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Rubrik: Skitour


(© Diego Alterbach)

Nachdem der Winter dieser Tage ein erstes Lebenszeichen gegeben hat, ist es an der Zeit, einmal über neues Material für den Tourenwinter nachzudenken. Wir wollen heute einmal einen Blick darauf werfen, was man so alles beachten sollte, wenn man sich neue Tourenski und Schuhe zulegen will. Dabei wollen wir keine Kaufempfehlung für bestimmte Modell oder Marken abgeben, sondern euch darüber informieren, was es so alles Neues am Markt gibt.

Wie jedes Jahr …

… gibt es auch heuer auf dem Skitourensektor wieder jede Menge neue Modelle. Allerdings setzen sich die technischen Trends der letzten Jahre fort. So gibt es eigentlich kein Skimodell mehr, das auf einen Tip-Rocker – in welcher Variante auch immer – verzichtet. Eines ist festzustellen: sämtliche Hersteller versuchen, ihre Skimodelle mit größtmöglichem Komfort zu planen und zu produzieren.

Die Länge des Rockers

Die effektive Kantenlänge, die auf der Schneeoberfläche aufliegt, wird umso kürzer, je größer die Rockerlänge ist. Dementsprechend wendiger und leichter ist es, mit dem Ski seine Schwünge in den Hang zu ziehen. Wer sportlicher unterwegs sein möchte, wird daher eine eher kürzere Rockerlänge wählen. Dabei sollte allerdings das Skiende nicht zu weich sein, denn bei Rücklage wirkt sich das bremsend aus.

Die Länge und die Breite der Tourenski

In der Regel gilt bei der Länge des Ski zu beachten, dass diese plus oder minus fünf Zentimeter der Körpergrößte betragen sollte. Weniger geübte Skifahrer werden daher eher die kürzere Variante bevorzugen. Bei „Profis“ kann sie schon mal um zehn Zentimeter überschritten werden.
Bei der Breite des Skis ist zu beachten, welchen Skityp man haben möchte.
Beim „Racer“ hat sich das Gewicht kaum reduziert. Mehr Neues gibt es bei renntauglichen Modellen. Diese bringen in etwa 200 bis 300 Gramm pro Paar mehr auf die Waage, sind dafür aber perfekt für rasante Abfahrten.
Der „Klassiker“, der in der Mitteltaillierung 80 bis 85 Zentimeter aufweist, besitzt Topeigenschaften, wenn es steil, eisig und hart wird. Zu fahren ist dieses Skimodell am besten bei mittlerer Geschwindigkeit bei kurzen bis mittleren Radien.
Die neuen „Tourenfreerider“ haben noch mal an Gewicht verloren. Sie besitzen bei nahezu allen Bedingungen hervorragende Abfahrtseigenschaften. Vor allem im Pulverschnee oder auf weichem Untergrund sind sie kaum zu toppen. In etwas höherem Tempo eignen sie sich ausgezeichnet auch für längere Touren.
Der „sportlich-schnelle Tourenfreerider“ ist wegen seiner erheblich aufwendigeren Bauweise etwas schwerer. Dafür besitzt er die klar besten Abfahrtseigenschaften. Auch wenn es „schlechten“ Schnee gibt, behält diese Modell Ruhe und garantiert ungetrübten Fahrspaß.

Beim Schuhkauf zu beachten

Wie beim alpinen Skilauf ist auch bei Touren der Schuh der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Daher ist beim Kauf eines neuen Schuhs einiges zu beachten. Auch hier gibt es heuer wieder zahlreichen neue Modelle, die allesamt mit verbesserter Passform und mehr Fun bei den Abfahrten punkten können.

Die Schuhgröße

Um mindestens fünf Zentimeter sollte das Fußbett des Innenschuhs länger als der Schuh sein. Noch mehr Komfort bieten thermopassbare Innenschuhe, die Größenunterschiede zwischen rechten und linken Fuß ausgleichen. Ideal ist es, wenn ihr beim Kauf der Schuhe in den richtigen Socken eine Viertelstunde im Geschäft herumlauft.

Die perfekte Passform

Es gibt unterschiedliche Leistenbreiten und -formen für sämtliche Füße. Am besten probiert man einige Modelle aus und achtet auf sein Gefühl. Wenn der Rist zu hoch ist, schafft eine dünne Sohle zwischen Innenschuh und Schale hier Abhilfe. Bei problematischen Füßen ist ein professionelles Schuhfitting anzuraten.

Abfahrts- oder aufstiegsorientiert

Ob abfahrts- oder aufstiegsorientiert hängt vor allem davon ab, wie ihr plant. Modelle, die auf die Abfahrt ausgerichtet sind, weisen zumeist ein höheres Gewicht auf. Dafür bietet sie mehr Halt und sorgen vor allem bei schwierigen Bedingungen für eine bessere Kraftübertragung. Sie sind vor allem für skitechnisch weniger Geübte zu empfehlen.
Wer mehr Wert auf einen komfortablen Anstieg legt und bei den Abfahrten keine Probleme hat, wird sich für einen aufstiegsorientierten Schuh entscheiden, der leichter ist.
Wichtig ist allerdings, dass die Eigenschaften von Schuh und Ski aufeinander abgestimmt sind. So ist ungetrübter Tourenspaß garantiert.

Die Bindungen

Auf dem Bindungssektor hat sich am wenigsten im letzten Jahr getan. Hier und dort ein paar Gramm weniger bei den Racemodellen. Für Kids gibt einige optimierte Modelle bei der Rahmenbindung sowie Bindungsadapter.
Ansonsten ist hier alles beim Alten, Bewährten geblieben.

join my trip Tipp für die Tourensaison

Damit ihr bei euren Skitouren so richtig Spaß habt, sollten weniger geübte Skifahrer am Anfang der Saison ein paar Touren entlang von Off-Pisten machen. Die hier gewonnenen Höhenmeter sind unbezahlbar, wenn es darum geht, sich an das Material zu gewöhnen. Zudem übt man die Abfahrten zunächst auf präparierten Pisten und man erhält so mehr Sicherheit.
Außerdem haben wir einen Buchtipp für euch. Im Anton Pustet Verlag ist ein neues Tourenbuch erschienen: „Skitouren Light“ von Thomas Neuhold. Vor allem Anfänger und Genusstourengeher werden ihre Freude mit dem Buch haben.

Wir hoffen, euch mit unserem kleinen Überblick über die technischen News auf dem Skitourensektor ein wenig Lust auf den Winter gemacht zu haben. Und da Sicherheit in den Bergen das Wichtigste ist, widmen wir in nächster Zeit einen Artikel der Lawinen-Standard-Notfall-Ausrüstung.
Ihr seid schon auf der Suche nach Gleichgesinnten für Skitouren? Bei uns auf join my trip werden ihr unter Reisepartner Skitouren fündig.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 27.11.2015 von Erich in Skitour
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