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Rubrik: Wassersport


(© join my trip)

Nachdem nun der Sommer unmittelbar vor der Tür steht, wollen wir uns heute einer Sportart zuwenden, die man sowohl auf Flüssen und Seen als auch auf dem Meer betreiben kann – dem Stand Up Paddling, das man auch Stehpaddeln nennt. Ausgeübt wird diese Wassersportart wie der Name schon sagt, stehend auf eine Surfboard und mit einem Stechpaddel und wir wollen heute einmal erforschen, was es mit diesem relativ neuen Sport so auf sich hat.

Die Entstehung des „Stehpaddelns“

Seinen Ursprung hat das Stehpaddeln bei den Fischern in Polynesien, die mit ihren Kanus stehend über das Meer flitzten. Auch heute findet man in Asien noch Ein-Mann-Bambusflöße, die mit Stangen oder Paddeln fortbewegt werden. Auf den hawaiianischen Inseln – bekanntlich DIE Heimat des Surfsports – galt das Stehpaddeln als die Krone des Sports und nur ganz bestimmte, ausgewählte Personen durften sich dem Stand Up Paddling widmen.
Im Laufe des letzten Jahrhunderts machten dann die Surflehrer auf Hawaii das Stehpaddeln zu einer komfortablen Fortbewegungsmöglichkeit. So gelangte man mithilfe des Paddels rascher vom Ufer zu den begehrten wellenbrechenden Riffen und auch wieder retour.
Dank der erhöhten Position hatte die Surfcoaches zudem einen bessern Blick auf ihre Surfeleven. Einige der Surflehrer saßen sogar auf Stühlen auf ihrem Board und schossen mit wasserdichten Kameras sensationelle Fotos.

Stand Up Paddling als Sport

Als Sport – neben dem Wellenreiten und Windsurfen – betrieb man das Stehpaddeln erst viel später. Der Vorteil gegenüber den „klassischen“ hawaiianischen Sportarten benötigte man für das Stand Up Paddling keine Wellen und auch keinen Wind. In den letzten Jahren wurde das Stehpaddeln immer mehr auch zum Freizeitsport und zu einer eigenständigen Wassersportart. Vor allem an der amerikanischen Pazifikküsten, selbstmurmelnd auf Hawaii, in Japan und Australien sowie auf den Britischen Inseln fand das Stand Up Paddling eine große Fangemeinde. In Good Old Europe betrieb man den Sport mit Board und Paddel vorwiegend auf Binnengewässer.
Zu Beginn verwendete man vorhandene Long- oder Tandemboards aus dem Wellenreiten. Diese erzeugten ausreichend Auftrieb, um den Stand Up Paddlern und seine Ausrüstung zu tragen. Zudem kamen die Boardleash, die man ebenfalls vom Wellenreiten kennt, zum Einsatz, um das Brett nicht zu verlieren. Inzwischen gibt es aber zahlreiche spezielle Stand Up Boards von unterschiedlichen Produzenten.
Seit einigen Jahren ist es möglich, auf Grundlage des Dropstitch-Verfahrens aufblasbare Boards herzustellen, die komfortabler zu transportieren und dabei bis zu 250 Kilo belastbar sind. Vor allem Freizeitpaddler und Sportangler machen von diesen Boards häufig Gebrauch.
Die Paddel stehen in verschiedenen Varianten zur Verfügung, wobei die preisgünstigen zumeist über einen Schaft aus Aluminium und ein Kunststoffblatt verfügen. Hochwertigerer Paddel bestehen aus Glasfaser oder kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und weisen ein deutlich geringeres Gewicht auf. Zudem gibt es noch Paddel mit Bambusblättern und aus Holz.

Stand Up Paddling als Wettkampfsport

Es haben sich zwei Disziplinen beim Stand Up Paddling herausgebildet: Stand Up Paddle Surfing und Distance Stand Up Paddling, wobei es auch noch einigen Varianten wie das River Surfen gibt.
Es gibt zwar kein starres Regelwerk, doch in den beiden Hauptdisziplinen finden mittlerweile nationale und internationale Wettkämpfe statt.
In der Bunderepublik haben sich mehrere Stand Up Paddling Verbände gebildet, wobei der Deutsche Kanu-Verband (DKV) und der Deutsche Wellenreitverband (DWV) die deutschen Meisterschaften ausrichten.

Stand Up Paddling Surfen

Beim Stand Up Paddling Surfen wird das Stehpaddeln mit dem Wellenreiten zusammengesponnen und das Paddel dient bei letzterem als zusätzliche Steuer- und Balancehilfe. Dank der Schubkraft des Paddels erlangt das Boards auf seinem Weg durch die Wellen eine höhere Geschwindigkeit und man legt die Strecken schneller und mit weniger Energieaufwand zurück als beim reinen Paddeln.
Zu Beginn des SUP Surfen entsprachen die Boards in ihrem Aufbau noch den gewöhnlichen Surfbrettern. Mittlerweile hat die Industrie die Zeichen der Zeit erkannt und entwickelt eigene Stand Up Paddling Surfen Bretter. Diese sind in der Regel zwischen 1,80 Meter und 4 Meter langen und besitzen ein Volumen von 100 bis 200 Litern.
Das Paddel, das man beim Stand Up Paddling Surfing verwendet ist normalerweise eine Paddelblattlänge länger als der Sportler selbst.

Distance Stand Up Paddling

Wie der Name schon sagt wird beim Distance Stand Up Paddling an Meeresküsten und auf Seen eine größere Distanz bewältigt. Dabei wird ein Boardtyp verwendet, der in der Form einem schnellen Ruderboot nicht unähnlich ist. Zudem sind auch Modelle in Gebrauch, die Lifeguardboards oder Auslegerkanus gleichen. Manche Bretter können mehrere Personen tragen und man bevorzugt eine raue oder gummierte Oberfläche, um einen sicheren Stand zu haben. Profis wachsen zudem ihre Bretter stets, bevor sie sich aufs Wasser begeben.
Das Paddel, das man bei Distance Paddling gebraucht, ist in der Regel etwas länger als bei Stand Up Paddling Surfen. Dadurch werden längere und kräftigere Züger ermöglicht und so eine höhere Endgeschwindigkeit erreicht.

Wir hoffen, euch mit unserem Artikel ein wenig neugierig auf diese relativ neue Wassersportart gemacht zu haben und finden, dass man das Stand Up Paddling durchaus einmal ausprobieren sollte. Hierzu gibt es nahezu an allen heimischen Seen die Möglichkeit, das Equipment auszuleihen.
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Das Stand Up Paddling, auch Stehpaddeln genannt, hat in den letzten Jahren auf dem Gebiet Wassersport immer mehr begeisterte Anhänger gefunden.


(© join my trip)

Geschrieben am 03.06.2016 von Erich in Wassersport
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