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Rubrik: Skitour


(© join my trip)

Nicht mehr lange und der Winter beginnt auch kalendarisch. Viele von euch fiebern ihm schon entgegen, um ihre Spuren in die Pisten aber auch bei einer Skitour in unberührte Hänge zu brennen. Grund genug für uns, uns einmal umzuschauen, was es auf dem Bindungssektor für Tourenski getan hat. Der Bindung kommt bei Tourenski für unbeschwertes Wintersportvergnügen ein entscheidender Faktor zu und daher wollen wir hier einmal näher darauf eingehen. Es ist ja auch nicht so, dass jede Bindung zu jedem Skifahrer passt. Hier findet ihr einige Tipps, worauf ihr achten müsst, wenn ihr euch eine neue Ausrüstung zulegen wollt.

Welchen Ski fährst du?

Das ist wohl die unter Freeridern und Tourengehern am häufigsten gestellte Frage. Doch jeder, der sich ein wenig mit dem Material auskennt, weiß, dass diese Frage zu kurz greift. Selbstverständlich ist der Ski das Gerät, das die Verbindung zum Schnee herstellt und muss von guter Qualität sein. Die Eigenschaften des Skis sind entscheidend, ob man mit Spaß die Hänger runtercarft, oder ob man sich quälen muss. Auch muss der Ski auf das Können und den Fahrstils jeden Einzelnen angepasst sein und das gilt auch für den Skischuh. Wer kennt das nicht, wenn der Skischuh nicht perfekt passt. Vor allem Menschen mit „schwierigen Füßen“ können ein Lied davon singen wie mühsam es ist, den perfekten Schuh zu finden. Dieser sollte nicht drücken und reiben und beim Aufstieg und bei der Abfahrt die Kraft ideal übertragen.

Die Bindung als Übertragungsmechanismus

Für diese Kraftübertragung vom Körper auf die Ski ist die Bindung der entscheidende Faktor, dem man große Aufmerksamkeit schenken sollte. Hier hat sich die Industrie in den letzten Jahren eine Menge einfallen lassen und mittlerweile ist das Angebot im Fachhandel so groß geworden, dass man nur schwer die Übersicht behalten kann. Daher wollen wir euch hier einmal kurz zeigen, worauf es bei den Bindungen ankommt.

Die Rahmenbindung

Zuerst wollen wir einmal die Rahmenbindung ein wenig näher unter die Lupe nehmen. Hier sind der Vorder- und Hinterbacken mittels eines Steges verbunden, der beim Aufstieg entriegelt und bei der Abfahrt dann fixiert wird. Die Vorteil der Rahmenbindung sind großer Komfort, hohe Sicherheit und dass man sie fast an alle Schuhtypen anpassen kann. Als Nachteil kann man den begrenzten Aufstiegskomfort anführen. Das liegt darin begründet, dass der Drehpunkt der Bindung sehr weit vorne liegt und so die natürliche Abrollbewegung beim Gehen nur eingeschränkt zulässt. Zudem ist nicht bei allen Rahmenbindungen der Hinterbacken ideal fixiert und das macht sich bei der Abfahrt – allerdings nur für sehr gute Skifahrer – bemerkbar. Ein weiterer Nachteil ist das relativ hohe Gewicht der Rahmenbindung, was allerdings nicht wirklich zu bemerken ist.

