabsatz unter die Ferse geklappt werden kann. So sitzt der Fuß selbst beim Aufstieg waagrecht auf dem Schneeschuh auf und ermöglicht eine Kraftersparnis von bis zu 30 Prozent. Das Ein- und Ausklappen erfolgt zumeist mit dem Skistock. Weiteres Zubehör sind Stahlspikes, Harschkrallen und Shock-Absorber für gelengschonendes Laufen. Für einige Modelle gibt es auch Verlängerungsstücke für Tiefschnee oder höhere Gewichte.

Verhaltenregeln für eine Schneeschuhwanderung

Genauso wie bei Ski- und Wandertouren ist auch für eine Schneeschuhwanderung die Vorbereitung sehr wichtig. So ist das Einholen der aktuellen Lawinen- und Wettersituation ebenso ein Muss wie das Wissen über die körperliche Konstitution aller Tourenteilnehmer. Ebenso ist das Zeitmanagement ein wesentlicher Bestandteil der Tourplanung. Plant genügend Pausen ein und vergesst nicht, dass es im Winter rasch dunkel wird. Darüber hinaus darf auch ausreichendes Kartenmaterial nicht fehlen und achtet stets auf den Naturschutz.
Last but not least sucht euch für eure Schneeschuhwanderung ein Gebiet aus, wo es eine Einkehrmöglichkeit gibt. Denn eine Schneeschuhtour ohne abschließende Einkehr ist nur das halbe Vergnügen.

Wenn ihr euch an unsere Tipps einigermaßen halten steht einer unbeschwerten Schneeschuhwanderung eigentlich nichts mehr im Wege. Und wenn ihr noch auf der Suche nach einer Begleitung für diese Unternehmung seid, findet ihr diese bei uns auf join my trip unter Reisepartner Schneeschuhwandern.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 18.12.2014 von Erich in Schneeschuhwandern
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