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Rubrik: Weitwandern


(© Diego Alterbach)

Wenn das Wetter es im Herbst zulässt, ist er die ideale Jahreszeit, um wandern zu gehen. Heute wollen wir all jenen unter euch, die noch heuer die eine oder andere Wandertour geplant haben, den Kärntner Grenzweg vorstellen. Vielleicht ist ja eine Etappe dabei, die euch besonders zusagt und ihr sie unter eure Sohlen nehmen wollt.

800 Kilometer lang …

… ist der Kärntner Grenzweg und es sind dabei über 48.000 Höhenmeter zu überwinden. Natürlich muss man die gesamte Strecke nicht in einem Stück zurücklegen, aber es gibt doch einige, die dies tun und in 40 Tagen Kärnten umrunden. Vor über 30 Jahren angelegt, ist der leicht zu begehende Weitwanderweg ein wenig in Vergessenheit geraten, erlebt aber heute, wo das Fernwandern boomt, eine regelrechte Wiederauferstehung. Wir wollen euch heute hier ein paar Highlights auf dem Weg rund um das südösterreichische Bundesland ein wenig näher bringen.

Abwechslungsreich in jeder Hinsicht

Der Abwechslungsreichtum des Weitwanderweges liegt in der geografischen Besonderheit von Kärnten begründet. Als vor Jahrmillionen die afrikanische auf die eurasische Kontinentalplatte traf, entstanden die Alpen. Der Nordteil Kärnten hat Anteil am Alpenhauptkamm, wo sich die höchsten Gipfel auf dem Grenzweg befinden. Im Süden bestehen die Gebirge aus Sedimentgestein, das einst den Meeresboden eines Urmeeres bildete. Das heißt, dass sich im Norden steile schroffe Wände erheben und der Süden von sanften Hügeln geprägt ist. Insgesamt ist Kärnten beinahe zur Gänze von Bergen umgeben und wird nur an einigen wenigen Stellen von Tälern und Pässen durchbrochen. Das bedeutet, dass sich der Wanderer beinahe die ganze Wegstrecke auf einem Höhenweg durch weitgehend menschenleere Landschaften bewegt.

Grenznah und leicht zu wandern

Als der Weitwanderweg vor über drei Jahrzehnten angelegt wurde, achtete man darauf, den Verlauf so grenznah wie möglich zu gestalten. Auch war es wichtig, dass er gut begehbar war und so möglichst viele Wandere erfreuen kann.
Im Südwesten verläuft die Route auf dem Karnischen Höhenweg und man überschreitet einige Male die Grenze zu Italien. Dabei kommt man über wunderbare friaulische Almen und dann geht es hinauf in die Karawanken. Danach erreicht man das Dreiländereck von Slowenien, Italien und Österreich. Hier befindet sich weltweit der einzige Ort, wo sich die drei großen abendländischen Kulturen – die romanische, die slawische und die germanische – direkt geografisch berühren.
Weiter führt der Weg von Grenzstein zu Grenzstein hinauf in die Julischen Alpen. Über Mittagskogel, Hochstuhl und Preizen geht es dann hinunter ins Städtchen Bleiburg und weiter nach Lavamünd, dem tiefstgelgenen Ort in Kärnten.

Durchs Lavanttal nach Laßnitz

Der nächste Talort auf dem Grenzweg ist Reichenfels im schönen Lavanttal und danach das mittelalterliche Friesach. Hier sollte man im Sommer unbedingt Station machen, um eines der spektakulären Mittelalterfestivals zu besuchen. Wieder auf dem Weg geht’s durch die Ausläufer der Gurktaler Alpen ins „geteilte“ Dorf Laßnitz, das sich Kärnten und die Steiermark teilen. Von hier aus geht es wieder höher hinauf und man erreicht Flattnitz mit der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche des Hl. Johannes des Täufers. Danach erreicht man den Naturpark Nockberge, wo sich die letzten größeren Zirbenwälder Kärntens befinden.

Der hochalpine Teil

Von Innerkrems in den Nockbergen führt der Fernwanderweg über die Bonner Hütte nach Rennweg. Hier tankten früher die Maultierkarawanen ihre Akkus noch einmal auf, bevor sie über den Katschbergpass nach Salzburg zogen. Nun gelangt man in die Hohen Tauern und zum hochalpinen Teil der Kärntenumrundung. Dort befinden sich auch die einzigen Abschnittes des Weges, wo Steigeisen und Erfahrung mit Gletschern von Vorteil sind. Hochalmspitze, Ankogel und Sonnblick sind nur drei imposante Dreitausender, die hier „mitgenommen“ werden können. Von der Glocknergruppe wandert man dann weiter in die zum Teil recht einsame, aber landschaftlich reizvolle Schobergruppe, die man am Iselberg wieder verlässt. Weiter führt die Route in die Lienzer Dolomiten nach Maria Luggau – einem der wichtigsten Walfahrtsorte in Kärnten. Hier sollte man unbedingt einen Abstecher ins Severinkloster aus dem 15. Jahrhundert machen bevor man ans Ende der Kärntenumrundung kommt.
Vierzig Tage in etwa dauert das ganze Abenteuer, das man selbstverständlich auch in Etappen aufgeteilt erleben kann.

Wir hoffen, euch mit unserem Wandertipp ein wenig neugierig auf die Berge Kärntens gemacht zu haben und wüschen euch bei euren Herbstwanderungen viel Spaß und alles Gute.
Ihr seid auf der Suche nach einer Begleitung für solche ein Unternehmen? Bei uns auf join my trip werdet ihr unter Reisepartner Wandern bestimmt fündig.


(© Diego Alterbach)

Geschrieben am 16.10.2015 von Erich in Weitwandern
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