Die Techbindung

Als nächstes wenden wir uns der Techbindung zu. Hier wird der Schuh mittels Tech-Insert an der Schuhspitze und Schuhferse mit dem Pin an der Bindung fixiert. Für den Aufstieg haben die Hersteller von Techbindungen unterschiedliche Lösungen für den Hinterbacken gefunden. Bei einigen kann man den Backen mit einem Hebel einfach auf der Bindungsplatte hin und her schieben, sodass die Ferse frei ist. Bei anderen Modellen lässt sich der Hinterbacken zur Seite drehen. Die Vorteile einer Techbindung wissen vor allem Tourengeher zu schätzen, die sehr oft und anspruchsvoll unterwegs sind. Der hohe Gehkomfort liegt darin begründet, dass der Drehpunkt zwischen einem und zwei Zentimeter hinter der Schuhspitze liegt. Dies ermöglicht ein natürliches ökonomisches Abrollen beim Aufstieg und die Schrittlänge kann im flachen Gelände groß gehalten werden. Zudem ist der Kraftaufwand im Steilen und bei Spitzkehren deutlich geringer. Als Nachteile könnte man den geringeren Einstiegskomfort und dass es hierzu ein wenig Übung braucht anführen. Auch bei der Abfahrtsperformance und bei der Kraftübertragung sind einige Modelle nicht ideal. Das heißt, dass weniger gute Skifahrer bei eisigen harten Abfahrten sich etwas schwerer tun werden. Der größte Nachteil bei Techbindungen ist aber die fehlende Sicherheitslösung im Aufstiegsmodus. Der Vorderbacken bleibt auch im Falle eines Sturzes oder – was hoffentlich nicht vorkommt – wenn man in eine Lawine kommt verriegelt. Damit erhöht sich die Verletzungsgefahr und man sollte das nicht unterschätzen.

Die Sicherheit bei den Bindungen

All jene, die auf eine hohe Auslösesicherheit bei seiner Tourenbindung Wert legen, sollten Folgendes beachten: Schuhe, die an der Ferse und Spitze stark abgenutzt sind, können die Auslösewerte stark beeinflussen. Darüber hinaus schränken abgetragene Sohlen den Kraftschluss am Vorderbacken ein, wenn sich dieser nicht mehr herunterdrehen lässt. Ein veritables Sicherheitsrisiko stellen abgenutzte oder beschädigte Pins und Schuhinserts dar und hier sollte der Schuh in jedem Fall erneuert werden.

Bekannte Probleme bei den Tourenbindungen

Wie auch bei allen anderen Ausrüstungsgegenständen gibt es auch bei den Tourenbindungen immer wieder Schwierigkeiten. Es ist anzuraten, dass man sich eine neue Bindung für seine Tourenski nicht im Erscheinungsjahr zulegen sollte. Aus Erfahrung weiß man, dass hier immer wieder Probleme auftreten, die dann in der nächsten Produktionsschiene behoben werden. Zumeist handelt es sich dabei um den Bruch des Hinterbackens – weniger des vorderen – oder um drehende Vorderbacken, die den Einstieg verkomplizieren. Auch verlorene Pins und rasche Abnützung von Bindungsteilen gehören hier erwähnt.

Was passt am besten?

Gleich vornweg: der Schuh, die Ski und die Bindung müssen stets eine Einheit bilden, um unbeschwert durch die Berge zu düsen. Sie müssen gemeinsam funktionieren und man sieht, wenn man unterwegs ist, immer wieder die atemberaubendsten Kombinationen. Grundsätzlich gilt festzustellen, dass nicht jeder Skitourenschuh in jede Skitourenbindung passt. Hier liegt wohl der größte Unterschied zum Skispaß auf den Pisten. Die Werbung macht den Wintersportlern immer wieder vor, dass superleichte aufstiegsorientierte Ski-Schuh-Bindungssets oder abfahrtsorientierte Kombinationen das Wesentliche sind. Doch viel wichtiger ist es, dass das Equipment ganz auf die Anforderungen und das Können des Tourengehers abgestimmt werden. Daher ist es wichtig, kundigen Rat in einem Fachgeschäft einzuholen und sich die gesamte Ausrüstung auf die individuellen Erfordernisse abstimmen zu lassen.

Wir hoffen, ihr könnt mit unseren Tipps für die ideale Bindung für das Tourengehen etwas anfangen und wünschen viel Spaß und vor allem keine Unfälle bei euren Ausflügen in die Berge. Und solltet ihr hierzu nach auf der Suche nach einer passenden Begleitung sein, findet ihr diese bei uns unter Reisepartner Skitour.


(© join my trip)

Geschrieben am 18.11.2016 von Erich in Skitour
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