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Rubrik: Skitour


(© Diego Alterbach)

Diese Woche haben wir wieder einmal einen Skitouren-Tipp für euch. Mit der „Hochtirol“ wollen wir euch eine Skitour vorstellen, die sich an die gut trainierten unter euch wendet, dauert sie doch sechs Tage lang. Die „Hochtirol“ ist eine der schönsten und anspruchsvollsten Skitouren, die es in den italienischen und österreichischen Alpen gibt und die aufgrund ihrer Höhe und Länge auch ein wenig Wetterglück erfordert. Traut man sich diese zugegeben anstrengende Tour zu, wird man mit einigen der schönsten Gipfel der Ostalpen belohnt.
Ihren Anfang nimmt diese Alpenüberquerung in Südtirol, führt durch das imposanten Gletscher- und Gipfelgebiet der grandiosen Venedigergruppe bis zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner und endet im Glocknerdorf Kals in Osttirol.
Hier findet ihr nun die jeweiligen sechs Etappen für diese Tour, die euch nach ihrer Bewältigung sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

Erster Tag:

Ihren Ausgangspunkt nimmt die Skitour Hochtirol in Kasern im Südtiroler Arntal auf etwas über 1.500 Metern Seehöhe. Zunächst folgt man hier im Windtal einem alten Schmugglerpfad auf das Hintere Umbachtörl. Danach erfolgt die Abfahrt zum Umbalkees mit anschließendem Aufstieg zum über 3.000 Meter hohen Reggentörl bevor man über einen namenlosen Gletscher zur Essener- und Rostockerhütte abfährt, wo man für die Nacht Quartier bezieht. Diese erste Etappe ist in sieben bis acht Stunden zu bewältigen.

Zweiter Tag:

Am zweiten Tag bricht man von der Essener-Rostockerhütte auf zum Großen Geiger mit 3.360 Meter. Hierzu nimmt man zunächst entweder den Anstieg über den Talboden oder eine Rampe seitlich davon auf das Maurerkees. Danach geht’s hinauf zum bereits erwähnten Großen Geiger mit anschließender Abfahrt auf das Türmljoch. Hierzu könnt ihr sowohl die steile Aderkammrinne direkt zu Johannishütte als auch den Weg entlang des Sommerweges nehmen. Doch Vorsicht: Hier brechen unterhalb die Hänge sehr steil ab. Nach gut sechs Stunden ist dann das Tagesziel die Johannishütte erreicht.

Dritter Tag:

Der dritte Tag ist mit der Besteigung des Großvenedigers mit Sicherheit ein Highlight dieser Skitour. Der Anstieg führt zunächst über weite Hänge hinauf zum Defreggerhaus und über das Rainertörl hinauf auf den höchsten Berg im Salzburger Land. Danach erfolgt eine über zwei Kilometer lange Abfahrt über das Schlatenkees und vorbei an der Neuen Prager Hütte ins Innergschlöß – einem der schönsten Talschlüsse der Ostalpen. Im Anschluss geht es über Außergeschlöß durch das Tal hinauf zum Matreier Tauernhaus auf gut 1.500 Meter Seehöhe. Das Etappenziel ist nach etwa acht Stunden erreicht.
Varianten zur Abfahrt vom Großvenediger: Über die Venedigerscharte, das Obersulzbachkees und Untersulzbachtörl zum Viltragenkees.

Vierter Tag:

Das vierte Teilstück führt zunächst vom Matreier Tauernhaus hinauf zum Dabersee und zur Ametaler Höhe. Nachdem man bei einer kurzen Abfahrt ins Landecktal verschnaufen kann, geht es recht steil hinauf zur Granatscharte und im Anschluss auf den Stubacher Sonnblick auf über 3.000 Meter. Hat man den Gipfel erfolgreich bezwungen geht’s hinunter über das Sonnblickkees zum Alpinzentrum Rudolfshütte, wo euch nach ungefähr sieben Stunden ein sehr komfortables Nachtquartier erwartet.

Fünfter Tag:

Zu Beginn des fünften Tages steht zunächst eine eher gemütliche Besteigung der 1.860 Meter hohen Granatspitze auf dem Programm ehe es auf der Piste zum Kalser Tauern geht. Im Anschluss geht es vorbei am Dorfersee durch das lange aber flache Dorfertal zum Taurerwirt. Hier nimmt man dann ein Taxi, das euch zum Lucknerhaus bringt, von wo ihr zur Stüdlhütte aufsteigt. Alles in allem solltet ihr für dieses Teilstück sieben Stunden einplanen.

Sechster Tag:

Mit dem Großglockner erwartet euch am sechsten und letzten Tag der „Hochtirol“ ein weiterer Höhepunkt dieser spannenden Skitour. Von der Stüdlhütte führt der Weg zunächst über das Ködnitzkees hinauf zur legendären Adlersruhe auf 3.451 Metern Seehöhe. Danach steigt man über den Kleinglockner auf zum Dach der Tour – dem Großglockner. Um den Gipfel auf knapp 3.800 Meter zu erreichen, solltet ihr unbedingt über Kletterkenntnisse verfügen. Nach erfolgreichem Gipfelsturm gelangt man dann über das Ködnitzkees vorbei an der Stüdlhütte zum Endpunkt der Skitour Hochtirol, dem Lucknerhaus im Glocknerdorf Kals in Osttirol. Nach sechs bis sieben Stunden ist das Etappen- und Tourenziel erreicht.

Diese wirklich sehr anspruchsvolle sechstägige Skitour verlangt eine gewisse konditionelle Verfassung und auch sehr gutes skifahrerisches Können. Der Lohn für die Anstrengungen ist aber jeden Tag ein Dreitausender. Insgesamt sind an den sechs Tagen über 9.000 Höhenmeter zu bewältigen. Große Teile der Tour führen über zum Teil sehr spaltige und weitläufige Gletscherflächen, die ein gewisses Maß an Erfahrung erfordern. Bergsteigerisch richtig schwierig wird es allerdings erst am Großglockner.

Falls ihr noch auf der Suche nach einer Begleitung für die „Hochtirol“ oder eine andere Skitour seid, findet ihr diese mit Sicherheit bei uns auf join my trip unter Reisepartner Skitour.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 26.02.2015 von Erich in Skitour
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